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2. Juni 2017

Juni 2017 Gebrüder Stoiber

Beim Ausstellungsstück des Monats geht es um das

 

Künstlerische Schaffen der Gebrüder Stoiber

 

Vor allem als Kirchenmaler unter der Bezeichnung „Kunstanstalt Landau“ waren die Gebrüder Rudolf, Ottmar und Karl Stoiber Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts in der Region bekannt. Den überwiegenden Anteil hatte Karl Stoiber weil Rudolf und Ottmar im Krieg gefallen sind.

Ausgestellt sind Skizzen und Entwürfe für spätere Arbeiten in den Kirchen wie Malgersdorf und Aidenbach oder auch die Hauskapelle des früheren Landauer Krankenhauses. Weiters ist eine Sammlung von Rechnungen vorhanden aus denen hervorgeht, welche Materialien verwendet wurden oder wieviel für verschiedene Dienstleistungen bezahlt werden musste. Es ist auch eine Stromrechnung und eine Kaminkehrerrechnung dabei. Damit wird auch dokumentiert, welche Handwerker in Landau und Umgebung damals tätig waren. Diese Exponate sind schon länger im Besitz des Heimatmuseum.

In einer Vitrine sind aber noch weitere interessante Gegenstände ausgestellt die erst kürzlich von einer Nachfahrin der Stoibers dem Heimatmuseum überlassen wurden. Da gibt es eine Büste aus Gips, geschnitzte Löffel oder ein Stammtischschild mit einem originellen Spruch über „Häuslschleicher“ und „Hinterfotzigen“.



15. März 2017

Maerz 2017 Führerschein

Das Ausstellungsstück des Monats ist ein

 

Fahrschul-Modell Kfz Beleuchtung

 

Früher hatte man diese Geräte in den Fahrschulen. Den Fahrschülern konnten damit die verschiedenen Lichter an einem Kraftfahrzeug demonstriert werden. Dieses Stück wurde 1958 hergestellt und ist im Schulungsraum der Fahrschule Mendi in Landau gestanden.

Kleine Geschichte des Führerscheins.

Die erste Fahrerlaubnis in Deutschland wurde im Jahre 1888 für Carl Benz ausgestellt, dem Erfinder des Automobils. Für ganz Deutschland wurde die erste Fahrerlaubnis am 1. Mai 1909 ausgestellt und blieb in seinen wesentlichen Teilen gültig bis zum Erscheinen der EU-Fahrerlaubnis-Verordnung vom 1. Januar 1999. Die erste private Fahrschule wurde 1904 in Aschaffenburg eröffnet.

Das Reichsgesetz über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen Vom 3.Mai 1909 brachte erstmals eine einheitliche rechtsverbindliche Regelung für das gesamte Deutsche Reich. In dieser ersten Reichs-Straßenverkehrsordnung wurden Verkehrsregeln definiert und die Höchstgeschwindigkeit für alle Fahrzeuge auf 15 km/h begrenzt. Der Ausstellung eines Führerscheines an eine Frau musste der Ehemann oder Vater zustimmen. In Leipzig erwarb 1909 eine Frau Amalie Hopper den ersten deutschen Führerschein als Frau. Es dauerte bis 1958 bevor sich Frauen unabhängig vom Einverständnis ihres Ehemanns oder Vaters in einer Fahrschule anmelden durften.

Die vier neuen eingeführten Führerscheinklassen waren:
Klasse 1 für Krafträder
Klasse 2 für Kraftfahrzeuge über 2,5 Tonnen zulässigen Gesamtgewicht
Klasse 3 a und 3 b galten für Kraftwagen bis 2,5 Tonnen mit Zehn oder mehr Steuer–PS

Das Mindestalter für eine Fahrerlaubnis betrug 18 Jahre; Geburtsurkunde und Gesundheitszeugnis sowie Foto waren Voraussetzung für die Beantragung einer Fahrerlaubnis. Allerdings beschränkte sich die Prüfung in manchen Fällen darauf, dass der Prüfling vor dem Fahrprüfer hin und her fuhr und eine Frage beantwortete, z. B. was bei Dunkelheit zu tun sei, nämlich die Karbidlampen anzuzünden.

Durch Verordnung vom 3. Februar 1933 wurde der Führerschein Klasse IV, der zum Führen eines Vierrad – Fahrzeuges mit bis zu 400 cm³ Hubraum und 35 kg Gewicht berechtigte.

Die Klassen III a und III b wurden zur Klasse III zusammengelegt.

Mit Erlass der StVZO vom 13. November 1937 wurde – mit Übergangsfrist bis 30. September 1938 – der Führerschein IV auch für Kraftfahrzeuge bis 250 cm³ Hubraum und solche bis zur Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h, z. B. Traktoren gültig. Das Mindestalter für den Führerschein lag beim vollendeten sechzehnten Lebensjahr. Damit durfte man später auch das 250er- Goggomobil und die 250er- Isetta fahren.

In Westdeutschland wurde in der Nachkriegszeit das zulässige Gesamtgewicht in der Klasse 3 auf 7,5 Tonnen heraufgesetzt. Im Jahre 1954 wurde erstmals zur Überprüfung der Fahreignung die MPU per Verordnung geregelt.
1960 wurde der Führerschein um die Klasse V („Fahrräder mit Hilfsmotor“) erweitert. Am 1. April 1986 wurde der rosafarbene Führerschein mit der Aufschrift „Modell der Europäischen Gemeinschaften“ eingeführt..



14. Januar 2017

Januar 2017 Sammelalben

Das Ausstellungsstück des Monats sind

 

Sammelalben

Stollwerck–Bilder sind seit ihrer Entstehung um 1840 bis heute begehrte Sammelobjekte. Die Idee, Bilder zur Verkaufsförderung von Ware in Deutschland einzusetzten, geht auf Franz Stollwerck (1815 – 1876) zurück, der bereits ab 1840 „Bilder–Chocolade“ oder „Photographie–Chogolade“ produzierte. Es kann angenommen werden, dass Franz Stollwerck während seiner Gesellenzeit in Kaufhaus „Au bon marché“ inspiriert wurde, das den Kunden nach dem Einkauf Bildpräsente übergab, die auf der Rückseite einen Kalender und Firmenwerbung trugen und sie zum Wiederkauft motivieren sollten. Die Kundschaft war von dieser Idee derart begeistert, dass Aristide Boucicaut, der Inhaber des Kaufhauses, die Herausgabe von Bilderserien veranlasste.

1898 wurde nach einen Preisausschreiben über Reklamekunst das erste Sammelalbum mit dem Titel „Stollwerck’s Sammel-Album No. 1“ heraus gegeben. Das Sammelalbum wurde im Kleinformat 23,5 X29 cm sowie Großformat 26 x 37 cm produziert.

Die Sammelbilder dieser Zeit boten eine bunte Vielfalt an Themen und Motiven. Es erschienen zahlreiche Serien mit Darstellungen zu Märchen und Sagen, fernen Ländern, Landschaften, Pflanzen und Tieren, historischen Themen sowie Sport, Spiel und Zirkus.

Die ersten Liebigbilder erschienen um 1875 in Paris als Beilage zu den Produktpackungen von Liebigs Fleischextrakt. Unterstützt von eigens dafür angebotenen Sammelalben setzte um 1890 das systematische Sammeln der Bilder ein. Neben vielen anderen Themen beschäftigten sich die Bilderserien mit geografischen, naturkundlichen und geschichtlichen Themen und vermittelten, unterstützt durch erklärende Texte und eine ansprechende Gestaltung, Vorstellungen über die Welt außerhalb des eigenen Erfahrungs-Horizonts.


Ihren Höhepunkt sahen die Sammelbilder in der Zeit zwischen 1900 und 1910. Billigere Drucktechniken führten schließlich zu einem unter dem Begriff „Zigarettenbild.“ verbreiteten Massenprodukt. Auch bei den zugehörigen Alben setzte ein Wandel von den vorher üblichen Einsteckalben hin zu Einklebealben ein. Zudem waren die Alben jetzt einer bestimmten Thematik gewidmet.

Neben Sportalben aller Art waren zum Beispiel Film u. Schauspieler, Mode , Natur, Flaggen und Uniformen, Technik u. Verkehr, der Weltkrieg, aber auch Volkstracht u. Volkslieder Gegenstand des Sammelns.

