Heimatmuseum Landau – Die Förderer e.V.

Der 1911 gegründete Verein „Die Förderer“ gehört zu den ältesten Vereinen der Stadt Landau. Seit 1958 betreut der Verein auch das Landauer Heimatmuseum, in dem neben der ständigen Museumssammlung themenbezogene Sonderausstellungen sowie zahlreiche Kulturveranstaltungen im Dachboden des Heimatmuseums durchgeführt werden. Die Mitglieder des Vereins treffen sich in der Regel einmal im Monat (Förderertreff) zum Gedankenaustausch und zur Vorbereitung unterschiedlichster Vereinsaktivitäten. Interessierte an der Landauer Heimatgeschichte sind dazu herzlich eingeladen.

Öffnungszeiten:

vom 1. Mai bis 15. Oktober:
Donnerstag: 10 bis 12 Uhr
Samstag: 14 bis 16 Uhr
Sonn-/Feiertag: 14 bis 17 Uhr

vom 16. Oktober bis 30. April:
Donnerstag: 10 bis 12 Uhr
Sonn-/Feiertag: 14 bis 16 Uhr

sowie nach Vereinbarung.
Bei Veranstaltungen und Sonder-
ausstellungen sind abweichende
Öffnungszeiten möglich.

Kategorie: Veranstaltungen

  • Förderertreff 01/2023

    Mit einem kleinen Buffet bedankte sich die Vorstandschaft bei den Helfern, die zum guten Gelingen des Weihnachtsmarktes beigetragen haben. Wie der Erste Vorsitzende, Dr. Ludwig Husty schilderte, waren sowohl die Standbetreiber als auch die Besucher mit der Veranstaltung sehr zufrieden. Für die kommenden Monate sind bereits eine Reihe von Veranstaltungen in Vorbereitung, wie z.B. die Jugendkulturtage oder ein Gitarrenkonzert.


  • Weihnachtsmarkt 2022

    Freitag, 9. Dezember, 18 Uhr: Die Bläsergruppe der Musikschule Landau spielt „Alle Jahre wieder“.

    Der Erste Vorsitzende der Förderer, Ludwig Husty, eröffnet den diesjährigen Weihnachtsmarkt und bemerkt, dass „Alle Jahre wieder“ nicht ganz zutrifft, weil wegen der Corona-Pandemie die letzten beiden Jahre kein Weihnachtsmarkt abgehalten werden konnte, aber dass die Freude an dieser Veranstaltung heuer umso größer ist.

    Anschließend bedankt sich der Erste Bürgermeister Matthias Kohlmayer in seinem Grußwort bei den Organisatoren und Mitwirkenden dieser schönen und Landau bereichernden Veranstaltung.

    Vom Balkon aus verkündet schließlich das Christkind seine Botschaft.

    Am Samstag ist der Weihnachtsmarkt gut besucht. Im Dachgeschoß kann man der Märchenerzählerin Anja Staffehl zuhören und in den übrigen Räumen den Kunsthandwerkern über die Schultern schauen. Und wie es sich für einen Weihnachtsmarkt gehört, hat es zu schneien begonnen.

    Märchenerzählerin Anja Staffehl

  • Weihnachtsmarkt 2022

    Nach zwei Jahren Pause gibt es heuer wieder von Freitag, 9.12. bis Sonntag, 11.12. im Heimatmuseum den Weihnachtsmarkt der Förderer.
    Die Buden sind aufgestellt und letzte Vorbereitungen sind in vollem Gange.

    Öffnungszeiten für den Weihnachtmarkt:
    Freitag 17-20 Uhr
    Samstag 16-20 Uhr
    Sonntag 15-20 Uhr


  • „Landau gefällt mir“ spendet

     Am Dienstag, den 15.11.2022, besuchten Vertreter des Vereins „Landau gefällt mir“ das Heimatmuseum. Dabei übergaben sie eine Spende von 333 Euro, die aus dem Erlös der „Osterhasenparty“ im Bahnhof stammt. Helga Pritzl, Edith Steghafner, Klaus Klobe und 1. Vorsitzender Dr. Ludwig Husty von den Förderern bedankten sich für die Unterstützung. Dr. Husty erklärte, dass das Geld helfen werde, ein Buch von Nik Söltl zum 800. Geburtstag der Stadt Landau 2024 herauszubringen. Außerdem freute sich Dr. Husty, dass sich ein Verein mit jungen Mitgliedern für das Heimatmuseum interessiert und dass das Heimatmuseum durch solche Aktionen wieder mehr in das Bewusstsein der Bürger rückt.


