Heimatmuseum Landau – Die Förderer e.V.

Der 1911 gegründete Verein „Die Förderer“ gehört zu den ältesten Vereinen der Stadt Landau. Seit 1958 betreut der Verein auch das Landauer Heimatmuseum, in dem neben der ständigen Museumssammlung themenbezogene Sonderausstellungen sowie zahlreiche Kulturveranstaltungen im Dachboden des Heimatmuseums durchgeführt werden. Die Mitglieder des Vereins treffen sich in der Regel einmal im Monat (Förderertreff) zum Gedankenaustausch und zur Vorbereitung unterschiedlichster Vereinsaktivitäten. Interessierte an der Landauer Heimatgeschichte sind dazu herzlich eingeladen.

Öffnungszeiten:

vom 1. Mai bis 15. Oktober:
Donnerstag: 10 bis 12 Uhr
Samstag: 14 bis 16 Uhr
Sonn-/Feiertag: 14 bis 17 Uhr

vom 16. Oktober bis 30. April:
Donnerstag: 10 bis 12 Uhr
Sonn-/Feiertag: 14 bis 16 Uhr

sowie nach Vereinbarung.
Bei Veranstaltungen und Sonder-
ausstellungen sind abweichende
Öffnungszeiten möglich.

Autor: hmtmsm_HG999

  • Gitarrenkonzert mit Aliosha De Santis

    Nach längerer Pause veranstalten die Reisbacher Gitarrenbauerfamilie Hauser und die Förderer am Donnerstag den 28.07.2022 in der Landauer Friedhofskirche wieder ein Gitarrenkonzert. Der italienische Gitarrist Aliosha De Santis (geb. 1984 in Tivoli bei Rom) präsentiert ab 20 Uhr Stücke seines  aktuellen Tourneeprogramms. De Santis erhielt seine Ausbildung im Fach klassische Gitarre am Conservatorio di Santa Cecilia in Rom und erhielt seinen Masterabschluss am Conservatorio G. Tartini in Triest. Er gewann u. a.  ein Stipendium für Musik des 19. Jahrhunderts. Zu seinen Lehrern zählten vor allem David Russell, Flavio Ciatto und Marco Socias. De Santis besuchte zahlreiche Meisterkurse bei international bekannten Gitarristen und Dirigenten. Inzwischen konzertiert er in seinem Heimatland Italien und im Ausland. 2010 war er Gast bei Radioaufnahmen beim Bayerischen Rundfunk. 2012 wurde er Gewinner des 4. Internationalen J. S. Bach-Wettbewerbes und 2. Preisträger des Mario Gangi Wettbewerbes in Cassino in Italien. Aliosha de Santis ist auch Preisträger weiterer internationaler Wettbewerbe. Bekannt ist der Gitarrist auch durch seine Tätigkeit als Co-Direktor des Internationalen Gitarrenseminars in Reisbach.

    Aliosha De Santis wird in der Friedhofskirche wird Klänge aus verschiedenen Epochen anstimmen. Die Zuhörer dürfen sich auf einen wunderschönen, abwechslungsreichen Gitarrenabend freuen. Karten für das Konzert sind an der Abendkasse ab 19:00 Uhr zum Preis von 20 EUR pro Person erhältlich. Gerne können Sie Ihre Karten auch per E-Mail reservieren unter kathrin.hauser@gmx.at.

    Aliosha De Santis
    (Foto: Raimondo Luciani)


  • Waschtage

    Im Sommer 2022 führte Museumsleiter Klaus Klobe drei Waschtage mit Kindern der Grundschule Landau durch


  • Ausstellung der Fotofreunde Dingolfing

    Vom 12. Mai bis zum 12. Juni 2022 lief im Heimatmuseum die Ausstellung „Dem Verfall preisgegeben“ der Fotofreunde Dingolfing.

    Fotos: Albin Davidenko (Fotofreunde Dingolfing)

  • Zum neuen Jahr

    Liebe Freunde und Förderer,

    wir hoffen, ihr hattet erholsame Feiertage und seid gut ins Jahr 2022 gestartet.

    Wir wünschen euch ein gutes, vor allem gesundes Jahr, in dem mehr Treffen und Aktivitäten möglich sind, auch im Heimatmuseum.

    Bleibt gesund, wir freuen uns darauf, euch wieder persönlich begrüßen zu dürfen!


  • Hartnäckigkeit zahlt sich aus


  • Heimatmuseum komplett neu saniert


  • Ein Balladenabend über Liebe und andere Torheiten

    Am 8. Mai 2020 ab 19:00 Uhr trägt Brigitte Kretzer erstmalig in Landau im Heimatmuseum ausgewählte Balladen aus zwei Jahrhunderten vor. Sie behandeln historische und mystische Themen, es geht um Liebe, Heldentaten und Vergeltung. Musikalisch wird sie begleitet von Gertraud Dickgiesser an der Harfe und Fips & Co.  

    Veranstalter : Die Förderer e.V. Landau/Isar


  • Dem Verfall preisgegeben

    Unter diesem Titel stellen die „Fotofreunde Dingolfing“ ihre Bilder im Heimatmuseum in Landau, vom 28. März bis 3. Mai, zu den üblichen Museums-Öffnungszeiten aus.

    Ob Bauwerke, Häuser, Pflanzen oder Handwerk, alles unterliegt dem zeitlichen Wandel und so manches verschwindet langsam und unbemerkt aus unserem Leben und unseren Augen.

    Spät, oft zu spät, erst bemerken wir dessen Verlust und können uns nur noch in Gedanken an das Gewesene erinnern.  Erst das Verlorene weckt in uns wieder die Erinnerung.

    Damit diese Erinnerung auch fotografisch festgehalten wird, haben sich die Fotografen der „Fotofreunde Dingolfing“ auf den Weg gemacht und versucht diese Bauwerke, Häuser usw. auf Bildern zu fixieren. Oft entfalten aber erst bei genauerer Betrachtung diese scheinbar verwahrlosten und heruntergekommenen Gebäude einen besonderen Charme. Auch wenn kein menschliches Leben mehr in den Gebäuden steckt so entfalten diese ihr eigenes Leben und verändern langsam aber stetig ihr aussehen. Das sind die Momente die die Aufmerksamkeit der Fotografen wecken.

    Nicht nur Gebäude, auch Berufe oder Arbeitstechniken unterliegen dem Wandel der Zeit und werden durch moderne Arten und Verfahren ersetzt. In Wirklichkeit sind es nostalgische Erinnerungen von der „guten alten Zeit“ die das schwere Handwerk verklären, beschönigen und in einem nostalgischen Licht erscheinen lassen.

    Besonders Pflanzen und Früchte entfalten beim Verfall einen stetigen Wandel. Wie beim jährlichen Jahreszeitenwechsel unterliegen sie einer permanenten Veränderung. Bei genauerer Betrachtung wird der Prozess sichtbar und es entstehen ständig neue grafische Formen, Muster und Farben.

    Diese Augenblicke auf ein Foto zu bannen ist unser Bestreben.

    Das Heimatmuseum Landau mit seinem Charme bildet einen idealen Rahmen, unsere Bilder, Ihnen, liebe Besucher, zu präsentieren. War doch auch dieses Haus beinahe dem „Verfall preisgegeben“, hätte sich nicht der Kulturverein „Die Förderer“ dessen angenommen und ihm wieder Leben eingehaucht.

    Wir, die „Fotofreunde Dingolfing“, laden Sie ein und wünschen Ihnen viel Freude bei der Betrachtung unserer Werke und schöne Erinnerungen an die „gute alte Zeit“.


  • Poetry Slam

    Das Frauennetzwerk Dingolfing-Landau veranstaltete am Abend vor dem Internationalen Frauentag im Landauer Heimatmuseum einen Poetry Slam. Unterstützt wurde der Abend auch vom CACTUS Buchladen.  Nachdem Sabine Girnhuber die Aktivitäten des Frauennetzwerks im Landkreis vorgestellt hat, traten im gut besetzten Veranstaltungsraum des Heimatmuseums vier junge Poetinen zu einem Poetry Slam mit selbstverfassten Geschichten rund um das Thema Frauen an. Kurzweilig von Theresa Reichl moderiert „battelten“ die vier jungen Frauen um die Gunst der Zuschauer, die mit ihrer Applauslautstärke die besten Interpretinnen bzw. Slamerinnen bewerteten. Nach einer ersten Runde kamen zwei Slamerinen ins große Finale, das schließlich die aus Mainz angereiste Leonie Baske für sich entschieden konnte.


  • Lesung: Mein Leben im Wald

    Am Dienstag, den 22. Oktober 2019 , 19:30 Uhr, stellt „Woid Woife“ Wolfgang Schreil im Heimatmuseum sein Buch: Mein Leben im Wald vor.

    Wolfgang Schreil versteht das Ökosystem Wald und seine Bewohner wie kein zweiter. Als Woid Woife lebt er im Bayerischen Wald zwischen Bäumen und Unterholz in seinem alten Bauwagen, mehr braucht er nicht. Und obwohl er sich nicht als Einsiedler betrachtet, leisten ihm die Tiere im Wald öfter Gesellschaft als die Menschen.

    ­“Mein Leben im Wald“ ist die Geschichte eines Mannes, der reicher nicht sein könnte, obwohl er ohne jeden Luxus lebt. Lassen Sie sich anstecken von seiner Liebe zur Natur.

    8€ Eintritt, Kartenvorverkauf im Cactus Buchladen

    Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


  • Hommage an Günther Filus – Führungen durch die Ausstellung

    Führungen durch die Ausstellung mit Thomas Kinzel:

    Samstag, 23. November und Sonntag, 1. Dezember, jeweils um 14:00 Uhr


  • Schwammerlausstellung

    Am Sonntag, den 29. September 2019 (verkaufsoffener Sonntag) findet im Heimatmuseum von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr eine Schwammerlausstellung mit Pilzbestimmung durch Experten statt.


  • Gitarrenkonzert

    Am Dienstag, 30.07.2019 um 20 Uhr gibt die spanische Gitarrenvirtuosin Virginia Luque ein Konzert mit ihrem aktuellen Tourneeprogramm in der Friedhofskirche in Landau a. d. Isar.
    Die Musikerin, die bereits seit ihrem vierten Lebensjahr Gitarre spielt und mit sieben Jahrenihr erstes Konzert gab, wurde schon mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Sie feiert sowohl als Solokünstlerin als auch in Symphonie-Orchestern weltweit Erfolge. Virginia Luque vereint die klassische Gitarrenmusik und den Flamenco im romantischen spanischen Stil und inspiriert das Publikum zum Eintauchen in Sommerträume. Mit musikalischem Feingefühl und hervorragender technischer Virtuosität werden die Zuhörer in ihren Bann gezogen. Ein weiteres Highlight ist, dass die Ausnahmegitarristen Virigina Luque und Aliosha De Santis erstmalig ein Duo-Konzert geben. Freuen Sie sich auf die Weltpremiere am Samstag, 03.08.2019, um 20 Uhr in der Friedhofskirche in Landau a.d. Isar. Karten für die Gitarrenkonzerte, die gemeinsam mit dem Landauer Kulturverein „Die Förderer“ veranstaltet werden, sind ab 19:15 Uhr an der Abendkasse erhältlich. Gerne können auch Karten per E-Mail unter kathrin.hauser@gmx.at reserviert werden.


  • Märchen im Museum

    Am 13. Juli versammelten sich Märchenerzähler aus ganz Deutschland um die Märchenerzählerin und Märchenpädagogin Theresia Makrai aus Landau.

    Ein Potpurri von Märchen und Geschichten zum Thema „Würze des Lebens“ begeisterte das Publikum.

    Die musikalische Umrahmung übernahmen Simon Csokan und Anja Zogler.


  • Jugendkulturtage 2019

    Jugendkulturtage 2019

    Am 26. März 2019 fand im Heimatmuseum die Vernissage zur Kunstausstellung im Rahmen der Jugendkulturtage statt. Elf junge Künstlerinnen und Künstler  und eine Gruppe stellten ihre Werke vor.

    Vielen Dank Sabrina Melis für die Berichterstattung und die Fotos!

     

     

    Landau. Elf Jugendliche und eine Gruppe junger Künstlerinnen und Künstler stellen derzeit im Rahmen der Jugendkulturtage im Heimatmuseum Landau ihre Werke aus. Zu sehen gibt es eine bunte Mischung verschiedenster Kunstrichtungen – Acryl und Aquarell, Bunt- und Bleistiftzeichnungen, Tusche- und Kohle-Werke sowie Digitalfotografie und Collagen. Noch bis Sonntag können interessierte Gäste die Werke junger Künstler zu den üblichen Öffnungszeiten im Dachgeschoss des Heimatmuseums sehen. Am Dienstagabend hat die Vernissage unter Beteiligung vieler Gäste aus der kommunalen Politik und der lokalen Kunstszene im Heimatmuseum stattgefunden.