Der Trend setzte sich in den 1930er Jahren fort. Sammelalben waren jetzt häufig mit viel Text versehen und sehr günstig (Preise um 1 Reichsmark) zu haben. Die Auflagen der Alben gingen in die Millionen, die Bilder sogar in die Milliarden. Beispiele sind der „Moden-Almanach“ und das „Volkstrachten“–Album von Haus Neuerburg sowie die vom Cigaretten-Bilderdienst Hamburg-Bahrenfeld(Reemtsma) herausgegebene Alben „Aus Wald und Flur – Tiere unserer Heimat“ und „Märchen der Völker“, letzteres künstlerisch wertvoll, 1939 aus dem Verkehr gezogen und durch „Deutsche Märchen“ ersetzt.

In den frühen 1950er Jahren gab es populäre länderkundliche Sammelalben der Margarine–Union AG Hamburg mit den berühmten „Sanella- Bildern“. Ähnlich wurden von der Fa. Peter Kölln KGaA, Elmshorn, Haferflocken Bilder den einzelnen Haferflockenpackungen beigefügt. Auch der Teigwaren-Hersteller Birkel hatte Sammelbilder zu den Themen „Steinzeit“ und „Zukunftstechnik“ im Programm. Die Alben hierzu waren käuflich zu erwerben.

Von 1965 bis 1980 waren die Papiertütchen mit je zwei oder drei selbstklebenden Bildern (5,5 x 7,5 cm) zu 10 Pfennig der Münchner Firma America sehr verbreitet, es gab mindestens 50 verschiedene
Reihen.

1979 dann drängte der Panini Verlag aus Nettetal (seit 1970 mit einzelten Alben in Deutschland vertreten) immer mehr auf dem Markt und brachte sein erstes Bundesliga-Album heraus, Ab 1984 waren nahezu alle anderen Sammelbilder – Verlage vom Markt verdrängt. Zum Sortiment von Panini gehörten Sticker zur Fußball- Bundesliga, Fußball-Weltmeisterschaften oder Europameisterschaften sowie aus
Filmen Superhelden-Comics und Disney.

Ab 1989 gab es auch Alben der Firma Tops, die unter der Marke Merlin vertrieben werden. Diese Firma setzt auf ihre Zugpferde Star Wars, Herr der Ringe, Pokémon und Yu-Gi-Oh und ab 2009 auf die Vermarktung der Sammelbilder-Rechte an der Fußball-Bundesliga.

Dies ist ein Auszug aus Wikipedia: Sammelalben…ganzen Beitrag ansehen

 

Ausstellungsstücke:

  • 1. Deutsche Volks- Trachten ca. um 1935 (Zuban – Cigarettenfabrik AG. München)
  • 2. Auf Deutscher Scholle ca. 1933 (Zigaretten – Bilderdienst)
  • 3. Aus Wald und Flur 1939 (Zigaretten – Bilderdienst)
  • 4. Bunte Vögel aus aller Welt ca. 1934 Teil 1 und Teil 2 (Zigarettenbilder – Zentrale Kosmos Memmingen)
  • 5. Aus Deutschlands Vogelwelt 1936 (Zigaretten- Bilderdienst)
  • 6. Deutsche Heimat ca. 1932 (Cigaretten–Fabrik Garbaty)
  • 7. Die Welt in Bildern 1930 (Tabak und Cigarettenfabrik „Sulima“ Dresden)
  • 8. Die Welt in Bildern 1930 (Orientalische Tabak- und Cigarettenfabrik „Yenidze“ Dresden)
  • 9. Aus Deutschlands Vogelwelt (Reemtsma – Cigarettenfabrik ca. 1935)
  • 10. Wunder der Tierwelt Säugetiere ca. 1934 (Reemtsma – Cigarettenfabrik Altona – Bahrenfeld)
  • 11. Reklamemarken im eigenen Album 2 Stück 1913
  • 12. Landschaften, Tiere im eigenen Album ca.1912
  • 13. Die Vögel der Heimat von 1952 (Vogelschutzwarte)
  • 14. Schelme und Narren von 1953 (Holsteinschen Margarinewerk)
  • 15. Das Land Bayern von 1958 (Herausgegeben von der Bay. Landeszentrale für Heimatdienst)
  • 16. Was wächst und blüht von 1963 (Birkel – Nudel – Werk)
  • 17. Die Fußball – Saison 1965 / 66 Bundesliga
  • 18. Gefiederte Freunde von 1976 (Vogelschutzwarte)
  • 19. Birds und Their Young (The Imperial Tobacco)

5. Dezember 2016

„Wenn`’s weihrazt“

Mittwoch, 14. Dezember 2015

Lesung

„“Wenn´s weihrazt” – Lesung mit Karl-Heinz Reimeier“

„Genau a so is` gwen“ – „Die Geschichte ist wirklich wahr!“ So oder ähnlich enden die meisten der Geschichten, welche den Gewährsleuten entweder durch Erzählungen bekannt sind oder die sie vielleicht sogar am eigenen Leib erlebt haben. Nur – und das ist das Rätselhafte an diesen „Weihraz- oder Spukgeschichten“, – eine schlüssige Erklärung hat noch keiner gefunden. Seit der Kindheit oder Jugendzeit tragen Menschen ihre Erlebnisse mit sich, Jahrzehnte lang, ein Leben lang. Manche können mit diesen unerklärlichen Erlebnissen entspannt umgehen, sie erzählen gerne davon. Andere wiederum tragen sie gleichsam verborgen mit sich, um in entsprechenden Situationen oder Gesprächen schmerzlich daran erinnert zu werden.

Seit gut vier Jahrzehnten ist Karl-Heinz Reimeier diesen Geschichten auf der Spur, Am interessantesten: die Menschen hinter den Geschichten, ihr Umfeld, ihre Erziehung, ihre Ängste, ihre Lebensbewältigung…

Cactus Buchladen und “Die Förderer” laden zu diesem Abend ein

Beginn: 19:30 Uhr, Veranstaltungsort: Cactus Buchladen, Ludwigstraße 9
94405 Landau an der Isar

Karten gibt es nur im Vorverkauf im Cactus Buchladen 09951-6844 oder cactusbuchladen@t-online.


26. Oktober 2016

Lesung mit Jan-Philipp Sendker

Montag, 7. November 2016

Cactus Buchladen und “Die Förderer” laden ein:

“Am anderen Ende der Nacht”

Lesung mit Jan-Philipp Sendker

Eine bewegende Geschichte über die Macht der Liebe, die Angst vor Verlust und die Kraft der Menschlichkeit.

Auf einer Chinareise erleben Paul und Christine einen Albtraum: Ihr vierjähriger Sohn wird entführt. Zwar gelangt David durch glückliche Umstände wieder zu ihnen, doch die Entführer geben nicht auf. Der einzig sichere Ort für die Familie ist die amerikanische Botschaft in Peking. Aber Bahnhöfe, Straßen und Flughäfen werden überwacht. Ohne Hilfe haben sie keine Chance, dorthin zu gelangen. Wer ist bereit, ihnen Unterschlupf zu gewähren und dabei sein Leben aufs Spiel zu setzen? Wem können sie trauen?

Am anderen Ende der Nacht erzählt von Menschen, die nicht mehr viel zu verlieren haben und sich gerade deshalb ihre Menschlichkeit bewahren.

Jan-Philipp Sendker, geboren in Hamburg, war viele Jahre Amerika- und Asien-Korrespondent des Stern. Er lebt mit seiner Familie in Potsdam. Seine Romane sind in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Mit weltweit über 3 Millionen verkauften Büchern ist er einer der aktuell erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren.

Karten im Cactus Buchladen 09951-6844 info@cactus-buchladen@t-online.de

Beginn: 19:30 Uhr im Herzogsaal im Kastenhof.


14. Oktober 2016

Zwei Geräte der Bekleidungsbranche

Das Ausstellungsstück des Monats sind

 

zwei Geräte der Bekleidungsbranche

 

Bei dem einen handelt es sich um eine Wäschemangel die wahrscheinlich bis in die 70er Jahre verwendet wurde. Über Hersteller und Baujahr ist nichts bekannt. Die beiden Walzen sind aus Holz und sie werden mit einer, unterhalb der Walzen angeordneten Blattfeder zusammengepresst. Die Feder kann mit einem Handrad gespannt werden. Es handelt sich hier um eine Kaltmangel mit der man in erster Linie nach dem Waschen aus nassen Textilien das Wasser herauspreßt. Dieses Objekt kommt aus dem Gerhardinger Haus und wurde vom Ingenieurbüro Apfelbeck dem Heimatmuseum gestiftet.