  • Gitarrenkonzert mit Aliosha De Santis

    Nach längerer Pause veranstalten die Reisbacher Gitarrenbauerfamilie Hauser und die Förderer am Donnerstag den 28.07.2022 in der Landauer Friedhofskirche wieder ein Gitarrenkonzert. Der italienische Gitarrist Aliosha De Santis (geb. 1984 in Tivoli bei Rom) präsentiert ab 20 Uhr Stücke seines  aktuellen Tourneeprogramms. De Santis erhielt seine Ausbildung im Fach klassische Gitarre am Conservatorio di Santa Cecilia in Rom und erhielt seinen Masterabschluss am Conservatorio G. Tartini in Triest. Er gewann u. a.  ein Stipendium für Musik des 19. Jahrhunderts. Zu seinen Lehrern zählten vor allem David Russell, Flavio Ciatto und Marco Socias. De Santis besuchte zahlreiche Meisterkurse bei international bekannten Gitarristen und Dirigenten. Inzwischen konzertiert er in seinem Heimatland Italien und im Ausland. 2010 war er Gast bei Radioaufnahmen beim Bayerischen Rundfunk. 2012 wurde er Gewinner des 4. Internationalen J. S. Bach-Wettbewerbes und 2. Preisträger des Mario Gangi Wettbewerbes in Cassino in Italien. Aliosha de Santis ist auch Preisträger weiterer internationaler Wettbewerbe. Bekannt ist der Gitarrist auch durch seine Tätigkeit als Co-Direktor des Internationalen Gitarrenseminars in Reisbach.

    Aliosha De Santis wird in der Friedhofskirche wird Klänge aus verschiedenen Epochen anstimmen. Die Zuhörer dürfen sich auf einen wunderschönen, abwechslungsreichen Gitarrenabend freuen. Karten für das Konzert sind an der Abendkasse ab 19:00 Uhr zum Preis von 20 EUR pro Person erhältlich. Gerne können Sie Ihre Karten auch per E-Mail reservieren unter kathrin.hauser@gmx.at.

    Aliosha De Santis
    (Foto: Raimondo Luciani)


  • Waschtage

    Im Sommer 2022 führte Museumsleiter Klaus Klobe drei Waschtage mit Kindern der Grundschule Landau durch


  • Ausstellung der Fotofreunde Dingolfing

    Vom 12. Mai bis zum 12. Juni 2022 lief im Heimatmuseum die Ausstellung „Dem Verfall preisgegeben“ der Fotofreunde Dingolfing.

    Fotos: Albin Davidenko (Fotofreunde Dingolfing)

  • Poetry Slam

    Das Frauennetzwerk Dingolfing-Landau veranstaltete am Abend vor dem Internationalen Frauentag im Landauer Heimatmuseum einen Poetry Slam. Unterstützt wurde der Abend auch vom CACTUS Buchladen.  Nachdem Sabine Girnhuber die Aktivitäten des Frauennetzwerks im Landkreis vorgestellt hat, traten im gut besetzten Veranstaltungsraum des Heimatmuseums vier junge Poetinen zu einem Poetry Slam mit selbstverfassten Geschichten rund um das Thema Frauen an. Kurzweilig von Theresa Reichl moderiert „battelten“ die vier jungen Frauen um die Gunst der Zuschauer, die mit ihrer Applauslautstärke die besten Interpretinnen bzw. Slamerinnen bewerteten. Nach einer ersten Runde kamen zwei Slamerinen ins große Finale, das schließlich die aus Mainz angereiste Leonie Baske für sich entschieden konnte.


  • Lesung: Mein Leben im Wald

    Am Dienstag, den 22. Oktober 2019 , 19:30 Uhr, stellt „Woid Woife“ Wolfgang Schreil im Heimatmuseum sein Buch: Mein Leben im Wald vor.