    Dr. Ludwig Husty begrüßte die Gäste, darunter einige Stadträte und Kulturpreisträger, sowie Landrat Heinrich Trapp und Bürgermeister Dr. Helmut Steininger. Seit gut 20 Jahren „arbeiten“ die Jugendkulturtage und das Heimatmuseum bzw. die Förderer Hand-in-Hand, und wie Husty betonte, war es ein Anliegen, die Vernissage wieder im Heimatmuseum zeigen zu können und damit einen Ort zu schaffen, wo sich „alt und jung trifft“, wie er sagte: „Das tut dem Haus gut, das tut dem Verein gut.“ Auch während der „baulichen Engpässe“ hatten die Jugendkulturtage einen Platz und Partner, auf den sie zählen konnten. Einige der jungen Aussteller sind bereits Mitglieder der Isargilde, wusste Dr. Husty zu erzählen und fügte hinzu: „zum Teil auch sehr erfolgreich!“ „Die Jugendkulturtage sind ein Highlight des kulturellen Lebens in unserem Landkreis“, sagte Bürgermeister Dr. Helmut Steininger, „und die Jugendkulturtage gehören auch zu unserem Heimatmuseum.“ Für Landrat Heinrich Trapp sei der abendliche Termin „das Highlight des Tages“, wie er betonte. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von Kora Witt, Simone Merkl, Leonie Klar und Victoria Kadletz unter der Leitung von Lydia Klein.

     

    „Mit jungen Menschen etwas gestalten zu können, sich austauschen und sie begleiten, das ist eine der schönsten Aufgaben, die man in seinem Leben als erwachsener Mensch haben kann“, sagte Stefanie Horinek von den „Förderer e.V.“, die den Abend moderierte. „Ich freu‘ mich in diesem Jahr wieder auf den Dialog mit den Künstlerinnen und Künstlern.“ Stefanie Horinek stellte diese einzeln mit ihren Werken vor: Anna Hummel (19) aus Landau hat zwei Werke ausgestellt, „Der mürrische Zeitreisende“ (Zeichnung) und „Ein Rapper namens Kendrick“ (Acryl). Amanda Bach (13) aus Wallersdorf setzt in ihren Gemälden auf Aquarell und Acryl. Veronika Stoiber (15) aus Landau zieht ihre Inspiration aus der Tierwelt, die sie fotografiert: Sie stellt unter anderem ihr „Herzenspferd“ oder auch den „Vorstehhund“ aus. „The Group“ ist ein Zusammenschluss von 14 Künstlern, sie stellen eine vierteilige Collage aus: den Wandelbaum. Laura Dorfner (20), Japanologie-Studentin aus den Mammingerschwaigen, ist von Acryl auf Aquarell umgestiegen. Die Werke „Sehnsucht“, bereits vom Vorsitzenden der Isargilde Werner Claaßen eingehend betrachtet, und „Transparent“ sind an diesem Abend bereits verkauft worden – an Landrat Heinrich Trapp. Ramona Arbinger (18) aus Pilsting ist eine wandelbare Künstlerin – und ein „alter Hase“ bei den Jugendkulturtagen. Ihre Beiträge sind Mischungen verschiedener Gestaltung, darunter „Astronaut“ (Linodruck, Collage, Tusche) oder auch „Lemon“ (Aquarell, Tusche). Ronja Häusler (17) aus Parnkofen arbeitet unter dem Künstlernamen „nana Atawi“, auch sie hält sich nicht auf eine Kunstart beschränkt und arbeitet sowohl mit Aquarell, Bleistift als auch Acryl und farbige Tusche. Magdalena Nadler (15) aus Dingolfing stellt drei Digitalfotografien aus, unter anderem „Dingolfing bei Nacht“, und auch der Zeholfinger Florian Wimbauer (15) setzt auf Digitalfotografie, unter anderem mit Portraits, die im Durchlauf auf die Wand projiziert wurden, als auch drei Fotos auf Druck. Theresa Eberl (18) aus Mamming stellt „halbvoll“, ein Acrylwerk aus, Leah McRory (14) aus Hagenau mehrere Bunt- und Bleistift-Zeichnungen und Annalena Paschke (18) aus Loiching Kohlezeichnungen.


  • Vom Handwerkerhaus zum Heimatmuseum

    Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde im November 2018 das neueste Schriftstück aus der Reihe: „Historische Heimatblätter“ vorgestellt.

    Das kann für 5 € im Heimatmuseum erworben werden.


  • Besuch vom Rotary-Club

    Besuch vom Rotary-Club

    Im Rahmen ihres Meetings besuchten die Mitglieder des Rotary Club Dingolfing-Landau mit ihrem Präsidenten Dr. Markus Thannhuber das Heimatmuseum.

    Dr. Ludwig Husty, 1. Vorsitzender der Förderer, referierte über die Arbeit des Vereins „Die Förderer e. V.“ und das Heimatmuseum. Besonders die Entwicklung vom Handwerkerhaus zum Museum stieß auf großes Interesse. Im Jahr 1958 wurde das Museum eröffnet, aber bauliche Mängel führten 1991 zur Schließung und Wiedereröffnung im Jahr 1998. Seitdem leisten das Museum und der Trägerverein einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt Landau. Neben der Ausstellung und dem Stück des Monats finden regelmäßig Ausstellungen und Führungen statt, das Haus ist Gastgeber für zahlreiche Veranstaltungen, Lesungen und Ausstellungen.

    Die gestiegenen Anforderungen an Brandschutz und Sicherheit machten eine erneute Sanierung notwendig. Bereits im Dezember hatte der Rotary-Club das Museum besucht und im Rahmen einer Museumsführung von den notwendigen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen erfahren.

    Die Club-Mitglieder zeigten großes Interesse und unterstützten die Arbeit mit einer sehr großzügigen Spende. Die Förderer bedankten sich mit ihrer Einladung und einem kleinen Imbiss.


  • Stadtführung

    mit Manfred Niedl

    Am Dienstag, den 15. Mai 2018 trafen sich die Förderer zu ihrem monatlichen Treffen. Auf der Tagesordnung stand eine Stadtführung mit Manfred Niedl, der stadtprägende Gebäude vorstellte und die neue Beschilderung erklärte.

    Seit März 2018 wurden zwölf Gebäude mit Informationstafeln versehen, darunter historische Gebäude im Eigentum der Stadt Landau, Kirchen und das Heimatmuseum. Anhand der Tafel am Heimatmuseum erklärte Stadtarchivar Manfred Niedl den Aufbau dieser Tafeln. Für die Beschreibungen der Gebäude wurden die Beschreibungen vom Landesamt für Denkmalpflege übernommen, das Design zeigt das Stadtwappen und die rote Welle der Corporate Identity der Stadt Landau. Geplant ist, zwölf weitere Gebäude mit Infotafeln zu versehen.

    In der unmittelbaren Nähe des Heimatmuseums befand sich früher ein historisches Geschäftshaus, das sogenannte Ölhard-Haus. Der Abriss hinterließ eine Lücke. Für das Kanzler-Haus ist nachgewiesen, dass dort bereits in der Mitte des 17. Jahrhunderts eine Brauerei bestand.

    Weitere Gebäude, deren Geschichte vorgestellt wurde waren die frühere Knabenschule, in der heute die Montessori-Schule untergebracht ist, das Gerhardinger-Haus, das frühere Landratsamt am Marienplatz sowie das Rathaus. Das aktuelle Rathaus, das 1950 fertig gestellt wurde, ist mindestens das dritte Rathaus, das an dieser Stelle steht. Nach dem Brand von 1743 wurde das an dieser Stelle befindliche Rathaus wieder aufgebaut, das 1945 durch den Beschuss der Amerikaner zerstört wurde. Im Keller des heutigen Rathauses befand sich früher eine öffentliche Badeanstalt, ein so genanntes „Tröpferlbad“.

    Die Geschichte meinte es mit Landau nicht immer gut, im Rahmen des österreichischen Erbfolgekrieges nahm die Stadt großen Schaden und erholte sich lange Zeit nicht davon. Manfred Niedl zitierte den Reformer und Aufklärer Josef von Hazzi, der um 1800 über die Stadt schrieb: „Nun nach Landau, wo man mir schon voraus sagte, dass man wegen des schlechten Wegs das Halsbrechen riskiert. Die Stadt ist am Berg hingelehnt, schlecht gebaut … Man findet nicht einmal ein ordentliches Wirtshaus, überall Schmutz und Elend. Landau besteht meist aus Bettlern, selbst die 13 Brauer sind nicht in guten Umständen. Seit dem Krieg von 1742 kann sich Landau nicht mehr erholen.“

    Am Oberen Stadtplatz fanden neben dem Kastenhof mit Kastnerhaus das Wegmann-Haus, das Weiße Rößl, die Stadtapotheke, die 1803 als erste und lange Zeit einzige Apotheke in Landau gegründet wurde, das frühere Kaufhaus Zinner / Angstl und  das Haus des Hufschmieds Anton Zettl Erwähnung. In der Gaststätte „Zum Oberen Krieger“, die seit dem Jahr 1677 als Gaststätte urkundlich belegt ist, beendete Manfred Niedl den äußerst interessanten und informativen Rundgang.


  • Jugendkulturtage 2018

    Jugendkulturtage 2018

    Jugend im Rampenlicht – Vernissage im Landauer Heimatmuseum

    Im Rahmen der Jugendkulturtage stellen auch dieses Jahr wieder junge Künstler aus dem Landkreis ihre Werke vor. Am Dienstag, den 6. März 2018 fand die Vernissage statt. Die Ausstellung kann noch am Donnerstag Nachmittag, Samstag und Sonntag von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr im Heimatmuseum besucht werden.
    Vielen Dank an Sabrina Melis für die Fotos!


  • Gerhardinger-Haus

    Gerhardinger-Haus

    Abschied von einem der ältesten Häuser Landaus – hier noch ein paar Impressionen:


  • Dem Verfall preisgegeben

    Unter diesem Titel stellen die „Fotofreunde Dingolfing“ ihre Bilder im Heimatmuseum in Landau, vom 28. März bis 3. Mai, zu den üblichen Museums-Öffnungszeiten aus.

    Ob Bauwerke, Häuser, Pflanzen oder Handwerk, alles unterliegt dem zeitlichen Wandel und so manches verschwindet langsam und unbemerkt aus unserem Leben und unseren Augen.

    Spät, oft zu spät, erst bemerken wir dessen Verlust und können uns nur noch in Gedanken an das Gewesene erinnern.  Erst das Verlorene weckt in uns wieder die Erinnerung.

    Damit diese Erinnerung auch fotografisch festgehalten wird, haben sich die Fotografen der „Fotofreunde Dingolfing“ auf den Weg gemacht und versucht diese Bauwerke, Häuser usw. auf Bildern zu fixieren. Oft entfalten aber erst bei genauerer Betrachtung diese scheinbar verwahrlosten und heruntergekommenen Gebäude einen besonderen Charme. Auch wenn kein menschliches Leben mehr in den Gebäuden steckt so entfalten diese ihr eigenes Leben und verändern langsam aber stetig ihr aussehen. Das sind die Momente die die Aufmerksamkeit der Fotografen wecken.

    Nicht nur Gebäude, auch Berufe oder Arbeitstechniken unterliegen dem Wandel der Zeit und werden durch moderne Arten und Verfahren ersetzt. In Wirklichkeit sind es nostalgische Erinnerungen von der „guten alten Zeit“ die das schwere Handwerk verklären, beschönigen und in einem nostalgischen Licht erscheinen lassen.

    Besonders Pflanzen und Früchte entfalten beim Verfall einen stetigen Wandel. Wie beim jährlichen Jahreszeitenwechsel unterliegen sie einer permanenten Veränderung. Bei genauerer Betrachtung wird der Prozess sichtbar und es entstehen ständig neue grafische Formen, Muster und Farben.

    Diese Augenblicke auf ein Foto zu bannen ist unser Bestreben.

    Das Heimatmuseum Landau mit seinem Charme bildet einen idealen Rahmen, unsere Bilder, Ihnen, liebe Besucher, zu präsentieren. War doch auch dieses Haus beinahe dem „Verfall preisgegeben“, hätte sich nicht der Kulturverein „Die Förderer“ dessen angenommen und ihm wieder Leben eingehaucht.

    Wir, die „Fotofreunde Dingolfing“, laden Sie ein und wünschen Ihnen viel Freude bei der Betrachtung unserer Werke und schöne Erinnerungen an die „gute alte Zeit“.


  • Simplicissimus

    Der Simplicissimus (deutsch: der Einfältige) war eine satirische Wochenzeitung, die vom 4.April 1896 bis 13.September 1944 erschien.
    Der junge Verleger Albert Langen unter Beteiligung von Frank Wedekind zielte in der Zeitschrift auf die wilhelminische Politik, der bürgerlichen Moral, die Kirchen, die Beamten, Juristen und das Militär. Die bekanntesten Zeichner waren: Karl Arnold, Olaf Gulbransson, Wilhelm Schulz, Rudolf Wilke, Bruno Paul.

    In der Redaktion arbeiteten Schriftsteller und Journalisten wie Frank Wedekind, Ludwig Thoma, Hermann Hesse, Bruno Frank, Peter Scher, Robert Walser, Erich Kästner, Arthur Schnitzler, Heinrich und Thomas Mann u. a. In den ersten Jahren gab es große Überschneidungen mit den Illustratoren der ebenfalls in München erschienenden Konkurrenzzeitschrift „Jugend“. Der Simplicissimus soll am 4.April 1896 mit einer sehr hohen Auflage gestartet sein. Die Rede ist von 300000 Exemplaren die jedoch weitgehend unverkauft blieben. Die hohe Startauflage war sicherlich eine PR-Strategie von Albert Langen der von Beginn an am Mythos seiner Zeitschrift arbeitete.