Das andere Exponat ist eine Strumpfstrickmaschine. Hersteller und Baujahr sind auch hier unbekannt, sie dürfte aus der Zeit zwischen den Weltkriegen stammen. Das wesentliche Bauteil der Strickmaschinen sind die Zungennadeln die laut Enzyclopedia Britannica bereits 1858 in Leicester (GB) durch Matthew Townsend und David Moulding erfunden wurden. Die ausgestellte Maschine hat einen Nadeldoppelbettrahmen. Sie ist eine von drei Strickmaschinen, die dem Museum von Frau Mathilde Wimmer aus Oberhöcking überlassen wurden.


25. August 2016

Tag des offenen Denkmals

Sonntag, 11. September 2016

Tag des offenen Denkmals

…zur Website „Tag des offenen Denkmals“


21. Juli 2016

Gitarrenkonzert mit Aliosha De Santis

Sonntag, 7. August 2016

Gitarrenkonzert mit Aliosha De Santis

Romantische und feuerige Klänge
Hochkarätige Gitarristen gastieren während des „Internationalen Gitarrenseminars Reisbach“
in der Friedhofskirche in Landau a. d. Isar

Im Rahmen des Internationalen Gitarrenseminars in Reisbach finden in der Friedhofskirche in Landau a. d. Isar wieder zwei Konzerte statt, wobei am Sonntag, 07.08.2016, um 20 Uhr der italienische Gitarrist Aliosha De Santis gastiert.
Er erhielt seine Ausbildung im Fach klassische Gitarre am Conservatorio di Santa Cecilia in Rom und gewann ein Stipendium für Musik des 19. Jahrhunderts. Zu seinen Lehrern zählten vor allem David Russell, Flavio Ciatto und Marco Socias. De Santis besuchte zahlreiche Meisterkurse bei international bekannten Gitarristen und Dirigenten. Inzwischen konzertiert er in seinem Heimatland Italien und im Ausland. Es folgten zahlreiche Radioaufnahmen. 2012 wurde er Gewinner des vierten Internationalen J. S. Bach Wettbewerbes und zweiter Preisträger des Mario Gangi Wettbewerbes in Cassino in Italien. Auch ist er Preisträger weiterer internationaler Wettbewerbe. Aliosha de Santis wird Klänge aus verschiedenen Epochen anstimmen. Die Zuhörer erwarten Stücke von u. a. von D. Scarlatti, F. Tarrega, I. Albeniz, J. Malats und können sich auf einen wunderschönen Abend freuen, der einzigartig sein wird, denn der Künstler versteht es, die Gitarre auf hohem Niveau zu spielen.

Die Liebhaber der Gitarrenmusik dürfen sich am Dienstag, 09.08.2016, um 20 Uhr, in der Friedhofskirche in Landau a. d. Isar, erstmalig auf Andrew York aus USA freuen. Andrew York überquert stilistische Grenzen mit ungewöhnlicher Kompetenz. Neben seinem klassischen Wirken hat er einen umfangreichen Background als Jazz-Gitarrist. Seine Kompositionen vereinen die Stile altertümlicher Epochen mit modernen musikalischen Richtungen. Er erhielt einen GRAMMY als Mitglied des Los Angeles Guitar Quartetts während seiner 16 Jahre mit diesem erstklassigen Ensemble. Konzertauftritte schließen USA, Rom, Bogota Peking, Ankara, Deutschland, Belgien, Finnland, Estland, Spanien, Portugal, Tschechische Republik und Andrews zwölfte Japan-Tournee mit ein. Mit dem Atlanta Symphonie Orchester gewann er zwei GRAMMY Awards. Andrew erhielt sein Diplom als „Magister der Musik“ von der Universität von Süd-Kalifornien (USC) und er ist der einzige USC-Absolvent in der Geschichte der Universität, der zwei Mal die Auszeichnung „Hervorragender Absolvent des Jahres“ erhalten hat.
Freuen Sie sich auf einen einzigartigen Abend.

Karten sind für die Konzerte jeweils ab 19:15 Uhr an der Abendkasse zum Preis von je 15 EUR pro Person erhältlich


19. Mai 2016

Bierbrauen in Landau

Das Ausstellungsstück des Monats befaßt sich mit

 

Bierbrauen rund um Landau

 

aus Anlaß von „500 Jahre Reinheitsgebot“

 

Vor 500 Jahren, am 23. April 1516, wurde durch die bayerischen Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. in Ingolstadt eine Landesordnung erlassen. Eine Textpassage betrifft die Zutaten zur Bierherstellung und die Bierpreise. In einem Sitzungsprotokoll des bayerischen Landtages wurde am 4. März 1918 diese Textpassage zum ersten Mal als “Reinheitsgebot” bezeichnet. Ab Mitte des 20. Jahrhunderts erlangte der Begriff zunächst als “bayerisches Reinheitsgebots” und später als “deutsches Reinheitsgebot” große Popularität..

Aus diesem Anlaß dreht sich bei dem Stück des Monats alles ums Bier. Zu sehen sind Bierkrüge und -gläser, Bier-„Fuizl“, Flaschen, Flaschenverschlüsse, Abrechnungsbücher und Lieferscheine, Urkunden und Bilder. Aus den Abrechnungsbüchern geht z.B. hervor, dass während der Inflation 1923 eine Halbe 32599 Mark gekostet hat.

Ausgestell sind auch Dinge, die neben dem Bier zur Wirtshauskultur dazugehören. Unter anderem sind das Schnupftabakdosen, Senftöpfe, Spielkarten oder auch Dauerbrezen.


31. März 2016

März 2016 Arthur Piechler

Das Ausstellungsstück des Monats sind derzeit

 

Erinnerungen an Arthur Piechler

 

zu seinem 120-jährigen Geburtstag

 

Arthur Piechler wurde am 31.03.1896 als Sohn eines aus Osterhofen stammenden, gefeierten Opernsängers und einer bekannten Konzertpianistin in Magdeburg geboren. Im Jahre 1903 erwarb die Familie Piechler ein Haus in der Hauptstraße in Landau wo heute eine Gedenktafel an den “berühmten Sohn der Stadt” erinnert.

Er besuchte u.a. das Gymnasium in Metten und legte das Abitur in Straubing ab. Ab 1919 folgte ein Studium an der Akademie für Tonkunst in München in den Fächern Orgel und Kompositionslehre. Als Orgelvirtuose unternahm Arthur Piechler Konzertreisen durch ganz Europa.

1925 holte ihn der Direktor des Leopold-Mozart-Konservatoriums, Heinrich Kaspar Schmid als
Lehrer nach Augsburg.

Da Arthur Piechler mütterlicherseits jüdischer Abstammung war, schloss ihn die Reichskulturkammer 1938 aus – die Stadt Augsburg entließ ihn aber nicht. Erst 1941 wurde er dann auf massiven Druck des Regimes auf die Stadt Augsburg beurlaubt. Piechler dankte dies durch sein vorläufiges Bleiben nach 1945.

Seit 1929 mit einer Landauerin verheiratet zog es ihn 1961 nach Landau wo er dann auch seinen Lebensabend verbrachte. Am 27.03.1961 verlieh ihm die Stadt Landau anlässlich seines 65. Geburtstages das Ehrenbürgerrecht.

In Landau entstanden einige seiner bekanntesten Werke.
Arthur Piechler verstarb am 10. März 1974 in Landau und ist auf dem Hl.-Kreuz-Friedhof beerdigt.


17. Februar 2016

Lesung mit Barbara Krohn

Dienstag, 8. März 2016

Lesung


28. Januar 2016

Januar 2016 – Störnähmaschinen

Das Ausstellungsstück des Monats sind derzeit

 

Störnähmaschinen

Das lange Leben einer „Störnähmaschine“

Diese Nähmaschine wurde von der Störnäherin Anna Scheibenzuber, geboren um 1880 in Mamming-Schneiderberg, erworben. Nach ihrer Ausbildung als Schneiderin ging Frau Scheibenzuber um die Jahrhundertwende als Störnäherin im Raum Mamming-Bubach-Höcking auf die „Stör“.
Mit dieser Nähmaschine wurden am Hof in Schneiderberg auch Rossdecken genäht.