    Wolfgang Schreil versteht das Ökosystem Wald und seine Bewohner wie kein zweiter. Als Woid Woife lebt er im Bayerischen Wald zwischen Bäumen und Unterholz in seinem alten Bauwagen, mehr braucht er nicht. Und obwohl er sich nicht als Einsiedler betrachtet, leisten ihm die Tiere im Wald öfter Gesellschaft als die Menschen.

    ­“Mein Leben im Wald“ ist die Geschichte eines Mannes, der reicher nicht sein könnte, obwohl er ohne jeden Luxus lebt. Lassen Sie sich anstecken von seiner Liebe zur Natur.

    8€ Eintritt, Kartenvorverkauf im Cactus Buchladen

    Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


  • Hommage an Günther Filus – Führungen durch die Ausstellung

    Führungen durch die Ausstellung mit Thomas Kinzel:

    Samstag, 23. November und Sonntag, 1. Dezember, jeweils um 14:00 Uhr


  • Schwammerlausstellung

    Am Sonntag, den 29. September 2019 (verkaufsoffener Sonntag) findet im Heimatmuseum von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr eine Schwammerlausstellung mit Pilzbestimmung durch Experten statt.


  • Gitarrenkonzert

    Am Dienstag, 30.07.2019 um 20 Uhr gibt die spanische Gitarrenvirtuosin Virginia Luque ein Konzert mit ihrem aktuellen Tourneeprogramm in der Friedhofskirche in Landau a. d. Isar.
    Die Musikerin, die bereits seit ihrem vierten Lebensjahr Gitarre spielt und mit sieben Jahrenihr erstes Konzert gab, wurde schon mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Sie feiert sowohl als Solokünstlerin als auch in Symphonie-Orchestern weltweit Erfolge. Virginia Luque vereint die klassische Gitarrenmusik und den Flamenco im romantischen spanischen Stil und inspiriert das Publikum zum Eintauchen in Sommerträume. Mit musikalischem Feingefühl und hervorragender technischer Virtuosität werden die Zuhörer in ihren Bann gezogen. Ein weiteres Highlight ist, dass die Ausnahmegitarristen Virigina Luque und Aliosha De Santis erstmalig ein Duo-Konzert geben. Freuen Sie sich auf die Weltpremiere am Samstag, 03.08.2019, um 20 Uhr in der Friedhofskirche in Landau a.d. Isar. Karten für die Gitarrenkonzerte, die gemeinsam mit dem Landauer Kulturverein „Die Förderer“ veranstaltet werden, sind ab 19:15 Uhr an der Abendkasse erhältlich. Gerne können auch Karten per E-Mail unter kathrin.hauser@gmx.at reserviert werden.


  • Märchen im Museum

    Am 13. Juli versammelten sich Märchenerzähler aus ganz Deutschland um die Märchenerzählerin und Märchenpädagogin Theresia Makrai aus Landau.

    Ein Potpurri von Märchen und Geschichten zum Thema „Würze des Lebens“ begeisterte das Publikum.

    Die musikalische Umrahmung übernahmen Simon Csokan und Anja Zogler.


  • Jugendkulturtage 2019

    Am 26. März 2019 fand im Heimatmuseum die Vernissage zur Kunstausstellung im Rahmen der Jugendkulturtage statt. Elf junge Künstlerinnen und Künstler  und eine Gruppe stellten ihre Werke vor.

    Vielen Dank Sabrina Melis für die Berichterstattung und die Fotos!

     

     

    Landau. Elf Jugendliche und eine Gruppe junger Künstlerinnen und Künstler stellen derzeit im Rahmen der Jugendkulturtage im Heimatmuseum Landau ihre Werke aus. Zu sehen gibt es eine bunte Mischung verschiedenster Kunstrichtungen – Acryl und Aquarell, Bunt- und Bleistiftzeichnungen, Tusche- und Kohle-Werke sowie Digitalfotografie und Collagen. Noch bis Sonntag können interessierte Gäste die Werke junger Künstler zu den üblichen Öffnungszeiten im Dachgeschoss des Heimatmuseums sehen. Am Dienstagabend hat die Vernissage unter Beteiligung vieler Gäste aus der kommunalen Politik und der lokalen Kunstszene im Heimatmuseum stattgefunden.