    Für die ersten Jahrgänge betrug die Auflage wohl wenige 1000 Exemplaren. Zwar stiegen die Beliebtheit und damit der erzielte Umsatz der Zeitschrift rapide an, es dauerte aber lange, bis er für den Verlag profitabel wurde.

    Die meisten festen Mitarbeiter der Zeitschrift kamen nicht aus Bayern. Der Zeichner Engl und besonders Ludwig Thoma sorgten jedoch dafür, dass ein bis dahin in der Schriftsprache nicht übliches bayerische Idiom typisch für die Zeitschrift wurde. Außerdem lebte vielen Witze von den Spannungen zwischen Preußen und Bayern, wobei die Sachsen regelmäßig die Dummen geben mussten.

    Das Blatt wurde bald von mehreren Schicksalsschlägen getroffen. 1906 verließ Bruno Paul München, der Zeichner Engl starb 1907, es folgten die Publikumslieblinge Wilke und F. v. Reznicek und 1909 starb ebenfalls überraschend Albert Langen. Nach seinem Tod setzte Heine auf das Titelblatt die Unterschrift: „begründet von Albert Langen und Thomas Theodor Heine“, eine Zeile, die bis zu Heines Flucht ins Exil nur in wenigen Ausnahmefällen nicht gedruckt wurde. Wirtschaftlich prosperierte jedoch das nun und gültig als publizistische Macht der Opposition etablierte Blatt, das mit einer Beilage für Inserate auf bis zu 16 Seiten anwuchs.
    Obwohl der Simplicissimus noch 1914 die zunehmende Militarisierung der Außenpolitik und der Fahrlässigkeit der Diplomatie scharf kritisiert hatte, gab die Redaktion mit dem Beginn des Ersten Weltkrieg im Rahmen der allgemeinen Kriegsbegeisterung ihre kritische Haltung auf.

    Aus den Memoiren von Sinsheimer geht hervor:
    „Ludwig Thoma, der Chefredakteur und mehr als das, kam ziemlich gebrochen zu dieser Sitzung und machte den unzweideutigen Vorschlag das Blatt eingehen zu lassen. Er war, wie die übergroße Mehrheit der Deutschen davon überzeugt, Deutschland sei überfallen worden und es sei ein Defensivkrieg und ein Krieg um seine Existenz den es zu führen habe und dem sich kein Deutscher entziehen kann. Ein bleiernes Schweigen folgte Thomas Worten. Da begann Th. Heine zu sprechen. Er sagte etwa , es sei falsch, zu glauben, die Zeit sei nun vorüber, vielmehr sei jetzt erst wieder und erst recht eine große Zeit für sie alle gekommen, wenn sie sich auf dem Boden der Tatsachen, nämlich des Krieges stellen und die Kriegspolitik unterstützen und sich zum bedingungslosen Patriotismus bekennen. Damit hatte Heine alle hinter sich. Auch Thoma stimmte zu und der Simplicissimus war gerettet. Mit der Ausrufung der Weimarer Republik war der Simplicissimus in der Regierungsform angekommen, für die er sich stark gemacht hatte. Von Beginn an wurden nun die Wirren der Formierung eines neuen Regierungssystems und das parteipolitisch Taktiererei gnadenlos bloßgestellt. Befremdlich wirkte der Hass, der in den Witzen über die alliierten Siegern insbesondere dem französischen Erbfeind entgegenschlägt. Während der Tage der Machtergreifung, in der Nacht vom 10. auf den 11. März verwüsteten die SA die Redaktionsräume. Nach massiver Bedrohung unterschrie-
    ben am 23.März 1933 die Teilhaber eine Erklärung, dass das Blatt „künftig in streng nationalem Geist verwaltet und geführt“ werden solle. Die widerstandslose Gleichschaltung löste unter den Emigranten große Empörung aus. Am schärfsten hat dies Klaus Mann formuliert: Von allen im Dritten Reich gedruckten Widrigkeiten ist mir die „satirische“ Wochenschrift Simpl der widrigste“. Die folgenden zehn Jahre sind von braver Unterhaltung im Plauderton geprägt – die idyllische Lyrik wirkt Angesicht der Verhältnisse grotesk. Am 13. Sept.1944 wurde die Zeitschrift eingestellt.


  • Virginia Luque wieder zu Gast in Landau

    Donnerstag, 3. August 2017

    Konzert


    Die spanische Gitarrenvirtuosin Virginia Luque gibt heuer wieder ein Konzert in der Friedhofskirche in Landau a. d. Isar. Die Musikerin, die bereits seit ihrem vierten Lebensjahr Gitarre spielt und im Alter von sieben Jahren ihr erstes Konzert gab, wurde schon mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Sie feiert sowohl als Solokünstlerin als auch in Symphonie-Orchestern weltweit Erfolge. Virginia Luque vereint die klassische Musik und den Flamenco im romantischen spanischen Stil und inspiriert das Publikum zum Eintauchen in Sommerträume. Mit musikalischem Feingefühl und hervorragender technischer Virtuosität werden die Zuhörer in ihren Bann gezogen. Freuen Sie sich auf einen wunderschönen Abend mit der Weltklasse-Künstlerin Virginia Luque.

    Veranstaltungsort: Friedhofskirche in Landau a. d. Isar
    Beginn: 20 Uhr
    Karten zum Preis von 15 € pro Person ab 19 Uhr an der Abendkasse


  • Ausflug 2017 nach Augsburg

    Die diesjährige Fördererfahrt, organisiert von Andreas Obermeier, führte die 34 köpfige Reisegruppe in die drittälteste deutsche Stadt nach Augsburg. Bei gutem Reisewetter, lediglich durch zwei Gewitterschauer unterbrochen, stand als erster Besichtigungspunkt das Staatliche Textil- und Industriemuseum „tim“ am Programm. 2010 eröffnet befindet es sich in einer Produktionshalle der ehemaligen Augsburger Kammgarn-Spinnerei im Augsburger Textilviertel. Im Rahmen von zwei Führungen wurden sowohl die geschichtlichen Zusammenhänge und Entwicklungen als auch die technischen Weiterentwicklungen bei der Herstellung von Textilien anschaulich erörtert. Besonderes Augenmerk der Dauerausstellung liegt neben der Entwicklung des Spinnens und Webens vor allem auf dem Bedrucken von Stoffen. Danach blieb noch die Möglichkeit, die Sonderausstellung „Glanz und Grauen, Mode im 3.Reich“ zu besichtigen. Im Rahmen der nachmittäglichen zweistündigen Stadtführung wurde u.a. das Rathaus mit dem beeindruckenden Goldenen Saal, die Anna- und die höchst bemerkenswert renovierte Moritzkirche sowie natürlich die Fuggerei, die älteste Sozialsiedlung Europas, besichtigt.


  • Gebrüder Stoiber

    Das künstlerische Schaffen der Gebrüder Stoiber.

    Vor allem als Kirchenmaler unter der Bezeichnung „Kunstanstalt Landau“ waren die Gebrüder Rudolf, Ottmar und Karl Stoiber Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts in der Region bekannt. Den überwiegenden Anteil hatte Karl Stoiber weil Rudolf und Ottmar im Krieg gefallen sind.

    Ausgestellt sind Skizzen und Entwürfe für spätere Arbeiten in den Kirchen wie Malgersdorf und Aidenbach oder auch die Hauskapelle des früheren Landauer Krankenhauses. Weiters ist eine Sammlung von Rechnungen vorhanden aus denen hervorgeht, welche Materialien verwendet wurden oder wieviel für verschiedene Dienstleistungen bezahlt werden musste. Es ist auch eine Stromrechnung und eine Kaminkehrerrechnung dabei. Damit wird auch dokumentiert, welche Handwerker in Landau und Umgebung damals tätig waren. Diese Exponate sind schon länger im Besitz des Heimatmuseum.

    In einer Vitrine sind aber noch weitere interessante Gegenstände ausgestellt die erst kürzlich von einer Nachfahrin der Stoibers dem Heimatmuseum überlassen wurden. Da gibt es eine Büste aus Gips, geschnitzte Löffel oder ein Stammtischschild mit einem originellen Spruch über „Häuslschleicher“ und „Hinterfotzigen“.


  • Gitarrenabend mit Augustin Wiedemann

    Gitarrenabend Augustin Wiedemann

    „Hommage – spanische, romantische und jazzige Gitarrenmusik“

    Am Freitag, den 12.Mai, um 2o Uhr wird der in Deggendorf gebürtige und in München lebende Konzertgitarrist Augustin Wiedemann in der Landauer Friedhofskirche sein aktuelles Konzertprogramm präsentieren.

    Augustin Wiedemann ist einer der international aktivsten deutschen Gitarristen. Er gewann bereits während seines Studiums am Mozarteum Salzburg den renommierten internationalen Gitarrenwettbewerb von Havanna/Kuba. Im selben Jahr wurde ihm der erstmals vergebene Kulturpreis der Stadt Deggendorf verliehen. Als Solist trat Augustin Wiedemann in den USA, Südkorea, Russland, Nordafrika, sowie in den meisten europäischen Ländern auf. Regelmäßig wird er als Juror zu wichtigen Gitarrenwettbewerben eingeladen (Concurso Andres Segovia Linares, Concorso Internazionale Mottola, Anna-Amalia-Wettbewerb Weimar etc.). Seit mehreren Jahren unterrichtet Augustin Wiedemann als Professor für Gitarre am Vorarlberger Landeskonservatorium in Österreich. Er nahm bisher 7 CDs, u.a. für Sony/BMG und wildner records, auf.

    „Am Spiel von Augustin Wiedemann faszinierte alles“ (Westfälische Rundschau), „einer der profiliertesten Gitarristen der jüngeren Generation“ (Ruhr Nachrichten Dortmund), „brillanter Interpret“ (Classical Guitar, England) sind nur einige Auszüge aus den Pressestimmen über Augustin Wiedemann.

    In seinem neuen Programm „Hommage“ trifft spanische Gitarrenmusik von Eduardo Sainz de la Maza auf jazzige Balkanklänge des Serben Dusan Bogdanovic. Spätromantische Werke des Südamerikaners Agustín Barrios werden Fernando Sors „Variationen über ein Thema von Mozart, op.9“ gegenübergestellt. Als Abschluss des äußerst abwechslungs-reichen Programms hat Augustin Wiedemann Walzer und Musette des Franzosen Roland Dyens ausgewählt.

    Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Einlass ist ab 19 Uhr.

    Beginn: 20:00 Uhr in der Landauer Friedhofskirche.


  • Fahrschule früher

    Fahrschul-Modell Kfz Beleuchtung.

    Früher hatte man diese Geräte in den Fahrschulen. Den Fahrschülern konnten damit die verschiedenen Lichter an einem Kraftfahrzeug demonstriert werden. Dieses Stück wurde 1958 hergestellt und ist im Schulungsraum der Fahrschule Mendi in Landau gestanden.

    Kleine Geschichte des Führerscheins.

    Die erste Fahrerlaubnis in Deutschland wurde im Jahre 1888 für Carl Benz ausgestellt, dem Erfinder des Automobils. Für ganz Deutschland wurde die erste Fahrerlaubnis am 1. Mai 1909 ausgestellt und blieb in seinen wesentlichen Teilen gültig bis zum Erscheinen der EU-Fahrerlaubnis-Verordnung vom 1. Januar 1999. Die erste private Fahrschule wurde 1904 in Aschaffenburg eröffnet.

    Das Reichsgesetz über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen Vom 3.Mai 1909 brachte erstmals eine einheitliche rechtsverbindliche Regelung für das gesamte Deutsche Reich. In dieser ersten Reichs-Straßenverkehrsordnung wurden Verkehrsregeln definiert und die Höchstgeschwindigkeit für alle Fahrzeuge auf 15 km/h begrenzt. Der Ausstellung eines Führerscheines an eine Frau musste der Ehemann oder Vater zustimmen. In Leipzig erwarb 1909 eine Frau Amalie Hopper den ersten deutschen Führerschein als Frau. Es dauerte bis 1958 bevor sich Frauen unabhängig vom Einverständnis ihres Ehemanns oder Vaters in einer Fahrschule anmelden durften.

    Die vier neuen eingeführten Führerscheinklassen waren:
    Klasse 1 für Krafträder
    Klasse 2 für Kraftfahrzeuge über 2,5 Tonnen zulässigen Gesamtgewicht
    Klasse 3 a und 3 b galten für Kraftwagen bis 2,5 Tonnen mit Zehn oder mehr Steuer–PS

    Das Mindestalter für eine Fahrerlaubnis betrug 18 Jahre; Geburtsurkunde und Gesundheitszeugnis sowie Foto waren Voraussetzung für die Beantragung einer Fahrerlaubnis. Allerdings beschränkte sich die Prüfung in manchen Fällen darauf, dass der Prüfling vor dem Fahrprüfer hin und her fuhr und eine Frage beantwortete, z. B. was bei Dunkelheit zu tun sei, nämlich die Karbidlampen anzuzünden.

    Durch Verordnung vom 3. Februar 1933 wurde der Führerschein Klasse IV, der zum Führen eines Vierrad – Fahrzeuges mit bis zu 400 cm³ Hubraum und 35 kg Gewicht berechtigte.

    Die Klassen III a und III b wurden zur Klasse III zusammengelegt.