Frau Scheibenzuber übergab die Nähmaschine ihrer Tochter Maria Höhenberger, (10.3.1909- 21.9.1995) zu deren Hochzeit am 10.5.1929. Frau Höhenberger hatte dann diese Maschine für alle Arbeiten bis ins hohe Alte in Betrieb. Von Leder bis Seide wurde so gut wie alles genäht.

Die Maschine wurde von Klaus Höhenberger dankenswerter Weise dem Heimatmuseum gestiftet.

 


 

 

Die Stör-Näherin kommt.

Bei uns zuhause wurden um Jakobi Stoffreste vom Dachboden geholt sowie Stoffe gekauft und der Stör-Näherin Barbara Seidl „Post getan“ dass wieder Sachen zum Ausbessern und Flicken für die Kinder und der Pflegemutter anstehen. Aber auch Kleider für den kommenden Winter werden gebraucht.
Da um Jakobi die ersten Birnen reiften und wir einen Birnbaum hatten, kam sie zuerst zu uns. Sie aß für ihr Leben gern diese Birnen.

Weil wir kein Fahrzeug hatten, wurde sie von einem anderen Bauern geholt. Sie war dann wochenlang in unserer Gegend. Sie kam mit der eigenen Nähmaschine obwohl wir auch eine hatten. Aber sie meinte immer, ihre wäre besser.

Nach der Ankunft wurden die anstehenden Arbeiten durchgesprochen, die Stoffe gezeigt und anhand der Versandkataloge die Kleidung ausgesucht, die unsere Pflegemutter für die Kinder und für sich ausgesucht hatte.

Nach dem Ausbessern und Flicken wurden die Kinder „vermessen“ und sie begann mit der Schneiderei. Wenn man ein neues Kleidungsstück bekam, war man gezwungen, den Tag über erreichbar zu sein wegen der „Anprobe“. Das war zu unserer Zeit ein Gräuel denn man musste zuhause bleiben.

Die Näherin wurde mit Essen und Trinken versorg, es gab Bohnenkaffee. Und sie schlief auch bei uns bis die Arbeiten vorbei waren.
Tagsüber wurde viel geratscht und wenn wir Kinder in die Küche kamen wurde sofort von”Schindeln auf dem Dach” gesprochen. Das löste bei uns Kindern immer Verwunderung aus weil sie doch Näherin war. Heute weiß ich, es ging um Sachen, die nicht für unsere Ohren bestimmt waren.

Einen Tag bevor sie mit ihrer Arbeit fertig war musste eines der Kinder zum nächsten Störplatz laufen zum “Einsagen”. Bei der Verabschiedung wurde ein Zeitpunkt “so um Lichtmess” ausgemacht zur kleinen Frühjahrsrunde.

Bei uns im Haus war die Störnäherin etwa bis 1964 jedes Jahr.

Der Mantel wurde 1964 für mich gemacht und in einer Größe “zum Hineinwachsen” so, dass er sogar noch heute “Passt”.


10. Dezember 2015

Dezember – Kirchenmodell

Das Ausstellungsstück des Monats ist derzeit ein

 

Kirchenmodell

Bei diesem Modell werden nach Einwurf einer Münze zunächst einige Lämpchen eingeschaltet und dann ertönt Glockengeläut bis sich schließlich die Kirchenpforte öffnet und ein Christkind erscheit, das den Segen spendet.
Gebaut wurde dieses Modell von der Firma Josef Saum aus Salmünster/Hessen und es hat die Seriennummer 781. Das Herstellungsjahr oder andere Angaben über diese Firma sind leider nicht mehr in Erfahrung zu bringen. Vermutlich wurde es in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts gebaut und die Firma Saum hat wahrscheinlich neben ähnlichen Objekten auch Spieluhren gebaut.
Es ist auch unbekannt, wie es nach Landau kam aber es hatte lange Zeit seinen Platz in der Steinfelskirche. Irgendwann kam es in einen Speicher der Kirche und sollte bei der Renovierung derselben im Abfall landen. Dort hat es Herr Alfred Erdl aus Landau gefunden und restauriert. Nach dem Tod von Herrn Erdl schenkte seine Witwe das Modell dem Heimatmuseum
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18. November 2015

Weihnachtsmarkt 2015

Freitag, 11. Dezember
Samstag, 12. Dezember
Sonntag, 13.Dezember

Weihnachtsmarkt


Verkaufsbuden im Hof des Heimatmuseums und Handwerker in den Museumsräumen – wie alle Jahre am zweiten Wochenende im Dezember: Der Weihnachtsmarkt der „Förderer“. Wie immer gibt es köstliche Maroni vom „Maroni-Max“ und die Musik kommt nicht aus Lautsprechern sondern vom Balkon des Museums. Am Bücherstand sind die Bücher aus den Reihen „An der unteren Isar und Vils“ sowie die „Historischen Heimatblätter“ erhältlich.

Geöffnet:
Freitag von 17 bis 20 Uhr
Samstag von 16 bis 20 Uhr
Sonntag von 15 bis 20 Uhr


12. November 2015

November 2015 – Versehgarnitur

Beim Ausstellungsstück des Monats geht es derzeit um

 

Versehgarnituren

In den christlich geprägten Gebieten ist es üblich, im November der Verstorbenen zu gedenken und so nimmt sich das Stück des Monats im November auch dieses Themas an.
In reichen Haushalten gab es bereits seit dem 16. Jahrhundert Standkreuze neben den Betten die dann auch für die Sterbesakramente verwendet wurden. Anfang des 20. Jahrhunderts fand dieser Brauch in den katholischen Gebieten Einzug in die bürgerlichen Haushalte. Zum Standkreuz kamen dann noch ein verziertes Tablett, möglichst aus Silber sowie einige kleine Schalen und zwei Kerzenständer dazu. Solche Garnituren waren ein typisches Hochzeitsgeschenk oder ein Teil der Aussteuer. Die Schalen nahmen Krankenöl und Weihwasser auf. Ein Prister, der zu einem Versehgang gerufen wurde, brachte das Krankenöl und das Weihwasser mit während die Familie die Versehgarnitur neben dem Bett des Kranken aufgestellt hat. Dieser Brauch wurde bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts gepflegt.
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9. November 2015

Lesung und Gespräch mit Norbert Niemann

Dienstag, 17. November 2015

Lesung und Gespräch mit

Norbert Niemann – „Die Einzigen“

Ein großer Roman über Musik und die Liebe

Marlene Krahl lebt für die Musik. Als ihr früherer Bandkollege Harry Bieler sie in Venedig wiedertrifft, ist er noch immer fasziniert von ihr als Frau und Künstlerin. Er sucht Zugang zu ihren Sphären und nimmt sie sich zum Vorbild, um das familieneigene Unternehmen radikal neu zu erfinden. Ein Roman über Kunst und Liebe in Zeiten des entfesselten Marktes.

Norbert Niemann zählt zu den provokativsten und kraftvollsten Erzählern unserer Zeit. Wie kein anderer nimmt er mit seinen Ausführungen zur unwiderstehlichen Macht der Musik das Ganze unserer Gegenwart in den Blick. »Die Einzigen« ist ein monumentaler Künstler- und Liebesroman – durchdringend, klug und sehr unterhaltsam.

Norbert Niemann, geb. 1961 in Landau an d. Isar, studierte Literatur, Musikwissenschaft und Geschichte. Für seinen ersten Roman »Wie man’s nimmt« (1998) erhielt er den Klagenfurter Ingeborg-Bachmann-Preis. 2001 erschien sein zweiter Roman, »Schule der Gewalt«, sowie 2008 der für den deutschen Buchpreis nominierte Roman »Willkommen, neue Träume«. Seit 1997 lebt er als freier Schriftsteller in Chieming am Chiemsee.