    Dr. Ludwig Husty begrüßte die Gäste, darunter einige Stadträte und Kulturpreisträger, sowie Landrat Heinrich Trapp und Bürgermeister Dr. Helmut Steininger. Seit gut 20 Jahren „arbeiten“ die Jugendkulturtage und das Heimatmuseum bzw. die Förderer Hand-in-Hand, und wie Husty betonte, war es ein Anliegen, die Vernissage wieder im Heimatmuseum zeigen zu können und damit einen Ort zu schaffen, wo sich „alt und jung trifft“, wie er sagte: „Das tut dem Haus gut, das tut dem Verein gut.“ Auch während der „baulichen Engpässe“ hatten die Jugendkulturtage einen Platz und Partner, auf den sie zählen konnten. Einige der jungen Aussteller sind bereits Mitglieder der Isargilde, wusste Dr. Husty zu erzählen und fügte hinzu: „zum Teil auch sehr erfolgreich!“ „Die Jugendkulturtage sind ein Highlight des kulturellen Lebens in unserem Landkreis“, sagte Bürgermeister Dr. Helmut Steininger, „und die Jugendkulturtage gehören auch zu unserem Heimatmuseum.“ Für Landrat Heinrich Trapp sei der abendliche Termin „das Highlight des Tages“, wie er betonte. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von Kora Witt, Simone Merkl, Leonie Klar und Victoria Kadletz unter der Leitung von Lydia Klein.

     

    „Mit jungen Menschen etwas gestalten zu können, sich austauschen und sie begleiten, das ist eine der schönsten Aufgaben, die man in seinem Leben als erwachsener Mensch haben kann“, sagte Stefanie Horinek von den „Förderer e.V.“, die den Abend moderierte. „Ich freu‘ mich in diesem Jahr wieder auf den Dialog mit den Künstlerinnen und Künstlern.“ Stefanie Horinek stellte diese einzeln mit ihren Werken vor: Anna Hummel (19) aus Landau hat zwei Werke ausgestellt, „Der mürrische Zeitreisende“ (Zeichnung) und „Ein Rapper namens Kendrick“ (Acryl). Amanda Bach (13) aus Wallersdorf setzt in ihren Gemälden auf Aquarell und Acryl. Veronika Stoiber (15) aus Landau zieht ihre Inspiration aus der Tierwelt, die sie fotografiert: Sie stellt unter anderem ihr „Herzenspferd“ oder auch den „Vorstehhund“ aus. „The Group“ ist ein Zusammenschluss von 14 Künstlern, sie stellen eine vierteilige Collage aus: den Wandelbaum. Laura Dorfner (20), Japanologie-Studentin aus den Mammingerschwaigen, ist von Acryl auf Aquarell umgestiegen. Die Werke „Sehnsucht“, bereits vom Vorsitzenden der Isargilde Werner Claaßen eingehend betrachtet, und „Transparent“ sind an diesem Abend bereits verkauft worden – an Landrat Heinrich Trapp. Ramona Arbinger (18) aus Pilsting ist eine wandelbare Künstlerin – und ein „alter Hase“ bei den Jugendkulturtagen. Ihre Beiträge sind Mischungen verschiedener Gestaltung, darunter „Astronaut“ (Linodruck, Collage, Tusche) oder auch „Lemon“ (Aquarell, Tusche). Ronja Häusler (17) aus Parnkofen arbeitet unter dem Künstlernamen „nana Atawi“, auch sie hält sich nicht auf eine Kunstart beschränkt und arbeitet sowohl mit Aquarell, Bleistift als auch Acryl und farbige Tusche. Magdalena Nadler (15) aus Dingolfing stellt drei Digitalfotografien aus, unter anderem „Dingolfing bei Nacht“, und auch der Zeholfinger Florian Wimbauer (15) setzt auf Digitalfotografie, unter anderem mit Portraits, die im Durchlauf auf die Wand projiziert wurden, als auch drei Fotos auf Druck. Theresa Eberl (18) aus Mamming stellt „halbvoll“, ein Acrylwerk aus, Leah McRory (14) aus Hagenau mehrere Bunt- und Bleistift-Zeichnungen und Annalena Paschke (18) aus Loiching Kohlezeichnungen.