    Mit Erlass der StVZO vom 13. November 1937 wurde – mit Übergangsfrist bis 30. September 1938 – der Führerschein IV auch für Kraftfahrzeuge bis 250 cm³ Hubraum und solche bis zur Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h, z. B. Traktoren gültig. Das Mindestalter für den Führerschein lag beim vollendeten sechzehnten Lebensjahr. Damit durfte man später auch das 250er- Goggomobil und die 250er- Isetta fahren.

    In Westdeutschland wurde in der Nachkriegszeit das zulässige Gesamtgewicht in der Klasse 3 auf 7,5 Tonnen heraufgesetzt. Im Jahre 1954 wurde erstmals zur Überprüfung der Fahreignung die MPU per Verordnung geregelt.
    1960 wurde der Führerschein um die Klasse V („Fahrräder mit Hilfsmotor“) erweitert. Am 1. April 1986 wurde der rosafarbene Führerschein mit der Aufschrift „Modell der Europäischen Gemeinschaften“ eingeführt..


  • Sammelalben

    Stollwerck–Bilder sind seit ihrer Entstehung um 1840 bis heute begehrte Sammelobjekte. Die Idee, Bilder zur Verkaufsförderung von Ware in Deutschland einzusetzten, geht auf Franz Stollwerck (1815 – 1876) zurück, der bereits ab 1840 „Bilder–Chocolade“ oder „Photographie–Chogolade“ produzierte. Es kann angenommen werden, dass Franz Stollwerck während seiner Gesellenzeit in Kaufhaus „Au bon marché“ inspiriert wurde, das den Kunden nach dem Einkauf Bildpräsente übergab, die auf der Rückseite einen Kalender und Firmenwerbung trugen und sie zum Wiederkauft motivieren sollten. Die Kundschaft war von dieser Idee derart begeistert, dass Aristide Boucicaut, der Inhaber des Kaufhauses, die Herausgabe von Bilderserien veranlasste.

    1898 wurde nach einen Preisausschreiben über Reklamekunst das erste Sammelalbum mit dem Titel „Stollwerck’s Sammel-Album No. 1“ heraus gegeben. Das Sammelalbum wurde im Kleinformat 23,5 X29 cm sowie Großformat 26 x 37 cm produziert.

    Die Sammelbilder dieser Zeit boten eine bunte Vielfalt an Themen und Motiven. Es erschienen zahlreiche Serien mit Darstellungen zu Märchen und Sagen, fernen Ländern, Landschaften, Pflanzen und Tieren, historischen Themen sowie Sport, Spiel und Zirkus.

    Die ersten Liebigbilder erschienen um 1875 in Paris als Beilage zu den Produktpackungen von Liebigs Fleischextrakt. Unterstützt von eigens dafür angebotenen Sammelalben setzte um 1890 das systematische Sammeln der Bilder ein. Neben vielen anderen Themen beschäftigten sich die Bilderserien mit geografischen, naturkundlichen und geschichtlichen Themen und vermittelten, unterstützt durch erklärende Texte und eine ansprechende Gestaltung, Vorstellungen über die Welt außerhalb des eigenen Erfahrungs-Horizonts.


    Ihren Höhepunkt sahen die Sammelbilder in der Zeit zwischen 1900 und 1910. Billigere Drucktechniken führten schließlich zu einem unter dem Begriff „Zigarettenbild.“ verbreiteten Massenprodukt. Auch bei den zugehörigen Alben setzte ein Wandel von den vorher üblichen Einsteckalben hin zu Einklebealben ein. Zudem waren die Alben jetzt einer bestimmten Thematik gewidmet.

    Neben Sportalben aller Art waren zum Beispiel Film u. Schauspieler, Mode , Natur, Flaggen und Uniformen, Technik u. Verkehr, der Weltkrieg, aber auch Volkstracht u. Volkslieder Gegenstand des Sammelns.

    Der Trend setzte sich in den 1930er Jahren fort. Sammelalben waren jetzt häufig mit viel Text versehen und sehr günstig (Preise um 1 Reichsmark) zu haben. Die Auflagen der Alben gingen in die Millionen, die Bilder sogar in die Milliarden. Beispiele sind der „Moden-Almanach“ und das „Volkstrachten“–Album von Haus Neuerburg sowie die vom Cigaretten-Bilderdienst Hamburg-Bahrenfeld(Reemtsma) herausgegebene Alben „Aus Wald und Flur – Tiere unserer Heimat“ und „Märchen der Völker“, letzteres künstlerisch wertvoll, 1939 aus dem Verkehr gezogen und durch „Deutsche Märchen“ ersetzt.

    In den frühen 1950er Jahren gab es populäre länderkundliche Sammelalben der Margarine–Union AG Hamburg mit den berühmten „Sanella- Bildern“. Ähnlich wurden von der Fa. Peter Kölln KGaA, Elmshorn, Haferflocken Bilder den einzelnen Haferflockenpackungen beigefügt. Auch der Teigwaren-Hersteller Birkel hatte Sammelbilder zu den Themen „Steinzeit“ und „Zukunftstechnik“ im Programm. Die Alben hierzu waren käuflich zu erwerben.

    Von 1965 bis 1980 waren die Papiertütchen mit je zwei oder drei selbstklebenden Bildern (5,5 x 7,5 cm) zu 10 Pfennig der Münchner Firma America sehr verbreitet, es gab mindestens 50 verschiedene
    Reihen.

    1979 dann drängte der Panini Verlag aus Nettetal (seit 1970 mit einzelten Alben in Deutschland vertreten) immer mehr auf dem Markt und brachte sein erstes Bundesliga-Album heraus, Ab 1984 waren nahezu alle anderen Sammelbilder – Verlage vom Markt verdrängt. Zum Sortiment von Panini gehörten Sticker zur Fußball- Bundesliga, Fußball-Weltmeisterschaften oder Europameisterschaften sowie aus
    Filmen Superhelden-Comics und Disney.

    Ab 1989 gab es auch Alben der Firma Tops, die unter der Marke Merlin vertrieben werden. Diese Firma setzt auf ihre Zugpferde Star Wars, Herr der Ringe, Pokémon und Yu-Gi-Oh und ab 2009 auf die Vermarktung der Sammelbilder-Rechte an der Fußball-Bundesliga.

    Dies ist ein Auszug aus Wikipedia: Sammelalben…ganzen Beitrag ansehen

    Ausstellungsstücke:

    • 1. Deutsche Volks- Trachten ca. um 1935 (Zuban – Cigarettenfabrik AG. München)
    • 2. Auf Deutscher Scholle ca. 1933 (Zigaretten – Bilderdienst)
    • 3. Aus Wald und Flur 1939 (Zigaretten – Bilderdienst)
    • 4. Bunte Vögel aus aller Welt ca. 1934 Teil 1 und Teil 2 (Zigarettenbilder – Zentrale Kosmos Memmingen)
    • 5. Aus Deutschlands Vogelwelt 1936 (Zigaretten- Bilderdienst)
    • 6. Deutsche Heimat ca. 1932 (Cigaretten–Fabrik Garbaty)
    • 7. Die Welt in Bildern 1930 (Tabak und Cigarettenfabrik „Sulima“ Dresden)
    • 8. Die Welt in Bildern 1930 (Orientalische Tabak- und Cigarettenfabrik „Yenidze“ Dresden)
    • 9. Aus Deutschlands Vogelwelt (Reemtsma – Cigarettenfabrik ca. 1935)
    • 10. Wunder der Tierwelt Säugetiere ca. 1934 (Reemtsma – Cigarettenfabrik Altona – Bahrenfeld)
    • 11. Reklamemarken im eigenen Album 2 Stück 1913
    • 12. Landschaften, Tiere im eigenen Album ca.1912
    • 13. Die Vögel der Heimat von 1952 (Vogelschutzwarte)
    • 14. Schelme und Narren von 1953 (Holsteinschen Margarinewerk)
    • 15. Das Land Bayern von 1958 (Herausgegeben von der Bay. Landeszentrale für Heimatdienst)
    • 16. Was wächst und blüht von 1963 (Birkel – Nudel – Werk)
    • 17. Die Fußball – Saison 1965 / 66 Bundesliga
    • 18. Gefiederte Freunde von 1976 (Vogelschutzwarte)
    • 19. Birds und Their Young (The Imperial Tobacco)

  • „Wenn`’s weihrazt“

    Mittwoch, 14. Dezember 2015

    Lesung

    „“Wenn´s weihrazt” – Lesung mit Karl-Heinz Reimeier“

    „Genau a so is` gwen“ – „Die Geschichte ist wirklich wahr!“ So oder ähnlich enden die meisten der Geschichten, welche den Gewährsleuten entweder durch Erzählungen bekannt sind oder die sie vielleicht sogar am eigenen Leib erlebt haben. Nur – und das ist das Rätselhafte an diesen „Weihraz- oder Spukgeschichten“, – eine schlüssige Erklärung hat noch keiner gefunden. Seit der Kindheit oder Jugendzeit tragen Menschen ihre Erlebnisse mit sich, Jahrzehnte lang, ein Leben lang. Manche können mit diesen unerklärlichen Erlebnissen entspannt umgehen, sie erzählen gerne davon. Andere wiederum tragen sie gleichsam verborgen mit sich, um in entsprechenden Situationen oder Gesprächen schmerzlich daran erinnert zu werden.

    Seit gut vier Jahrzehnten ist Karl-Heinz Reimeier diesen Geschichten auf der Spur, Am interessantesten: die Menschen hinter den Geschichten, ihr Umfeld, ihre Erziehung, ihre Ängste, ihre Lebensbewältigung…

    Cactus Buchladen und “Die Förderer” laden zu diesem Abend ein

    Beginn: 19:30 Uhr, Veranstaltungsort: Cactus Buchladen, Ludwigstraße 9
    94405 Landau an der Isar

    Karten gibt es nur im Vorverkauf im Cactus Buchladen 09951-6844 oder cactusbuchladen@t-online.


  • Buchvorstellung: Leinenhemd und Lederhose


    Georg Haas (rechts) übergibt ein druckfrisches Exemplar an den Autor und zuküftigen Schriftleiter Manfred Niedl

    Am Dienstag, den 8. November wurden vom langjährigen Schriftleiter Georg Haas im Herzogssaal des Kastenhofes der
    32. Band der Historischen Heimatblätter präsentiert.
    Autoren sind Stadtarchivar Manfred Niedl mit seinem Beitrag
    „Leinenhemd und Lederhose – Zur Geschichte der Tracht in Landau und
    Umgebung“
    und der Kreisheimatpfleger im Landkreis Straubing-Bogen, Hans Neueder, mit
    dem Aufsatz „Josef Ried – ein vergessener Landkreis-Pfarrer und
    unbekannter Schriftsteller“.
    Das Heft kann im Heimatmuseum erworben werden und wird auch auf dem
    Christkindlmarkt vom 9. bis 11. Dezember angeboten.

     

     


  • Lesung mit Jan-Philipp Sendker

    Montag, 7. November 2016

    Cactus Buchladen und “Die Förderer” laden ein:

    “Am anderen Ende der Nacht”

    Lesung mit Jan-Philipp Sendker

    Eine bewegende Geschichte über die Macht der Liebe, die Angst vor Verlust und die Kraft der Menschlichkeit.

    Auf einer Chinareise erleben Paul und Christine einen Albtraum: Ihr vierjähriger Sohn wird entführt. Zwar gelangt David durch glückliche Umstände wieder zu ihnen, doch die Entführer geben nicht auf. Der einzig sichere Ort für die Familie ist die amerikanische Botschaft in Peking. Aber Bahnhöfe, Straßen und Flughäfen werden überwacht. Ohne Hilfe haben sie keine Chance, dorthin zu gelangen. Wer ist bereit, ihnen Unterschlupf zu gewähren und dabei sein Leben aufs Spiel zu setzen? Wem können sie trauen?

    Am anderen Ende der Nacht erzählt von Menschen, die nicht mehr viel zu verlieren haben und sich gerade deshalb ihre Menschlichkeit bewahren.

    Jan-Philipp Sendker, geboren in Hamburg, war viele Jahre Amerika- und Asien-Korrespondent des Stern. Er lebt mit seiner Familie in Potsdam. Seine Romane sind in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Mit weltweit über 3 Millionen verkauften Büchern ist er einer der aktuell erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren.

    Karten im Cactus Buchladen 09951-6844 info@cactus-buchladen@t-online.de

    Beginn: 19:30 Uhr im Herzogsaal im Kastenhof.


  • Generalversammlung 2016


  • Zwei Geräte der Bekleidungsbranche

    Zwei Geräte der Bekleidungsbranche

    Bei dem einen handelt es sich um eine Wäschemangel die wahrscheinlich bis in die 70er Jahre verwendet wurde. Über Hersteller und Baujahr ist nichts bekannt. Die beiden Walzen sind aus Holz und sie werden mit einer, unterhalb der Walzen angeordneten Blattfeder zusammengepresst. Die Feder kann mit einem Handrad gespannt werden. Es handelt sich hier um eine Kaltmangel mit der man in erster Linie nach dem Waschen aus nassen Textilien das Wasser herauspreßt. Dieses Objekt kommt aus dem Gerhardinger Haus und wurde vom Ingenieurbüro Apfelbeck dem Heimatmuseum gestiftet.