Cactus Buchladen und “Die Förderer” laden zu diesem Abend ein

Beginn: 19:30 Uhr, Veranstaltungsort: CACTUS-Buchladen in Landau
Karten im CACTUS Buchladen 09951-6844 oder cactusbuchladen@t-online.de


26. Oktober 2015

Lesung und Gespräch mit Karin Kalisa

Mittwoch, 5. November 2015

Lesung und Gespräch mit

„Karin Kalisa – „Sungs Laden““

Am Anfang ist es nur eine alte vietnamesische Holzpuppe, die in der Aula einer Grundschule Kin-der und Lehrer bezaubert. Noch ahnt keiner, dass binnen eines Jahres der Prenzlauer Berg auf den Kopf gestellt werden wird: Das Szene-Viertel entdeckt seinen asiatischen Anteil und belebt seine anarchisch-kreative Seele neu.

In diesem wunderbaren Roman werden ständig Vorurteile und bürokratische Hürden über den Haufen geworfen. Es entsteht eine berührende, mit Leichtigkeit gepaarte Solidarität in der Nachbarschaft! Ein gelungenes Beispiel für Integration, ein Appell, über den eigenen Tellerrand zu schauen.

Kalisas größtes Kunststück ist, diese Geschichte, dieses kleine Sommermärchen, so leicht und beschwingt zu erzählen; so wohltuend warmherzig, dass man sich fragt, warum es eigentlich nicht häufiger solche wunderbaren kleinen Bücher gibt, die das Schöne im Menschen, das Schöne in den menschlichen Möglichkeiten besingen.

Karin Kalisa, geboren 1965, lebt nach Stationen in Bremerhaven, Hamburg, Tokio und Wien seit einigen Jahren im Osten Berlins. Sowohl als Wissenschaftlerin als auch mit dem Blick einer Literatin forscht sie in den Feldern asiatischer Sprachen, philosophischer Denkfiguren und ethnologi-scher Beschreibungen. „Sungs Laden“ ist ihr erster Roman.

Cactus Buchladen und “Die Förderer” laden zu diesem Abend ein

Beginn: 19:30 Uhr, Veranstaltungsort: CACTUS-Buchladen in Landau


11. Oktober 2015

Reise in die deutsche Vergangenheit

Gelungener Ausflug des Vereins „Die Förderer“ nach Nürnberg.

„Wenn Engel reisen, strahlt die Sonne“ Dies galt ganz besonders für die Fahrt des Vereins „Die Förderer e.V.“ nach Nürnberg am letzten Sonntag. Während es in Niederbayern weitgehend trüb blieb, herrschte in Nürnberg strahlender Sonnenschein. So wollte das Wetter gar nicht so sehr zu dem trüben Kapitel der deutschen Geschichte passen, welches als erstes auf dem Programm stand. Erstes Ziel war nämlich das Reichsparteitagsgelände am Dutzendteich mit dem dortigen Dokumentationszentrum, welches sich mit der dunklen Vergangenheit der Stadt auseinandersetzt. Die Ausstellung „Faszination und Gewalt“ zeichnet ein Bild der Stadt als einem Ort der Opfer und vor allem der Täter. Mit einem neuen museumspädagogischen Konzept ist es gelungen, den Nachgeborenen einen nachhaltigen Eindruck der damaligen Ereignisse zu vermitteln. Mit diesem Dokumentationszentrum wurde ein Teil der sog. Kongresshalle, einem Monumentalbau jener Zeit, einer vernünftigen Nutzung zugeführt, wohingegen andere denkmalgeschützte Überreste dieses Geländes schwer auf der Tasche des Steuerzahlers lasten, weil man sie für Millionenbeträge erhalten bzw. sanieren muss.

Nach dieser schweren Kost freute man sich darauf, in der Innenstadt Nürnberger Bratwürste zu genießen, wo zur Überraschung aller reges Treiben auf den Straßen herrschte, da an diesem Wochenende in Nürnberg im Rahmen der Offenen Tür viele Einrichtungen und Institutionen für die Allgemeinheit geöffnet hatten. So verging die Zeit viel zu schnell, denn um 17:00 Uhr traf man sich auf dem Johannisfriedhof zur Heimfahrt. Dieser uralte und äußerst sehenswerte Friedhof im Nordosten der Stadt nicht weit außerhalb der ehemaligen Stadtmauer beeindruckte sehr. Wer auf Dürers Spuren unterwegs ist, landet unweigerlich hier: vor der schlichten Steinplatte seines Grabmals. Auch auf andere berühmte Namen stößt der Besucher: Veit Stoß, Martin Behaim, der Philosoph Ludwig Feuerbach oder William Wilson, der Lokomotivführer der ersten deutschen Eisenbahn, die 1835 zwischen Nürnberg und Fürth ihren Betrieb aufnahm. Eng liegen die schlichten Grabplatten aneinander, so dass es manchmal schwer ist, ein bestimmtes Grab zu finden.

Pünktlich trafen sich schließlich alle Ausflugsteilnehmer, und nach einem letzten Andenkenfoto machte man sich wieder auf die Heimfahrt. Der Vereinsvorstand der Förderer Dr. Ludwig Husty dankte im Bus den Organisatoren dieser Fahrt Andreas Obermeier und Edith Steghafner für diesen äußerst gelungenen Ausflug in die deutsche Geschichte.


1. Oktober 2015

Oktober 2015 – Erster Schultag

Beim Ausstellungsstück des Monats geht es derzeit um den

 

Ersten Schultag

Eine Schulbank aus Holz mit einer Vertiefung für das Tintenglas, Griffel, Federhalter mit Stahlfeder, Hefte mit Schreib- und Rechenaufgaben und Schulbücher – bei jedem weckt das Erinnerungen an die eigene Schulzeit.
Dazu gibt es Fotos, die eine ganze Klasse oder auch einzelne Schüler mit und ohne Schultüte zeigen.
Auch Schulranzen sind ausgestellt. Man sieht, wie sich Größe, Form und Material im Lauf der Zeit geändert haben.
An der Wand hängen Bilder mit Motiven aus bekannten Märchen. Der Lehrer hängte solche Bilder auf und gab damit das Thema vor über das die Schüler einen Aufsatz schreiben sollten.
Es geht um die Zeit zwischen Mitte der 50er bis zu den 70er Jahren. Die Ausstellungsstücke stammen von Landauern und die Schulbank aus der Landauer Grundschule.


30. September 2015

Lesung mitFriedrich Ani

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Lesung

„Friedrich Ani liest aus „Der namenlose Tag”“

Mit diesem Roman startet eine Reihe um Ex-Kommissar Jakob Franck. Friedrich Ani und seine Kunst der Konstruktion gewöhnlich-außergewöhnlicher Kriminalistikrätsel; Friedrich Ani und seine Sprache, die vom Tod auf das Leben melancholisch gelöste Perspektiven wirft – Friedrich Ani und seine Kunst erreichen in seinem neuen Roman unvorhersehbare Dimension. Mit seinem neuen Buch steht Friedrich Ani auf dem ersten Platz der Krimi-Bestenliste.

Friedrich Ani, geboren 1959, lebt in München. Er schreibt Romane, Gedichte, Jugendbücher, Hörspiele und Drehbücher. Sein Werk wurde mehrfach übersetzt und vielfach prämiert, u.a. mit dem Deutschen Krimipreis, dem Adolf-Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis. Seine Romane um den Vermisstenfahnder Tabor Süden machten ihn zu einem der bekanntesten deutschsprachigen Kriminalschriftsteller. Friedrich Ani ist Mitglied des Internationalen PEN-Clubs.

Cactus Buchladen und “Die Förderer” laden zu diesem Abend ein

Beginn: 19:30 Uhr, Veranstaltungsort: Herzogsaal des Kastenhofes, Landau

Karten gibt es nur im Vorverkauf im Cactus Buchladen 09951-6844 oder cactusbuchladen@t-online.


15. September 2015

Vortrag – Heilkunst, Gifte und Magie

Freitag, 18. September 2015

Vortrag

„Siegfried Nyssen referiert im Kastenhof“

In diesem Vortrag geht es um die wichtigsten Kräuter in Niederbaiern und wie sie früher zu Heilzwecken verwendet wurden. Neben der „Ringelblumenschmier“ geht es aber auch um magische Kräuter, die von Hexen und gegen Zauberei Verwendung fanden oder auch Kräuter, die die Liebe wecken oder Verliebte zueinander führen sollten. Die Herstellung und Anwendung von Giften für die Bären- oder Wolfsjagd oder die Verwendung von Zunderschwämmen als Futtermaterial für Jacken und auch die Anlage eines Bauerngartens wird dabei auch behandelt.