    Das andere Exponat ist eine Strumpfstrickmaschine. Hersteller und Baujahr sind auch hier unbekannt, sie dürfte aus der Zeit zwischen den Weltkriegen stammen. Das wesentliche Bauteil der Strickmaschinen sind die Zungennadeln die laut Enzyclopedia Britannica bereits 1858 in Leicester (GB) durch Matthew Townsend und David Moulding erfunden wurden. Die ausgestellte Maschine hat einen Nadeldoppelbettrahmen. Sie ist eine von drei Strickmaschinen, die dem Museum von Frau Mathilde Wimmer aus Oberhöcking überlassen wurden.


  • Tag des offenen Denkmals

    Sonntag, 11. September 2016

    Tag des offenen Denkmals

    …zur Website „Tag des offenen Denkmals“


  • Gitarrenkonzert mit Aliosha De Santis

    Sonntag, 7. August 2016

    Gitarrenkonzert mit Aliosha De Santis

    Romantische und feuerige Klänge
    Hochkarätige Gitarristen gastieren während des „Internationalen Gitarrenseminars Reisbach“
    in der Friedhofskirche in Landau a. d. Isar

    Im Rahmen des Internationalen Gitarrenseminars in Reisbach finden in der Friedhofskirche in Landau a. d. Isar wieder zwei Konzerte statt, wobei am Sonntag, 07.08.2016, um 20 Uhr der italienische Gitarrist Aliosha De Santis gastiert.
    Er erhielt seine Ausbildung im Fach klassische Gitarre am Conservatorio di Santa Cecilia in Rom und gewann ein Stipendium für Musik des 19. Jahrhunderts. Zu seinen Lehrern zählten vor allem David Russell, Flavio Ciatto und Marco Socias. De Santis besuchte zahlreiche Meisterkurse bei international bekannten Gitarristen und Dirigenten. Inzwischen konzertiert er in seinem Heimatland Italien und im Ausland. Es folgten zahlreiche Radioaufnahmen. 2012 wurde er Gewinner des vierten Internationalen J. S. Bach Wettbewerbes und zweiter Preisträger des Mario Gangi Wettbewerbes in Cassino in Italien. Auch ist er Preisträger weiterer internationaler Wettbewerbe. Aliosha de Santis wird Klänge aus verschiedenen Epochen anstimmen. Die Zuhörer erwarten Stücke von u. a. von D. Scarlatti, F. Tarrega, I. Albeniz, J. Malats und können sich auf einen wunderschönen Abend freuen, der einzigartig sein wird, denn der Künstler versteht es, die Gitarre auf hohem Niveau zu spielen.

    Die Liebhaber der Gitarrenmusik dürfen sich am Dienstag, 09.08.2016, um 20 Uhr, in der Friedhofskirche in Landau a. d. Isar, erstmalig auf Andrew York aus USA freuen. Andrew York überquert stilistische Grenzen mit ungewöhnlicher Kompetenz. Neben seinem klassischen Wirken hat er einen umfangreichen Background als Jazz-Gitarrist. Seine Kompositionen vereinen die Stile altertümlicher Epochen mit modernen musikalischen Richtungen. Er erhielt einen GRAMMY als Mitglied des Los Angeles Guitar Quartetts während seiner 16 Jahre mit diesem erstklassigen Ensemble. Konzertauftritte schließen USA, Rom, Bogota Peking, Ankara, Deutschland, Belgien, Finnland, Estland, Spanien, Portugal, Tschechische Republik und Andrews zwölfte Japan-Tournee mit ein. Mit dem Atlanta Symphonie Orchester gewann er zwei GRAMMY Awards. Andrew erhielt sein Diplom als „Magister der Musik“ von der Universität von Süd-Kalifornien (USC) und er ist der einzige USC-Absolvent in der Geschichte der Universität, der zwei Mal die Auszeichnung „Hervorragender Absolvent des Jahres“ erhalten hat.
    Freuen Sie sich auf einen einzigartigen Abend.

    Karten sind für die Konzerte jeweils ab 19:15 Uhr an der Abendkasse zum Preis von je 15 EUR pro Person erhältlich


  • Bier und Bierkultur

    Bier und Bierkultur

    Vor 500 Jahren, am 23. April 1516, wurde durch die bayerischen Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. in Ingolstadt eine Landesordnung erlassen. Eine Textpassage betraf die Zutaten zur Bierherstellung und die Bierpreise. In einem Sitzungsprotokoll des bayerischen Landtages wurde am 4. März 1918 diese Textpassage zum ersten Mal als “Reinheitsgebot” bezeichnet. Ab Mitte des 20. Jahrhunderts erlangte der Begriff zunächst als “bayerisches Reinheitsgebot” und später als “deutsches Reinheitsgebot” große Popularität..

    Aus diesem Anlass dreht sich bei dem Stück des Monats alles ums Bier. Zu sehen sind Bierkrüge und -gläser, Bier-„Fuizl“, Flaschen, Flaschenverschlüsse, Abrechnungsbücher und Lieferscheine, Urkunden und Bilder. Aus den Abrechnungsbüchern geht z.B. hervor, dass während der Inflation 1923 eine Halbe 32599 Mark gekostet hat.

    Ausgestell sind auch Dinge, die neben dem Bier zur Wirtshauskultur dazugehören. Unter anderem sind das Schnupftabakdosen, Senftöpfe, Spielkarten oder auch Dauerbrezen.

     


  • Bierbrauen

    Dienstag, 4. Juni 2016

    Bierbrauen im Heimatmuseum


  • Fördererfahrt 2016 nach Krumau (Tschechien)

    Samstag, 30. Juli 2016

    Fördererfahrt 2016 nach Krumau (Tschechien)

    Vorläufige Planung!
    Kosten für Fahrt und Stadtführung: € 30,00
    Auskunft: Andreas Obermeier, Tel.: 09951 / 6044170 (Festnetz) oder 0160 / 275 87 93 (mobil)

    Abfahrt: 7:00 Uhr Amtsgericht, 7:10 Uhr Volksfestplatz

    Ein Halt für eine Bio-Pause ist nicht vorgesehen (da nichts geeignetes vorhanden, einzige Möglichkeit wäre Grenzübergang Philippsreut), in dringenden Fällen wird auf die On Board – Facilities im Bus verwiesen.

    Ankunft Krumau voraussichtlich ca. 9:45 Uhr, Fußweg ins Stadtzentrum ca. 10 – 15 Minuten

    Stadtführung: Beginn 10:30 Uhr, Treffpunkt Info am Marktplatz Dauer ca. 90 Minuten, das Schloss ist nicht inbegriffen, keine Audio-Guides verfügbar

    12:00 Uhr bis ca. 14:00 Uhr Mittagspause, geplant ist die Reservierung in einem Restaurant für die ganze Gruppe (evtl. Goldener Engel / Don Julius), Empfehlung des Busfahrers Hotel Rose

    Für das Nachmittagsprogramm stehen mehrere Bausteine zur Auswahl:

    • Schlossführung: Dauer 60 Minuten, Beginn zu jeder vollen Stunde, Kosten für eine Führung ca. 260 CZK
      Das Barocktheater und besondere Säle sind in die Führung nicht inkludiert, das Theater dauert noch einmal ca. 45 Minuten.
      Das Schloss ist bis 18:00 Uhr geöffnet, die letzte Führung beginnt 60 Minuten vorher (also um 17:00 Uhr), keine Audio-Guides verfügbar –>weitere Infos
    • Burgmuseum: In der „Kleinen Burg“ mit dem Schloßturm im II. Burghof ist der Eingang zu diesem interessanten Museum. Man kann es unabhängig von einer Schloßtour besuchen. –>weitere Infos
    • Seidel-Museum: Das Museum ist von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet, Audio-Guide vorhanden, Besichtigung mit Führer, Möglichkeit der Bestellung einer Besichtigung außerhalb der Betriebszeiten, Möglichkeit der Zahlung in EUR (Preis 300CZK, laut Währungsrechner ca. 11 Euro), Dauer der Führung ca. 50 Minuten. Die Eintrittskarte gilt für vier weitere (eher kleine) Museen, z. B. das Wachsmuseum, das Foltermuseum und für das Egon Schiele Art-Center –>weitere Infos
    • Egon Schiele Art-Center: Eintritt 160 CZK,
      Öffnungszeiten 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr,
      –>weitere Infos
    • Individueller Aufenthalt
      Weitere Sehenswürdigkeiten:
      Synagoge
      Die Untote in der Veitskirche
      Puppenmuseum
      Marionettenmuseum
      Aquarium
      Wachsmuseum

    Bitte beachten: Das Schiele Art-Center und das Seidelmuseum sind nicht im gleichen Gebäude.

    Empfehlenswert: Die Cesky Krumlov Card
    Es handelt sich um eine kombinierte Karte. Darin ist der Eintritt in das Museum enthalten, in dem man die Karte anstelle einer einfachen Eintrittskarte kauft sowie 50 % Ermäßigung in den übrigen vier der fünf teilnehmenden Museen (Schiele Art Centrum, Seidel-Museum und Schloss). –>weitere Infos

    Český Krumlov Card 300 CZK – (Erwachsene)
    Český Krumlov Card 150 CZK – (ermässigt, für: Kinder, Senioren, Studenten, Menschen mit Behinderung)
    Český Krumlov Card 600 CZK – (Familie: 2 Erwachsene + max. 3 Kinder)

    Rückfahrt: Treffpunkt Altstadt 18:00 Uhr, Abfahrt 18:30 Uhr, Ankunft in Landau ca. 22:00 Uhr
    Ein gemeinsames Abendessen ist nicht vorgesehen, bitte selbstständig an Verpflegung denken!


  • Arthur Piechler

    Erinnerungen an Arthur Piechler zu seinem 120-jährigen Geburtstag.

    Arthur Piechler wurde am 31.03.1896 als Sohn eines aus Osterhofen stammenden, gefeierten Opernsängers und einer bekannten Konzertpianistin in Magdeburg geboren. Im Jahre 1903 erwarb die Familie Piechler ein Haus in der Hauptstraße in Landau wo heute eine Gedenktafel an den “berühmten Sohn der Stadt” erinnert.

    Er besuchte u.a. das Gymnasium in Metten und legte das Abitur in Straubing ab. Ab 1919 folgte ein Studium an der Akademie für Tonkunst in München in den Fächern Orgel und Kompositionslehre. Als Orgelvirtuose unternahm Arthur Piechler Konzertreisen durch ganz Europa.

    1925 holte ihn der Direktor des Leopold-Mozart-Konservatoriums, Heinrich Kaspar Schmid als
    Lehrer nach Augsburg.

    Da Arthur Piechler mütterlicherseits jüdischer Abstammung war, schloss ihn die Reichskulturkammer 1938 aus – die Stadt Augsburg entließ ihn aber nicht. Erst 1941 wurde er dann auf massiven Druck des Regimes auf die Stadt Augsburg beurlaubt. Piechler dankte dies durch sein vorläufiges Bleiben nach 1945.

    Seit 1929 mit einer Landauerin verheiratet zog es ihn 1961 nach Landau wo er dann auch seinen Lebensabend verbrachte. Am 27.03.1961 verlieh ihm die Stadt Landau anlässlich seines 65. Geburtstages das Ehrenbürgerrecht.

    In Landau entstanden einige seiner bekanntesten Werke.
    Arthur Piechler verstarb am 10. März 1974 in Landau und ist auf dem Hl.-Kreuz-Friedhof beerdigt.


  • Lesung mit Barbara Krohn

    Dienstag, 8. März 2016

    Lesung


  • Störnähmaschinen

    Das lange Leben einer „Störnähmaschine“

    Diese Nähmaschine wurde von der Störnäherin Anna Scheibenzuber, geboren um 1880 in Mamming-Schneiderberg, erworben. Nach ihrer Ausbildung als Schneiderin ging Frau Scheibenzuber um die Jahrhundertwende als Störnäherin im Raum Mamming-Bubach-Höcking auf die „Stör“.
    Mit dieser Nähmaschine wurden am Hof in Schneiderberg auch Rossdecken genäht.

    Frau Scheibenzuber übergab die Nähmaschine ihrer Tochter Maria Höhenberger, (10.3.1909- 21.9.1995) zu deren Hochzeit am 10.5.1929. Frau Höhenberger hatte dann diese Maschine für alle Arbeiten bis ins hohe Alte in Betrieb. Von Leder bis Seide wurde so gut wie alles genäht.

    Die Maschine wurde von Klaus Höhenberger dankenswerter Weise dem Heimatmuseum gestiftet.

     

     

     

    Die Stör-Näherin kommt.

     

    Bei uns zuhause wurden um Jakobi Stoffreste vom Dachboden geholt sowie Stoffe gekauft und der Stör-Näherin Barbara Seidl „Post getan“ dass wieder Sachen zum Ausbessern und Flicken für die Kinder und der Pflegemutter anstehen. Aber auch Kleider für den kommenden Winter werden gebraucht.
    Da um Jakobi die ersten Birnen reiften und wir einen Birnbaum hatten, kam sie zuerst zu uns. Sie aß für ihr Leben gern diese Birnen.

    Weil wir kein Fahrzeug hatten, wurde sie von einem anderen Bauern geholt. Sie war dann wochenlang in unserer Gegend. Sie kam mit der eigenen Nähmaschine obwohl wir auch eine hatten. Aber sie meinte immer, ihre wäre besser.

    Nach der Ankunft wurden die anstehenden Arbeiten durchgesprochen, die Stoffe gezeigt und anhand der Versandkataloge die Kleidung ausgesucht, die unsere Pflegemutter für die Kinder und für sich ausgesucht hatte.