Die Ortsgruppe des Bundes Naturschutz Landau organisieren zusammen mit den Förderern diesen Vortrag.

Beginn: 19 Uhr, Veranstaltungsort: Herzogsaal des Kastenhofes


6. August 2015

August 2015 – Puppenküche

Ausstellungsstück des Monats ist derzeit

 

Eine Puppenküche

 
Puppenküche und Kaufladen – früher, als die Geschlechterrollen streng aufgeteilt waren, ein beliebtes Spielzeug für Mädchen.
Die hier ausgestellte Puppenküche wurde von Frau Ruth Wolfertseder in dankenswerter Weise dem Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.
Um 1905 hergestellt bekam sie Ruth Wolferseder von ihrer Mutter geschenkt und diente nicht nur ihr sondern auch ihren Töchtern und Enkeltöchtern als Spielzeug.


26. Juli 2015

Gitarrenkonzert mit Virginia Luque

Donnerstag, 5. August 2015

Konzert


Die spanische Gitarrenvirtuosin Virginia Luque gibt ein Konzert in der Friedhofskirche in Landau a. d. Isar. Die Musikerin, die bereits seit ihrem vierten Lebensjahr Gitarre spielt und im Alter von sieben Jahren ihr erstes Konzert gab, wurde schon mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Sie feiert sowohl als Solokünstlerin als auch in Symphonie-Orchestern weltweit Erfolge. Virginia Luque vereint die klassische Musik und den Flamenco im romantischen spanischen Stil und inspiriert das Publikum zum Eintauchen in Sommerträume. Mit musikalischem Feingefühl und hervorragender technischer Virtuosität werden die Zuhörer in ihren Bann gezogen. Freuen Sie sich auf einen wunderschönen Abend mit der Weltklasse-Künstlerin Virginia Luque.

Veranstaltungsort: Friedhofskirche in Landau a. d. Isar
Beginn: 20 Uhr
Karten zum Preis von 15 € pro Person ab 19 Uhr an der Abendkasse


1. Juli 2015

Mai 2015 – Zwei Fahrräder

Ausstellungsstück des Monats sind derzeit

 

Zwei Fahrräder

 
Zu sehen ist ein Herrenfahrrad „V.W Nürnberg“. Dieses Fahrrad wurde vom Eichendorfer Marktkämmerer Max Hark ab 1949 jeden Tag bei Wind, Schnee, Regen bis zur seiner Pensionierung im Jahr 1972 von der Mozartstrasse zum Rathaus benützt.
Nach einer Erzählung wurde es einmal beinahe als Sperrmüll angesehen und konnte erst nach großer Laufarbeit wieder zurückgeholt werden.
Das alte Rathaus war vormals Schulhaus und wurde nach dem Umzug ins neue Rathaus vom Zahnarzt Dr. Szabados gekauft und zu einer Zahnarztpraxis umgebaut.
Sein Auto benützte Herr Max Hark nur für Fahrten in die Kreisstadt Landau.
Weiters zu sehen ist ein Damenfahrrad „Vaterland“. Dieses wurde von Frau Elisabeth Hark zum täglichen Einkauf und sonstigen Fahrten z.B. zum Kindergarten gebraucht.


Lesung – Jetzt schreibt der Zinner auch noch!

Dienstag, 14. Juli 2015

Lesung

„Stephan Zinner liest aus „Flugmango”“

Gibt es etwas, was der Zinner nicht kann? Er hat Theater an bekannten Häusern gespielt, taucht in Filmen wie „Räuber Kneißl“ oder „Dampfnudelblues“ auf, gibt Gastspiele im Tatort, spielt unheimlich gut Gitarre zu seiner Reibeisenstimme, macht Kabarett – und verkörpert natürlich seit über zehn Jahren in unvergleichlicher Weise den Markus Söder beim Nockherberg-Singspiel.

Jetzt schreibt Stephan Zinner auch noch. Und ja, auch das kann er. Sein erstes Buch „Flugmango“ (lichtung verlag, April 2015) ist eine Sammlung von Erzählungen, die zum Teil für die Bühne entworfen und für das Buch zu Prosa umgearbeitet wurden, zum Teil ganz neu entstanden sind.

Stephan Zinner, geboren 1974 in Trostberg, Schauspielausbildung, Theater u.a. am Salzburger Landestheater und an den Münchner Kammerspielen, Rollen in Film und Fernsehen, seit 2006 Kabarett, Musiker. Lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in München. Illustrationen von Christoph Gremmer ergänzen die Geschichten.

Cactus Buchladen und “Die Förderer” laden zu diesem Abend ein

Beginn: 20 Uhr, Veranstaltungsort: Kuki, Marienplatz 6, Landau

Karten gibt es nur im Vorverkauf im Cactus Buchladen 09951-6844 oder cactusbuchladen@t-online.


28. April 2015

April 2015 Erstkommunion

Ausstellungsstück des Monats sind derzeit

 

Erinnerungsstücke an die Erstkommunion

 
Zu sehen sind vor allem Kerzen, frühere des teuren Wachses wegen dünner und neuere Kerzen dicker aber immer reich verziert. Die Kerzen wurden oft auch Opfer einer Rauferei und auch hier ist eine mehrfach gebrochene und nur vom Docht zusammengehaltene Kerze ausgestellt. Daneben werden einige, für die vergangene Zeit typische Geschenke zur Erstkommuunion gezeigt wie Rosenkränze und Gebetbüchlein.


25. März 2015

März 2015 – GRUNDIG in Landau

Ausstellungsstück des Monats sind derzeit

Erinnerungen an GRUNDIG in Landau

Die Firma GRUNDIG (Hauptsitz war in Fürth, später in Nürnberg) hatte auch in Landau eine Produktionsstätte. Leider existieren keine Informationen mehr, welche Geräte hier in Landau gefertigt wurden. Das Werk in Landau wurde 1981 geschlossen und im April 2004 mußte der Grundig-Konzern Insolvenz anmelden.
Die Marke GRUNDIG ging an die türkische Firma Beko.
Ausgestellt sind ein Radioempfänger Modell 2012 (Baujahr ca. 1953) sowie ein Cassettenrecorder, Modell CN830, mehrere Magazine aus dieser Zeit mit Berichten über Grundig-Geräte sowie ein Bericht in der Landauer Zeitung über das Landauer Werk und ein Spiegelbericht über den Niedergang von Grundig. Ein Foto des Werkes ist ebenfalls zu sehen. Das Gebäude wird jetzt von der Firma Einhell genutzt.

Nachtrag

Diese Ausstellung erzeugte große Resonanz und es kamen in der Folge noch weitere Exponate und Informationen über das Werk Landau dazu. Zu sehen ist noch ein weiterer Rundfunkempfänger Modell 3068 sowie ein Tonbandgerät Modell TK5. Beide Radios wurden im Werk Landau gefertigt.


22. März 2015

Ostermarkt

Samstag, 22. März 2015

Ostermarkt


Zusammen mit dem verkaufsoffenen Sonntag „Landauer Frühling“ findet auch der traditionelle Ostermarkt „Der Förderer“ im Landauer Heimatmuseum statt.
Ausgestellt und zum Kauf angeboten werden unter anderem Patchwork, Lammfelle, Seifen, Ikonen, Nadelfilze, Keramik und Osterkränze und natürlich bemalte und verzierte Ostereier. Dabei kann man den ausstellenden Kunsthandwerkern bei der Arbeit über die Schulter schauen.
Außerdem gibt es Kaffee und Kuchen und am Bücherstand sind die Bücher aus den Reihen „An der unteren Isar und Vils“ sowie die „Historischen Heimatblätter“ erhältlich.