    Nach dem Ausbessern und Flicken wurden die Kinder „vermessen“ und sie begann mit der Schneiderei. Wenn man ein neues Kleidungsstück bekam, war man gezwungen, den Tag über erreichbar zu sein wegen der „Anprobe“. Das war zu unserer Zeit ein Gräuel denn man musste zuhause bleiben.

    Die Näherin wurde mit Essen und Trinken versorg, es gab Bohnenkaffee. Und sie schlief auch bei uns bis die Arbeiten vorbei waren.
    Tagsüber wurde viel geratscht und wenn wir Kinder in die Küche kamen wurde sofort von”Schindeln auf dem Dach” gesprochen. Das löste bei uns Kindern immer Verwunderung aus weil sie doch Näherin war. Heute weiß ich, es ging um Sachen, die nicht für unsere Ohren bestimmt waren.

    Einen Tag bevor sie mit ihrer Arbeit fertig war musste eines der Kinder zum nächsten Störplatz laufen zum “Einsagen”. Bei der Verabschiedung wurde ein Zeitpunkt “so um Lichtmess” ausgemacht zur kleinen Frühjahrsrunde.

    Bei uns im Haus war die Störnäherin etwa bis 1964 jedes Jahr.

    Der Mantel wurde 1964 für mich gemacht und in einer Größe “zum Hineinwachsen” so, dass er sogar noch heute “Passt”.


  • Kirchenmodell

    Kirchenmodell

    Bei diesem Modell werden nach Einwurf einer Münze zunächst einige Lämpchen eingeschaltet und dann ertönt Glockengeläut bis sich schließlich die Kirchenpforte öffnet und ein Christkind erscheit, das den Segen spendet.
    Gebaut wurde dieses Modell von der Firma Josef Saum aus Salmünster/Hessen und es hat die Seriennummer 781. Das Herstellungsjahr oder andere Angaben über diese Firma sind leider nicht mehr in Erfahrung zu bringen. Vermutlich wurde es in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts gebaut und die Firma Saum hat wahrscheinlich neben ähnlichen Objekten auch Spieluhren gebaut.
    Es ist auch unbekannt, wie es nach Landau kam aber es hatte lange Zeit seinen Platz in der Steinfelskirche. Irgendwann kam es in einen Speicher der Kirche und sollte bei der Renovierung derselben im Abfall landen. Dort hat es Herr Alfred Erdl aus Landau gefunden und restauriert. Nach dem Tod von Herrn Erdl schenkte seine Witwe das Modell dem Heimatmuseum
    .


  • Weihnachtsmarkt 2015

    Freitag, 11. Dezember
    Samstag, 12. Dezember
    Sonntag, 13.Dezember

    Weihnachtsmarkt


    Verkaufsbuden im Hof des Heimatmuseums und Handwerker in den Museumsräumen – wie alle Jahre am zweiten Wochenende im Dezember: Der Weihnachtsmarkt der „Förderer“. Wie immer gibt es köstliche Maroni vom „Maroni-Max“ und die Musik kommt nicht aus Lautsprechern sondern vom Balkon des Museums. Am Bücherstand sind die Bücher aus den Reihen „An der unteren Isar und Vils“ sowie die „Historischen Heimatblätter“ erhältlich.

    Geöffnet:
    Freitag von 17 bis 20 Uhr
    Samstag von 16 bis 20 Uhr
    Sonntag von 15 bis 20 Uhr


  • Versehgarnitur

    Versehgarnitur

    In den christlich geprägten Gebieten ist es üblich, im November der Verstorbenen zu gedenken und so nimmt sich das Stück des Monats im November auch dieses Themas an.
    In reichen Haushalten gab es bereits seit dem 16. Jahrhundert Standkreuze neben den Betten die dann auch für die Sterbesakramente verwendet wurden. Anfang des 20. Jahrhunderts fand dieser Brauch in den katholischen Gebieten Einzug in die bürgerlichen Haushalte. Zum Standkreuz kamen dann noch ein verziertes Tablett, möglichst aus Silber sowie einige kleine Schalen und zwei Kerzenständer dazu. Solche Garnituren waren ein typisches Hochzeitsgeschenk oder ein Teil der Aussteuer. Die Schalen nahmen Krankenöl und Weihwasser auf. Ein Prister, der zu einem Versehgang gerufen wurde, brachte das Krankenöl und das Weihwasser mit während die Familie die Versehgarnitur neben dem Bett des Kranken aufgestellt hat. Dieser Brauch wurde bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts gepflegt.
    .


  • Lesung und Gespräch mit Norbert Niemann

    Dienstag, 17. November 2015

    Lesung und Gespräch mit

    Norbert Niemann – „Die Einzigen“

    Ein großer Roman über Musik und die Liebe

    Marlene Krahl lebt für die Musik. Als ihr früherer Bandkollege Harry Bieler sie in Venedig wiedertrifft, ist er noch immer fasziniert von ihr als Frau und Künstlerin. Er sucht Zugang zu ihren Sphären und nimmt sie sich zum Vorbild, um das familieneigene Unternehmen radikal neu zu erfinden. Ein Roman über Kunst und Liebe in Zeiten des entfesselten Marktes.

    Norbert Niemann zählt zu den provokativsten und kraftvollsten Erzählern unserer Zeit. Wie kein anderer nimmt er mit seinen Ausführungen zur unwiderstehlichen Macht der Musik das Ganze unserer Gegenwart in den Blick. »Die Einzigen« ist ein monumentaler Künstler- und Liebesroman – durchdringend, klug und sehr unterhaltsam.

    Norbert Niemann, geb. 1961 in Landau an d. Isar, studierte Literatur, Musikwissenschaft und Geschichte. Für seinen ersten Roman »Wie man’s nimmt« (1998) erhielt er den Klagenfurter Ingeborg-Bachmann-Preis. 2001 erschien sein zweiter Roman, »Schule der Gewalt«, sowie 2008 der für den deutschen Buchpreis nominierte Roman »Willkommen, neue Träume«. Seit 1997 lebt er als freier Schriftsteller in Chieming am Chiemsee.

    Cactus Buchladen und “Die Förderer” laden zu diesem Abend ein

    Beginn: 19:30 Uhr, Veranstaltungsort: CACTUS-Buchladen in Landau
    Karten im CACTUS Buchladen 09951-6844 oder cactusbuchladen@t-online.de


  • Lesung und Gespräch mit Karin Kalisa

    Mittwoch, 5. November 2015

    Lesung und Gespräch mit

    „Karin Kalisa – „Sungs Laden““

    Am Anfang ist es nur eine alte vietnamesische Holzpuppe, die in der Aula einer Grundschule Kin-der und Lehrer bezaubert. Noch ahnt keiner, dass binnen eines Jahres der Prenzlauer Berg auf den Kopf gestellt werden wird: Das Szene-Viertel entdeckt seinen asiatischen Anteil und belebt seine anarchisch-kreative Seele neu.

    In diesem wunderbaren Roman werden ständig Vorurteile und bürokratische Hürden über den Haufen geworfen. Es entsteht eine berührende, mit Leichtigkeit gepaarte Solidarität in der Nachbarschaft! Ein gelungenes Beispiel für Integration, ein Appell, über den eigenen Tellerrand zu schauen.

    Kalisas größtes Kunststück ist, diese Geschichte, dieses kleine Sommermärchen, so leicht und beschwingt zu erzählen; so wohltuend warmherzig, dass man sich fragt, warum es eigentlich nicht häufiger solche wunderbaren kleinen Bücher gibt, die das Schöne im Menschen, das Schöne in den menschlichen Möglichkeiten besingen.

    Karin Kalisa, geboren 1965, lebt nach Stationen in Bremerhaven, Hamburg, Tokio und Wien seit einigen Jahren im Osten Berlins. Sowohl als Wissenschaftlerin als auch mit dem Blick einer Literatin forscht sie in den Feldern asiatischer Sprachen, philosophischer Denkfiguren und ethnologi-scher Beschreibungen. „Sungs Laden“ ist ihr erster Roman.

    Cactus Buchladen und “Die Förderer” laden zu diesem Abend ein

    Beginn: 19:30 Uhr, Veranstaltungsort: CACTUS-Buchladen in Landau


  • Reise in die deutsche Vergangenheit

    Gelungener Ausflug des Vereins „Die Förderer“ nach Nürnberg.

    „Wenn Engel reisen, strahlt die Sonne“ Dies galt ganz besonders für die Fahrt des Vereins „Die Förderer e.V.“ nach Nürnberg am letzten Sonntag. Während es in Niederbayern weitgehend trüb blieb, herrschte in Nürnberg strahlender Sonnenschein. So wollte das Wetter gar nicht so sehr zu dem trüben Kapitel der deutschen Geschichte passen, welches als erstes auf dem Programm stand. Erstes Ziel war nämlich das Reichsparteitagsgelände am Dutzendteich mit dem dortigen Dokumentationszentrum, welches sich mit der dunklen Vergangenheit der Stadt auseinandersetzt. Die Ausstellung „Faszination und Gewalt“ zeichnet ein Bild der Stadt als einem Ort der Opfer und vor allem der Täter. Mit einem neuen museumspädagogischen Konzept ist es gelungen, den Nachgeborenen einen nachhaltigen Eindruck der damaligen Ereignisse zu vermitteln. Mit diesem Dokumentationszentrum wurde ein Teil der sog. Kongresshalle, einem Monumentalbau jener Zeit, einer vernünftigen Nutzung zugeführt, wohingegen andere denkmalgeschützte Überreste dieses Geländes schwer auf der Tasche des Steuerzahlers lasten, weil man sie für Millionenbeträge erhalten bzw. sanieren muss.

    Nach dieser schweren Kost freute man sich darauf, in der Innenstadt Nürnberger Bratwürste zu genießen, wo zur Überraschung aller reges Treiben auf den Straßen herrschte, da an diesem Wochenende in Nürnberg im Rahmen der Offenen Tür viele Einrichtungen und Institutionen für die Allgemeinheit geöffnet hatten. So verging die Zeit viel zu schnell, denn um 17:00 Uhr traf man sich auf dem Johannisfriedhof zur Heimfahrt. Dieser uralte und äußerst sehenswerte Friedhof im Nordosten der Stadt nicht weit außerhalb der ehemaligen Stadtmauer beeindruckte sehr. Wer auf Dürers Spuren unterwegs ist, landet unweigerlich hier: vor der schlichten Steinplatte seines Grabmals. Auch auf andere berühmte Namen stößt der Besucher: Veit Stoß, Martin Behaim, der Philosoph Ludwig Feuerbach oder William Wilson, der Lokomotivführer der ersten deutschen Eisenbahn, die 1835 zwischen Nürnberg und Fürth ihren Betrieb aufnahm. Eng liegen die schlichten Grabplatten aneinander, so dass es manchmal schwer ist, ein bestimmtes Grab zu finden.

    Pünktlich trafen sich schließlich alle Ausflugsteilnehmer, und nach einem letzten Andenkenfoto machte man sich wieder auf die Heimfahrt. Der Vereinsvorstand der Förderer Dr. Ludwig Husty dankte im Bus den Organisatoren dieser Fahrt Andreas Obermeier und Edith Steghafner für diesen äußerst gelungenen Ausflug in die deutsche Geschichte.


  • Erster Schultag

    Erster Schultag

    Eine Schulbank aus Holz mit einer Vertiefung für das Tintenglas, Griffel, Federhalter mit Stahlfeder, Hefte mit Schreib- und Rechenaufgaben und Schulbücher – bei jedem weckt das Erinnerungen an die eigene Schulzeit.
    Dazu gibt es Fotos, die eine ganze Klasse oder auch einzelne Schüler mit und ohne Schultüte zeigen.
    Auch Schulranzen sind ausgestellt. Man sieht, wie sich Größe, Form und Material im Lauf der Zeit geändert haben.
    An der Wand hängen Bilder mit Motiven aus bekannten Märchen. Der Lehrer hängte solche Bilder auf und gab damit das Thema vor über das die Schüler einen Aufsatz schreiben sollten.
    Es geht um die Zeit zwischen Mitte der 50er bis zu den 70er Jahren. Die Ausstellungsstücke stammen von Landauern und die Schulbank aus der Landauer Grundschule.


  • Lesung mit Friedrich Ani

    Mittwoch, 21. Oktober 2015

    Lesung

    „Friedrich Ani liest aus „Der namenlose Tag”“

    Mit diesem Roman startet eine Reihe um Ex-Kommissar Jakob Franck. Friedrich Ani und seine Kunst der Konstruktion gewöhnlich-außergewöhnlicher Kriminalistikrätsel; Friedrich Ani und seine Sprache, die vom Tod auf das Leben melancholisch gelöste Perspektiven wirft – Friedrich Ani und seine Kunst erreichen in seinem neuen Roman unvorhersehbare Dimension. Mit seinem neuen Buch steht Friedrich Ani auf dem ersten Platz der Krimi-Bestenliste.

    Friedrich Ani, geboren 1959, lebt in München. Er schreibt Romane, Gedichte, Jugendbücher, Hörspiele und Drehbücher. Sein Werk wurde mehrfach übersetzt und vielfach prämiert, u.a. mit dem Deutschen Krimipreis, dem Adolf-Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis. Seine Romane um den Vermisstenfahnder Tabor Süden machten ihn zu einem der bekanntesten deutschsprachigen Kriminalschriftsteller. Friedrich Ani ist Mitglied des Internationalen PEN-Clubs.

    Cactus Buchladen und “Die Förderer” laden zu diesem Abend ein

    Beginn: 19:30 Uhr, Veranstaltungsort: Herzogsaal des Kastenhofes, Landau

    Karten gibt es nur im Vorverkauf im Cactus Buchladen 09951-6844 oder cactusbuchladen@t-online.


  • Vortrag – Heilkunst, Gifte und Magie

    Freitag, 18. September 2015

    Vortrag

    „Siegfried Nyssen referiert im Kastenhof“

    In diesem Vortrag geht es um die wichtigsten Kräuter in Niederbaiern und wie sie früher zu Heilzwecken verwendet wurden. Neben der „Ringelblumenschmier“ geht es aber auch um magische Kräuter, die von Hexen und gegen Zauberei Verwendung fanden oder auch Kräuter, die die Liebe wecken oder Verliebte zueinander führen sollten. Die Herstellung und Anwendung von Giften für die Bären- oder Wolfsjagd oder die Verwendung von Zunderschwämmen als Futtermaterial für Jacken und auch die Anlage eines Bauerngartens wird dabei auch behandelt.

    Die Ortsgruppe des Bundes Naturschutz Landau organisieren zusammen mit den Förderern diesen Vortrag.

    Beginn: 19 Uhr, Veranstaltungsort: Herzogsaal des Kastenhofes


  • Puppenküche

    Puppenküche und Kaufladen – früher, als die Geschlechterrollen streng aufgeteilt waren, ein beliebtes Spielzeug für Mädchen.
    Die hier ausgestellte Puppenküche wurde von Frau Ruth Wolfertseder in dankenswerter Weise dem Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.
    Um 1905 hergestellt bekam sie Ruth Wolferseder von ihrer Mutter geschenkt und diente nicht nur ihr sondern auch ihren Töchtern und Enkeltöchtern als Spielzeug.


  • Gitarrenkonzert mit Virginia Luque

    Donnerstag, 5. August 2015

    Konzert


    Die spanische Gitarrenvirtuosin Virginia Luque gibt ein Konzert in der Friedhofskirche in Landau a. d. Isar. Die Musikerin, die bereits seit ihrem vierten Lebensjahr Gitarre spielt und im Alter von sieben Jahren ihr erstes Konzert gab, wurde schon mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Sie feiert sowohl als Solokünstlerin als auch in Symphonie-Orchestern weltweit Erfolge. Virginia Luque vereint die klassische Musik und den Flamenco im romantischen spanischen Stil und inspiriert das Publikum zum Eintauchen in Sommerträume. Mit musikalischem Feingefühl und hervorragender technischer Virtuosität werden die Zuhörer in ihren Bann gezogen. Freuen Sie sich auf einen wunderschönen Abend mit der Weltklasse-Künstlerin Virginia Luque.

    Veranstaltungsort: Friedhofskirche in Landau a. d. Isar
    Beginn: 20 Uhr
    Karten zum Preis von 15 € pro Person ab 19 Uhr an der Abendkasse


  • Zwei Fahrräder

    Zu sehen ist ein Herrenfahrrad „V.W Nürnberg“. Dieses Fahrrad wurde vom Eichendorfer Marktkämmerer Max Hark ab 1949 jeden Tag bei Wind, Schnee, Regen bis zur seiner Pensionierung im Jahr 1972 von der Mozartstrasse zum Rathaus benützt.
    Nach einer Erzählung wurde es einmal beinahe als Sperrmüll angesehen und konnte erst nach großer Laufarbeit wieder zurückgeholt werden.
    Das alte Rathaus war vormals Schulhaus und wurde nach dem Umzug ins neue Rathaus vom Zahnarzt Dr. Szabados gekauft und zu einer Zahnarztpraxis umgebaut.
    Sein Auto benützte Herr Max Hark nur für Fahrten in die Kreisstadt Landau.
    Weiters zu sehen ist ein Damenfahrrad „Vaterland“. Dieses wurde von Frau Elisabeth Hark zum täglichen Einkauf und sonstigen Fahrten z.B. zum Kindergarten gebraucht.


  • Lesung – Jetzt schreibt der Zinner auch noch!

    Dienstag, 14. Juli 2015

    Lesung

    „Stephan Zinner liest aus „Flugmango”“

    Gibt es etwas, was der Zinner nicht kann? Er hat Theater an bekannten Häusern gespielt, taucht in Filmen wie „Räuber Kneißl“ oder „Dampfnudelblues“ auf, gibt Gastspiele im Tatort, spielt unheimlich gut Gitarre zu seiner Reibeisenstimme, macht Kabarett – und verkörpert natürlich seit über zehn Jahren in unvergleichlicher Weise den Markus Söder beim Nockherberg-Singspiel.

    Jetzt schreibt Stephan Zinner auch noch. Und ja, auch das kann er. Sein erstes Buch „Flugmango“ (lichtung verlag, April 2015) ist eine Sammlung von Erzählungen, die zum Teil für die Bühne entworfen und für das Buch zu Prosa umgearbeitet wurden, zum Teil ganz neu entstanden sind.

    Stephan Zinner, geboren 1974 in Trostberg, Schauspielausbildung, Theater u.a. am Salzburger Landestheater und an den Münchner Kammerspielen, Rollen in Film und Fernsehen, seit 2006 Kabarett, Musiker. Lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in München. Illustrationen von Christoph Gremmer ergänzen die Geschichten.

    Cactus Buchladen und “Die Förderer” laden zu diesem Abend ein

    Beginn: 20 Uhr, Veranstaltungsort: Kuki, Marienplatz 6, Landau

    Karten gibt es nur im Vorverkauf im Cactus Buchladen 09951-6844 oder cactusbuchladen@t-online.


  • Zur Zeit keine Ausstellung


  • Erstkommunion

    Zu sehen sind vor allem Kerzen, frühere des teuren Wachses wegen dünner und neuere Kerzen dicker aber immer reich verziert. Die Kerzen wurden oft auch Opfer einer Rauferei und auch hier ist eine mehrfach gebrochene und nur vom Docht zusammengehaltene Kerze ausgestellt. Daneben werden einige, für die vergangene Zeit typische Geschenke zur Erstkommuunion gezeigt wie Rosenkränze und Gebetbüchlein.


  • GRUNDIG in Landau

    Erinnerungen an GRUNDIG in Landau

    Die Firma GRUNDIG (Hauptsitz war in Fürth, später in Nürnberg) hatte auch in Landau eine Produktionsstätte. Leider existieren keine Informationen mehr, welche Geräte hier in Landau gefertigt wurden. Das Werk in Landau wurde 1981 geschlossen und im April 2004 mußte der Grundig-Konzern Insolvenz anmelden.
    Die Marke GRUNDIG ging an die türkische Firma Beko.
    Ausgestellt sind ein Radioempfänger Modell 2012 (Baujahr ca. 1953) sowie ein Cassettenrecorder, Modell CN830, mehrere Magazine aus dieser Zeit mit Berichten über Grundig-Geräte sowie ein Bericht in der Landauer Zeitung über das Landauer Werk und ein Spiegelbericht über den Niedergang von Grundig. Ein Foto des Werkes ist ebenfalls zu sehen. Das Gebäude wird jetzt von der Firma Einhell genutzt.

    Nachtrag

    Diese Ausstellung erzeugte große Resonanz und es kamen in der Folge noch weitere Exponate und Informationen über das Werk Landau dazu. Zu sehen ist noch ein weiterer Rundfunkempfänger Modell 3068 sowie ein Tonbandgerät Modell TK5. Beide Radios wurden im Werk Landau gefertigt.


  • Ostermarkt

    Samstag, 22. März 2015

    Ostermarkt


    Zusammen mit dem verkaufsoffenen Sonntag „Landauer Frühling“ findet auch der traditionelle Ostermarkt „Der Förderer“ im Landauer Heimatmuseum statt.
    Ausgestellt und zum Kauf angeboten werden unter anderem Patchwork, Lammfelle, Seifen, Ikonen, Nadelfilze, Keramik und Osterkränze und natürlich bemalte und verzierte Ostereier. Dabei kann man den ausstellenden Kunsthandwerkern bei der Arbeit über die Schulter schauen.
    Außerdem gibt es Kaffee und Kuchen und am Bücherstand sind die Bücher aus den Reihen „An der unteren Isar und Vils“ sowie die „Historischen Heimatblätter“ erhältlich.

    Geöffnet von 11 bis 17 Uhr


  • Lesung – „gehen lernen“

    Donnerstag, 26. Februar 2015

    Lesung

    „gehen lernen“
    Die 50er und 60er Jahre – gesehen mit den Augen eines Kindes


    Eine Kindheit in den Fünfziger- und  Sechzigerjahren, als die Fahrt von Regensburg nach Straubing noch eine Weltreise war, die Krimiserie Dicky Dick-Dickens im Radio lief und kleine Schwestern noch vom Storch gebracht wurden. Damals gab es einen Eisernen Vorhang und brave Kinder erhielten zum Lohn für ihre Geduld im Schuhgeschäft ein Lurchi-Heft. Die Russen schießen eine Rakete ins Weltall, im Fernsehen kommt die Heimkehrerserie „Soweit die Füße tragen“.

    Ein Kind beginnt Wörter auszuprobieren. Manche sind ihm zu eng, andere zu weit. Vor allem aber lernt es, dass es neben den glänzenden Wörtern auch kratzige Wörter gibt. „Wörter, dass die Fetzen fliegen“. Schritt für Schritt schärft es seinen kritischen Blick auf die Menschen und die Dinge ringsum. Vor allem aber muss es sich auch mit dem kriegsversehrten Vater auseinandersetzen.

    Nur mühsam lernt es sich in einer Welt mehrerer Sprachebenen zurechtzufinden: Bairisch – wie alle anderen Kinder – soll es nicht reden. Da heißt es nur „Red anständig!“

    Schlesisch wie Mutter und Großmutter – das versteht kein Mensch.

    Schriftdeutsch? Da machen sich die anderen Kinder lustig.

    Also wie dann? Lateinisch wie die Ministranten? Englisch wie die Amisoldaten? Das Kind redet leiser und leiser. Kein Wunder, dass es die Lehrerin schon bald „Zeiserl“ nennt und, dass in seinem Zeugnis steht: „Der ruhige zurückhaltende Schüler sollte mehr aus sich herausgehen.“

    Bio-Bibliografie
    Harald Grill, geboren am 20.7.51 in Hengersberg, Kindheit und Jugend Regensburg, lebt seit 1978 mit seiner Familie in Wald /Landkreis Cham,
    1973 bis 1988 Pädagogischer Assistent, seit 1988 Freier Schriftsteller,
    1989/ 1990 Drehbuchwerkstatt / Hochschule für Film und Fernsehen in München,
    seit 1991 regelmäßig Features für den Bayerischen Rundfunk
    2000/ 2001 Projekt „Zweimal heimgehen“ – zwei Spaziergänge, einmal vom Nordkap und danach von Syrakus zu Fuß nach Regensburg
    Mitglied des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) und des PEN-Zentrums der BRD.

    Auszeichnungen (u.a.)
    Friedrich-Baur-Preis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1992)
    Marieluise-Fleißer-Preis (2003)
    Kulturpreis des Bezirks Oberpfalz (2006)
    Literaturpreis des Oberpfälzer Jura (2006)
    Landshuter Literaturtage „Harald Grill und der bairische Dialekt“ (2011)
    Aufenthalt in der Villa Concordia, Bamberg (2012/2013)

    Veröffentlichungen (u.a.):
    •  Gute Luft – auch wenn’s stinkt. Reinbek 1983
    •  Da kräht kein Hahn nach dir. Erzählung. Reinbek 1990
    •  wenn du fort bist, gedichte. Hauzenberg 1991
    •  hinüber, gedichte. Viechtach 1996
    •  bairische gedichte. Viechtach 2003
    •  Hochzeit im Dunkeln. Roman. München 2008
    •  auf freier strecke. gedichte. München 2008
    •  Gesichter eines Dorfes. Foto-Text-Band zus. mit Stefan Winkelhöfer. Amberg 2009
    •  gehen lernen. Roman in Geschichten. München 2010
    •  Via Crucis. Foto-Text-Band zusammen mit Stefan Winkelhöfer. München 2011
    •  a glaander aus luft. bairische nachdichtungen. Viechtach 2011

    Weitere Informationen: http://www.haraldgrill.de

    Veranstaltungsort: Pfarrsaal St.Johannes
    Beginn: 19:30 Uhr
    Karten an der Abendkasse


  • Lesung – Christliche Bräuche und Traditionen

    Dienstag, 10. Februar 2015

    Lesung

    Christliche Bräuche und Traditionen,
    mehr Freude im Leben durch bewusste Pflege.

    Lebensfreude leicht gemacht.
    Wie christliches Brauchtum das Leben begleitet und positiv bestärkt, auch und gerade in einer säkularisierten Gesellschaft, das beschreibt Dr. Maximilian Seefelder in seinem neuen Buch „Christliche Bräuche und Traditionen. Mehr Freude im Leben“

    Der publizierende Kulturfachmann, erfahrene BR-Hörfunkmoderator und niederbayerische Bezitksheimatpfleger bringtbringt seine langjährige praktische Erfahrung ein; er zeigtkulturhistorisch, lebenspraktisch und kurzweilig die heilsame Wirkung von lebendigem Brauchtum und leistet gleichzeitig die zeitgemäße Interpretation der „alten Bräuche“.