Geöffnet von 11 bis 17 Uhr


17. Februar 2015

Lesung – „gehen lernen“

Donnerstag, 26. Februar 2015

Lesung

„gehen lernen“
Die 50er und 60er Jahre – gesehen mit den Augen eines Kindes


Eine Kindheit in den Fünfziger- und  Sechzigerjahren, als die Fahrt von Regensburg nach Straubing noch eine Weltreise war, die Krimiserie Dicky Dick-Dickens im Radio lief und kleine Schwestern noch vom Storch gebracht wurden. Damals gab es einen Eisernen Vorhang und brave Kinder erhielten zum Lohn für ihre Geduld im Schuhgeschäft ein Lurchi-Heft. Die Russen schießen eine Rakete ins Weltall, im Fernsehen kommt die Heimkehrerserie „Soweit die Füße tragen“.

Ein Kind beginnt Wörter auszuprobieren. Manche sind ihm zu eng, andere zu weit. Vor allem aber lernt es, dass es neben den glänzenden Wörtern auch kratzige Wörter gibt. „Wörter, dass die Fetzen fliegen“. Schritt für Schritt schärft es seinen kritischen Blick auf die Menschen und die Dinge ringsum. Vor allem aber muss es sich auch mit dem kriegsversehrten Vater auseinandersetzen.

Nur mühsam lernt es sich in einer Welt mehrerer Sprachebenen zurechtzufinden: Bairisch – wie alle anderen Kinder – soll es nicht reden. Da heißt es nur „Red anständig!“

Schlesisch wie Mutter und Großmutter – das versteht kein Mensch.

Schriftdeutsch? Da machen sich die anderen Kinder lustig.

Also wie dann? Lateinisch wie die Ministranten? Englisch wie die Amisoldaten? Das Kind redet leiser und leiser. Kein Wunder, dass es die Lehrerin schon bald „Zeiserl“ nennt und, dass in seinem Zeugnis steht: „Der ruhige zurückhaltende Schüler sollte mehr aus sich herausgehen.“

Bio-Bibliografie
Harald Grill, geboren am 20.7.51 in Hengersberg, Kindheit und Jugend Regensburg, lebt seit 1978 mit seiner Familie in Wald /Landkreis Cham,
1973 bis 1988 Pädagogischer Assistent, seit 1988 Freier Schriftsteller,
1989/ 1990 Drehbuchwerkstatt / Hochschule für Film und Fernsehen in München,
seit 1991 regelmäßig Features für den Bayerischen Rundfunk
2000/ 2001 Projekt „Zweimal heimgehen“ – zwei Spaziergänge, einmal vom Nordkap und danach von Syrakus zu Fuß nach Regensburg
Mitglied des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) und des PEN-Zentrums der BRD.

Auszeichnungen (u.a.)
Friedrich-Baur-Preis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1992)
Marieluise-Fleißer-Preis (2003)
Kulturpreis des Bezirks Oberpfalz (2006)
Literaturpreis des Oberpfälzer Jura (2006)
Landshuter Literaturtage „Harald Grill und der bairische Dialekt“ (2011)
Aufenthalt in der Villa Concordia, Bamberg (2012/2013)

Veröffentlichungen (u.a.):
•  Gute Luft – auch wenn’s stinkt. Reinbek 1983
•  Da kräht kein Hahn nach dir. Erzählung. Reinbek 1990
•  wenn du fort bist, gedichte. Hauzenberg 1991

•  hinüber, gedichte. Viechtach 1996
•  bairische gedichte. Viechtach 2003
•  Hochzeit im Dunkeln. Roman. München 2008
•  auf freier strecke. gedichte. München 2008
•  Gesichter eines Dorfes. Foto-Text-Band zus. mit Stefan Winkelhöfer. Amberg 2009
•  gehen lernen. Roman in Geschichten. München 2010
•  Via Crucis. Foto-Text-Band zusammen mit Stefan Winkelhöfer. München 2011
•  a glaander aus luft. bairische nachdichtungen. Viechtach 2011

Weitere Informationen: http://www.haraldgrill.de

Veranstaltungsort: Pfarrsaal St.Johannes
Beginn: 19:30 Uhr
Karten an der Abendkasse


14. Januar 2015

Lesung – Christliche Bräuche und Traditionen

Dienstag, 10. Februar 2015

Lesung

Christliche Bräuche und Traditionen,
mehr Freude im Leben durch bewusste Pflege.

Lebensfreude leicht gemacht.
Wie christliches Brauchtum das Leben begleitet und positiv bestärkt, auch und gerade in einer säkularisierten Gesellschaft, das beschreibt Dr. Maximilian Seefelder in seinem neuen Buch „Christliche Bräuche und Traditionen. Mehr Freude im Leben“

Der publizierende Kulturfachmann, erfahrene BR-Hörfunkmoderator und niederbayerische Bezitksheimatpfleger bringtbringt seine langjährige praktische Erfahrung ein; er zeigtkulturhistorisch, lebenspraktisch und kurzweilig die heilsame Wirkung von lebendigem Brauchtum und leistet gleichzeitig die zeitgemäße Interpretation der „alten Bräuche“.

Das Buch ist in der topos plus-Reihe erschienen.

Referent: Dr. Maximilian Seefelder, M.A., Landshut

Beginn: 19:30 Uhr
Karten an der Abendkasse


13. Januar 2015

Lesung Teja Fiedler

Mittwoch, 21. Januar 2015

Lesung

Teja Fiedler liest aus
Mia san mia – die andere Geschichte Bayerns.

Seit die „Boiari“ aus dem Nebel der Völkerwanderung aufgetaucht sind, halten sie sich für etwas Besonderes. Nichtbayern, Nachbarn oder Feinde sehen das mit einer Mischung aus Abscheu und Bewunderung, aber sie nehmen es hin. Teja Fiedler spannt ein Panorama, das vom Frühmittelalter bis zur Gegenwart reicht. da gibt es Kaiser (nicht nur im Fußball), Könige (normale und verrückte), Kriege um Land, Religion und Bier, aufsässige Bauern und große Literaten, Kunst und Kultur wie in kaum einer anderen Region. Bayern ist weit mehr als Ludwig-Kult, Laptop und Lederhose, das zeigt Teja Fiedler ebenso amüsant wie spannend.

Teja Fiedler,
1943 geboren, in Niederbayern aufgewachsen, studierte in München Geschichte und Germanistik. Als Stern-Korrespondent berichtete er viele Jahre aus Rom, Washington, New York und zuletzt aus Mumbai/Indien

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 8.-€
Karten im Cactus Buchladen (09951 6844 oder cactusbuchladen@t-online.de) oder an der Abendkasse


7. Januar 2015

Januar 2015 Hindenburglicht

Ausstellungsstück des Monats sind derzeit 

Hindenburglichter

Diese, nach dem Generalfeldmarschall im ersten Weltkrieg und zweiten Reichspräsidenten der Weimarer Republik, Paul von Hindenburg benannten Lichter dienten im ersten Weltkrieg vor allem in den Schützengräben zur Beleuchtung. Sie bestehen aus einem Gefäß aus lgetränktem Papier das mit Talg gefüllt ist und einen sehr breiten Docht hat. Auch im zweiten Weltkrieg waren sie im Einsatz als Beleuchtung wenn Verdunkelung angeordnet war.

Ein Nachfolger dieser Hindenburglichter oder auch „hibuli“ sind die Teelichter in unserer friedlichen Zeit.


1. Januar 2015

An der unteren Isar und Vils

1984 übernahm der Verein „Die Förderer“ erstmals die Herausgabe eine Buchreihe zu lokalgeschichtlichen Themen. In dieser Buchreihe können Ergebnisse von Forschungen zu umfangreicheren Themenkomplexen publiziert werden.

Bis heute sind sieben Bücher zu unterschiedlichen Themenbereichen von heimatgeschichtlicher Bedeutung bis zu Kunst in und um Landau erschienen:

buch1

Band 1

Siegfried Seidl

Die Bürgerspitalstiftung zum
Heiligen Geist in Landau a.d. Isar

buch1

Band 2

Nick Söltl

Der Teufelstritt

buch1

Band 3

Annemarie Wallner

Stadtpfarrer Johann Baptist Huber

buch1

Band 4

Paulus J. Simon

Landau in alten Bildern

buch1

Band 5

Hermann Krimmer

Wege zur Kunst in und um Landau

buch1

Band 6

Nick Söltl

Landau a.d. Isar
Alte Bilder vom Leben und Arbeiten

buch1

Band 7

Nick Söltl

Lesebuch für Isar- und Vilstaler



2. Dezember 2014

Weihnachten – gestern und heute

Es gibt viele Dinge, die man mit der Adventzeit und mit Weihnachten in Verbindung bringt – nicht nur Weihnachtsdekoration
oder Spielzeug, das man den Kindern unter den Christbaum legt. Wie sich diese
im Laufe der Zeit ändern, zeigt die heurige
Winterausstellung „Weihnachten – gestern und heute“.


21. November 2014

Buchvorstellung des neuesten Bandes

der „Historischen Heimatblätter“

 

Im Beisein von 1.Bürgermeister Dr. Helmut Steininger sowie des 2. und 3. Bürgermeisters, zahlreicher Stadträte, Mitgliedern der „Förderer“, Verwandten und Weggefährten von Frau Olga Nothaft und vielen Bewohnern des Seniorenheimes „Heiliggeist-Bürgerspital-Stiftung stellte der Vorsitzende der „Förderer“, Dr. Ludwig Husty den neuen Band der Historischen Heimatblätter vor.

Das Seniorenheim wurde vor allem deshalb als Veranstaltungsort gewählt damit Frau Olga Nothaft, die in diesem Seniorenheim lebt, dabei sein konnte. In diesem Buch sind ihre Erinnerungen und persönlichen Erlebnisse vor allem der 30er Jahre, der Kriegs- und frühen Nachkriegszeit festgehalten. Niedergeschrieben wurde diese Lebensgeschichte von Nick Söltl.

Ein weiterer Abschnitt gibt eine Beschreibung der letzten Tage vor Kriegsende in Landau und die ersten Nachkriegstage wieder wie sie Johannes Bader dokumentiert hat.

Mit diesem Buch ist aber nicht nur ein persönliches Schicksal niedergeschrieben sondern es macht auch die Geschichte der ganzen Stadt Landau jener Tage lebendig.



13. November 2014

Dezember 2014 Waage

Ausstellungsstück des Monats ist derzeit eine

Waage

Kommenden Februar jährt sich zum 25en Mal der Todestag von Josef Ölhart, Besitzer eines Kramerladens und Landauer Original. 99 Jahre wurde er alt. Aus diesem Anlass wurde als Ausstellungsstück des Monats ein Utensil aus dem Kramerladen im ehemaligen „Ölhart-Haus“ ausgewählt: eine Waage.
Das „Ölhart-Haus“ stand in der Höckinger Straße gleich neben dem Museum und wurde 1994 abgerissen.


19. Oktober 2014

Fördererausflug zur Landesausstellung „Wir sind Kaiser“

Ziel der diesjährigen Fahrt war die Landesausstellung 2014 des Hauses der Bayerischen
Geschichte „Ludwig der Bayer – Wir sind Kaiser“.

Bestens vorbereitet wurde die Reise von der stellvertretenden Vorsitzenden Christine Gerhaher, sowie Andreas Obermeier und Georg Haas. Nach einem Besuch des kurzweiligen und unglaublich informativen Einführungsfilms mit 3D-Animation über Regensburg und seine Kathedrale in St. Ulrich wurde der großen Reisegruppe im Rahmen von zwei Führungen der Aufstieg Ludwig IV. des Bayern zum Kaiser des Deutschen und Römischen Reiches anschaulich nähergebracht.

Trotz der geballten Information aus dem Haus der Bayerischen Geschichte zu diesem bedeutenden und oftmals verkannten Herrschers des beginnenden 14. Jahrhunderts konnte in den ausführlichen und verständlichen Führungen die wichtigsten Stationen des Lebens dieser bedeutenden Figur der Bayerischen Geschichte wie z. B. der Streit des Kaisers mit dem damaligen Papst in Avignon anschaulich und nachhaltig vermittelt werden.

Der bei schönstem Herbstwetter durchgeführte Fördererausflug klang mit einem Besuch auf der Wallhalle mit herrlichem Blick in die Weiten des Donautals aus.


12. Dezember 2013

Winter in Landau

landwint


13. Oktober 2013

Ausflug der Förderer

Der diesjährige Ausflug von „Die Förderer“ fand am 12.Oktober 2013 statt. Ziel war das Emerenz-Meier-Haus in Schiefweg/Waldkirchen. Dieses Museum widmet sich sowohl dem Leben der Dichterin Emerenz Meier als auch der Situation der Auswanderer aus dem Bayer- und Böhmerwald, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts in der neuen Welt ihr Glück suchten.


8. September 2013

Tag des offenen Denkmals

„Jenseits des Guten und Schönen: unbequeme Denkmäler?“

Am zweiten Sonntag im September wird in vielen europäischen Ländern der Tag des offenen Denkmals abgehalten. In diesem Jahr hieß das Motto „Jenseits des Guten und Schönen: unbequeme Denkmäler?“. „Die Förederer“ beteiligten sich daran mit einer Wanderung zur Gedenkstätte im Polenhölzl. 26 Teilnehmer trafen sich beim Gasthaus Pleintinger in Wolfsdorf und wanderten zum Plolenhölzl. Der Erste Vorsitzende,Herr Dr. Husty erläuterte die Bedeutung des Tages des offenen Denkmals und erinnerte an die Ereignisse, die zur Errichtung dieser Gedenkstätte führten. Anschließend lasen Herr und Frau Husty abwechseln aus dem Buch „Verbrechen Liebe“ von Thomas Muggenthaler Passagen vor, die von den Ereignissen in Landau handelten.


20. April 2013

Pestausstellung

20. April 2013 – 28. Juli 2013

Anlässlich des Gedenkjahres werden Exponate rund um das Pestjahr 1713 und die Sebastiani-Bruderschaft  zum Teil erstmals in der Öffentlichkeit gezeigt, wie z.B. die Gelöbnisurkunde, das Bruderschaftsbuch und Votivbilder. U.a. ist auch die Sebastians-Monstranz, eine Reliquie des Hl. Sebastians, der Sebastians-Himmel und die Fahne zu sehen.

Die Ausstellung ist geöffnet:

Do 10 – 12 Uhr
Sa 14 – 16 Uhr

So 14 – 17 Uhr

Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat finden öffentliche Führungen statt. Für Schulklassen sind Führungen am Di  und Do jeweils von 9 – 12 Uhr möglich (Anmeldung bei Herrn Klobe unter 09951/2219

Weitere Informationen zum Gedenkjahr: hier klicken


24. September 2012

Gedenkstätte bei Möding

Am Montag, 24. September 2012 wurde im sogenannten „Polenhölzl“ in der Nähe von Möding im Beisein von Landrat Heinrich Trapp, ürgermeister Josef Brunner, dem polnischen Generalkonsul Aleksander Korybut-Woroniecki, dem Autor Thomas Muggenthaler und dem Förderer-Vorsitzenden Dr. Ludwig Husty ein Marterl feierlich enthüllt. Es erinnert an den damals 22-jährigen polnischen Zwangsarbeiter Josef Berdzinski, der am 6.August 1941 an dieser Stelle ermordet wurde.

Am 3.April 2012 hielt der BR-Redakteur und Autor Thomas Muggenthaler im Heimatmuseum eine Lesung, die unter dem Titel „Verbrechen Liebe“ Nazi-Verbrechen zum Thema hatte. Er schilderte dabei Schicksale von polnischen Zwangsarbeitern in Bayern, die Liebesbeziehungen zu deutschen Frauen hatten und deshalb von SS-Hinrichtungskommandos ohne Prozess gehängt, also ermordet wurden, während die Frauen ins KZ kamen. Auch in der Nähe von Landau geschah so ein Verbrechen.

Nach der Lesung hatten sich „Die Förderer“ spontan entschlossen, zur Erinnerung an diese Tat eine Gedenkstätte einzurichten. Dazu sollte eine Stele mit eine Bronzeplastik, ein zerissenes Herz mit Stacheldraht darstellend, am Ort des Verbrechens aufgestellt werden.

„Die Förderer“ danken Landrat Heinrich Trapp für die Unterstützung, Herrn Josef Paleczek für den Entwurf der Bronzeplastik, die von der Straubinger Gießerei Gugg ausgeführt wurde. Weiters Herrn Hans Störringer, der die Holzstele entworfen und gefertigt hat und Herrn Hubert Aigner für die Bereitstellung des Grundstückes sowie dem Bauhof der Stadt Landau für die nötigen Arbeiten zur Aufstellung der Stele.