    Das Buch ist in der topos plus-Reihe erschienen.

    Referent: Dr. Maximilian Seefelder, M.A., Landshut

    Beginn: 19:30 Uhr
    Karten an der Abendkasse


  • Lesung Teja Fiedler

    Mittwoch, 21. Januar 2015

    Lesung

    Teja Fiedler liest aus
    Mia san mia – die andere Geschichte Bayerns.

    Seit die „Boiari“ aus dem Nebel der Völkerwanderung aufgetaucht sind, halten sie sich für etwas Besonderes. Nichtbayern, Nachbarn oder Feinde sehen das mit einer Mischung aus Abscheu und Bewunderung, aber sie nehmen es hin. Teja Fiedler spannt ein Panorama, das vom Frühmittelalter bis zur Gegenwart reicht. da gibt es Kaiser (nicht nur im Fußball), Könige (normale und verrückte), Kriege um Land, Religion und Bier, aufsässige Bauern und große Literaten, Kunst und Kultur wie in kaum einer anderen Region. Bayern ist weit mehr als Ludwig-Kult, Laptop und Lederhose, das zeigt Teja Fiedler ebenso amüsant wie spannend.

    Teja Fiedler,
    1943 geboren, in Niederbayern aufgewachsen, studierte in München Geschichte und Germanistik. Als Stern-Korrespondent berichtete er viele Jahre aus Rom, Washington, New York und zuletzt aus Mumbai/Indien

    Beginn: 19:30 Uhr
    Eintritt: 8.-€
    Karten im Cactus Buchladen (09951 6844 oder cactusbuchladen@t-online.de) oder an der Abendkasse


  • Hindenburglichter

    Ausstellungsstück des Monats sind derzeit 

    Hindenburglichter

    Diese, nach dem Generalfeldmarschall im ersten Weltkrieg und zweiten Reichspräsidenten der Weimarer Republik, Paul von Hindenburg benannten Lichter dienten im ersten Weltkrieg vor allem in den Schützengräben zur Beleuchtung. Sie bestehen aus einem Gefäß aus lgetränktem Papier das mit Talg gefüllt ist und einen sehr breiten Docht hat. Auch im zweiten Weltkrieg waren sie im Einsatz als Beleuchtung wenn Verdunkelung angeordnet war.

    Ein Nachfolger dieser Hindenburglichter oder auch „hibuli“ sind die Teelichter in unserer friedlichen Zeit.


  • Weihnachten – gestern und heute

    Es gibt viele Dinge, die man mit der Adventzeit und mit Weihnachten in Verbindung bringt – nicht nur Weihnachtsdekoration
    oder Spielzeug, das man den Kindern unter den Christbaum legt. Wie sich diese
    im Laufe der Zeit ändern, zeigt die heurige
    Winterausstellung „Weihnachten – gestern und heute“.


  • Buchvorstellung Bewegte Zeiten

    der „Historischen Heimatblätter“

     

    Im Beisein von 1.Bürgermeister Dr. Helmut Steininger sowie des 2. und 3. Bürgermeisters, zahlreicher Stadträte, Mitgliedern der „Förderer“, Verwandten und Weggefährten von Frau Olga Nothaft und vielen Bewohnern des Seniorenheimes „Heiliggeist-Bürgerspital-Stiftung stellte der Vorsitzende der „Förderer“, Dr. Ludwig Husty den neuen Band der Historischen Heimatblätter vor.

    Das Seniorenheim wurde vor allem deshalb als Veranstaltungsort gewählt damit Frau Olga Nothaft, die in diesem Seniorenheim lebt, dabei sein konnte. In diesem Buch sind ihre Erinnerungen und persönlichen Erlebnisse vor allem der 30er Jahre, der Kriegs- und frühen Nachkriegszeit festgehalten. Niedergeschrieben wurde diese Lebensgeschichte von Nick Söltl.

    Ein weiterer Abschnitt gibt eine Beschreibung der letzten Tage vor Kriegsende in Landau und die ersten Nachkriegstage wieder wie sie Johannes Bader dokumentiert hat.

    Mit diesem Buch ist aber nicht nur ein persönliches Schicksal niedergeschrieben sondern es macht auch die Geschichte der ganzen Stadt Landau jener Tage lebendig.



  • Historische Waage

    Kommenden Februar jährt sich zum 25en Mal der Todestag von Josef Ölhart, Besitzer eines Kramerladens und Landauer Original. 99 Jahre wurde er alt. Aus diesem Anlass wurde als Ausstellungsstück des Monats ein Utensil aus dem Kramerladen im ehemaligen „Ölhart-Haus“ ausgewählt: eine Waage.
    Das „Ölhart-Haus“ stand in der Höckinger Straße gleich neben dem Museum und wurde 1994 abgerissen.


  • Fördererausflug zur Landesausstellung „Wir sind Kaiser“

    Ziel der diesjährigen Fahrt war die Landesausstellung 2014 des Hauses der Bayerischen
    Geschichte „Ludwig der Bayer – Wir sind Kaiser“.

    Bestens vorbereitet wurde die Reise von der stellvertretenden Vorsitzenden Christine Gerhaher, sowie Andreas Obermeier und Georg Haas. Nach einem Besuch des kurzweiligen und unglaublich informativen Einführungsfilms mit 3D-Animation über Regensburg und seine Kathedrale in St. Ulrich wurde der großen Reisegruppe im Rahmen von zwei Führungen der Aufstieg Ludwig IV. des Bayern zum Kaiser des Deutschen und Römischen Reiches anschaulich nähergebracht.

    Trotz der geballten Information aus dem Haus der Bayerischen Geschichte zu diesem bedeutenden und oftmals verkannten Herrschers des beginnenden 14. Jahrhunderts konnte in den ausführlichen und verständlichen Führungen die wichtigsten Stationen des Lebens dieser bedeutenden Figur der Bayerischen Geschichte wie z. B. der Streit des Kaisers mit dem damaligen Papst in Avignon anschaulich und nachhaltig vermittelt werden.

    Der bei schönstem Herbstwetter durchgeführte Fördererausflug klang mit einem Besuch auf der Wallhalle mit herrlichem Blick in die Weiten des Donautals aus.


  • Lesung mit Dieter Bednarz

    „Zu jung für alt – Vom Aufbruch in die Freiheit nach dem Arbeitsleben“

    Veranstalter: Cactus Buchladen in Zusammenarbeit mit der Freiwilligenagentur.

    Lesung am 12. Februar
    im Heimatmuseum
    um 19 Uhr

    Eintrittspreis: 5 Euro. Karten sind erhältlich bei der FreiwilligenAgentur, Pfarrplatz 3, Dingolfing oder im Cactus Buchladen, Ludwigstraße 9, Landau.

    Was tun, wenn das Berufsleben endet, man sich aber viel zu jung fühlt, um zum alten Eisen zu gehören? Bestseller-Autor Dieter Bednarz hat sich mit dieser Frage intensiv auseinandergesetzt und die Ergebnisse in seinem Buch „Zu jung für alt – Vom Aufbruch in die Freiheit nach dem Arbeitsleben“ festgehalten. Humoristisch, aber auch nachdenklich, präsentiert er seine Erkenntnisse auf einer deutschlandweiten Lesereise.

    Die FreiwilligenAgentur Dingolfing-Landau rund um Kreisvorsitzende Gudrun Zollner und der Cactus Buchladen holen ihn am 12. Februar in unseren Landkreis. Unterstützung erhalten Sie dabei von der Katholischen Erwachsenenbildung Dingolfing-Landau, der Stadt Landau und den Förderern. Bei der Lesung mit anschließendem Autorengespräch finden die Zuhörer Gelegenheit, von den Erfahrungen des Autors zu profitieren.

    Dieter Bednarz, über 30 Jahre SPIEGEL-Redakteur, kommt schwer ins Grübeln, als seine Firma den Vorruhestand propagiert. Aber er wäre nicht erfolgreicher Journalist und Bestseller-Autor, wenn er mit dieser Situation nicht höchst produktiv und unterhaltsam umgehen würde. Mit viel Humor und Neugier, angetrieben von den Spötteleien seiner drei jungen Töchter und seiner zehn Jahre jüngeren Frau, begibt er sich auf die Suche nach Menschen, die wie er überzeugt sind: Da geht noch was!

    Auf seiner deutschlandweiten Recherche-Reise trifft Dieter Bednarz Experten für Vorruhestand und Rente, aber auch für Vielfalt am Arbeitsmarkt; er befragt Coachs, Psychotherapeuten und Altersforscher. Er schaut hinter die Kulissen eines Ü-70-Chors auf St. Pauli, schnuppert Theaterluft in einem Senioren-Kabarett, besucht aber auch Kumpels auf der letzten Zeche des Ruhrgebiets, für die vorzeitig Schicht im Schacht ist. Und er besucht in dessen neuem Leben Phillip Lahm, den Kapitän der Fußballweltmeister 2014, der ihm entscheidende Tipps gibt und ihn ermutigt, noch mal ein ganz neues Spiel zu eröffnen.
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  • Winter in Landau

    landwint


  • Ausflug der Förderer

    Der diesjährige Ausflug von „Die Förderer“ fand am 12.Oktober 2013 statt. Ziel war das Emerenz-Meier-Haus in Schiefweg/Waldkirchen. Dieses Museum widmet sich sowohl dem Leben der Dichterin Emerenz Meier als auch der Situation der Auswanderer aus dem Bayer- und Böhmerwald, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts in der neuen Welt ihr Glück suchten.


  • Tag des offenen Denkmals

    „Jenseits des Guten und Schönen: unbequeme Denkmäler?“

    Am zweiten Sonntag im September wird in vielen europäischen Ländern der Tag des offenen Denkmals abgehalten. In diesem Jahr hieß das Motto „Jenseits des Guten und Schönen: unbequeme Denkmäler?“. „Die Förederer“ beteiligten sich daran mit einer Wanderung zur Gedenkstätte im Polenhölzl. 26 Teilnehmer trafen sich beim Gasthaus Pleintinger in Wolfsdorf und wanderten zum Plolenhölzl. Der Erste Vorsitzende,Herr Dr. Husty erläuterte die Bedeutung des Tages des offenen Denkmals und erinnerte an die Ereignisse, die zur Errichtung dieser Gedenkstätte führten. Anschließend lasen Herr und Frau Husty abwechseln aus dem Buch „Verbrechen Liebe“ von Thomas Muggenthaler Passagen vor, die von den Ereignissen in Landau handelten.


  • Pestausstellung

    20. April 2013 – 28. Juli 2013

    Anlässlich des Gedenkjahres werden Exponate rund um das Pestjahr 1713 und die Sebastiani-Bruderschaft  zum Teil erstmals in der Öffentlichkeit gezeigt, wie z.B. die Gelöbnisurkunde, das Bruderschaftsbuch und Votivbilder. U.a. ist auch die Sebastians-Monstranz, eine Reliquie des Hl. Sebastians, der Sebastians-Himmel und die Fahne zu sehen.

    Die Ausstellung ist geöffnet:

    Do 10 – 12 Uhr
    Sa 14 – 16 Uhr

    So 14 – 17 Uhr

    Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat finden öffentliche Führungen statt. Für Schulklassen sind Führungen am Di  und Do jeweils von 9 – 12 Uhr möglich (Anmeldung bei Herrn Klobe unter 09951/2219

    Weitere Informationen zum Gedenkjahr: hier klicken


  • Gedenkstätte bei Möding

    Am Montag, 24. September 2012 wurde im sogenannten „Polenhölzl“ in der Nähe von Möding im Beisein von Landrat Heinrich Trapp, ürgermeister Josef Brunner, dem polnischen Generalkonsul Aleksander Korybut-Woroniecki, dem Autor Thomas Muggenthaler und dem Förderer-Vorsitzenden Dr. Ludwig Husty ein Marterl feierlich enthüllt. Es erinnert an den damals 22-jährigen polnischen Zwangsarbeiter Josef Berdzinski, der am 6.August 1941 an dieser Stelle ermordet wurde.

    Am 3.April 2012 hielt der BR-Redakteur und Autor Thomas Muggenthaler im Heimatmuseum eine Lesung, die unter dem Titel „Verbrechen Liebe“ Nazi-Verbrechen zum Thema hatte. Er schilderte dabei Schicksale von polnischen Zwangsarbeitern in Bayern, die Liebesbeziehungen zu deutschen Frauen hatten und deshalb von SS-Hinrichtungskommandos ohne Prozess gehängt, also ermordet wurden, während die Frauen ins KZ kamen. Auch in der Nähe von Landau geschah so ein Verbrechen.

    Nach der Lesung hatten sich „Die Förderer“ spontan entschlossen, zur Erinnerung an diese Tat eine Gedenkstätte einzurichten. Dazu sollte eine Stele mit eine Bronzeplastik, ein zerissenes Herz mit Stacheldraht darstellend, am Ort des Verbrechens aufgestellt werden.

    „Die Förderer“ danken Landrat Heinrich Trapp für die Unterstützung, Herrn Josef Paleczek für den Entwurf der Bronzeplastik, die von der Straubinger Gießerei Gugg ausgeführt wurde. Weiters Herrn Hans Störringer, der die Holzstele entworfen und gefertigt hat und Herrn Hubert Aigner für die Bereitstellung des Grundstückes sowie dem Bauhof der Stadt Landau für die nötigen Arbeiten zur Aufstellung der Stele.