  • Vom Handwerkerhaus zum Heimatmuseum

    Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde im November 2018 das neueste Schriftstück aus der Reihe: „Historische Heimatblätter“ vorgestellt.

    Das kann für 5 € im Heimatmuseum erworben werden.


  • Besuch vom Rotary-Club

    Im Rahmen ihres Meetings besuchten die Mitglieder des Rotary Club Dingolfing-Landau mit ihrem Präsidenten Dr. Markus Thannhuber das Heimatmuseum.

    Dr. Ludwig Husty, 1. Vorsitzender der Förderer, referierte über die Arbeit des Vereins „Die Förderer e. V.“ und das Heimatmuseum. Besonders die Entwicklung vom Handwerkerhaus zum Museum stieß auf großes Interesse. Im Jahr 1958 wurde das Museum eröffnet, aber bauliche Mängel führten 1991 zur Schließung und Wiedereröffnung im Jahr 1998. Seitdem leisten das Museum und der Trägerverein einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt Landau. Neben der Ausstellung und dem Stück des Monats finden regelmäßig Ausstellungen und Führungen statt, das Haus ist Gastgeber für zahlreiche Veranstaltungen, Lesungen und Ausstellungen.

    Die gestiegenen Anforderungen an Brandschutz und Sicherheit machten eine erneute Sanierung notwendig. Bereits im Dezember hatte der Rotary-Club das Museum besucht und im Rahmen einer Museumsführung von den notwendigen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen erfahren.

    Die Club-Mitglieder zeigten großes Interesse und unterstützten die Arbeit mit einer sehr großzügigen Spende. Die Förderer bedankten sich mit ihrer Einladung und einem kleinen Imbiss.


  • Stadtführung

    mit Manfred Niedl

    Am Dienstag, den 15. Mai 2018 trafen sich die Förderer zu ihrem monatlichen Treffen. Auf der Tagesordnung stand eine Stadtführung mit Manfred Niedl, der stadtprägende Gebäude vorstellte und die neue Beschilderung erklärte.

    Seit März 2018 wurden zwölf Gebäude mit Informationstafeln versehen, darunter historische Gebäude im Eigentum der Stadt Landau, Kirchen und das Heimatmuseum. Anhand der Tafel am Heimatmuseum erklärte Stadtarchivar Manfred Niedl den Aufbau dieser Tafeln. Für die Beschreibungen der Gebäude wurden die Beschreibungen vom Landesamt für Denkmalpflege übernommen, das Design zeigt das Stadtwappen und die rote Welle der Corporate Identity der Stadt Landau. Geplant ist, zwölf weitere Gebäude mit Infotafeln zu versehen.

    In der unmittelbaren Nähe des Heimatmuseums befand sich früher ein historisches Geschäftshaus, das sogenannte Ölhard-Haus. Der Abriss hinterließ eine Lücke. Für das Kanzler-Haus ist nachgewiesen, dass dort bereits in der Mitte des 17. Jahrhunderts eine Brauerei bestand.

    Weitere Gebäude, deren Geschichte vorgestellt wurde waren die frühere Knabenschule, in der heute die Montessori-Schule untergebracht ist, das Gerhardinger-Haus, das frühere Landratsamt am Marienplatz sowie das Rathaus. Das aktuelle Rathaus, das 1950 fertig gestellt wurde, ist mindestens das dritte Rathaus, das an dieser Stelle steht. Nach dem Brand von 1743 wurde das an dieser Stelle befindliche Rathaus wieder aufgebaut, das 1945 durch den Beschuss der Amerikaner zerstört wurde. Im Keller des heutigen Rathauses befand sich früher eine öffentliche Badeanstalt, ein so genanntes „Tröpferlbad“.

    Die Geschichte meinte es mit Landau nicht immer gut, im Rahmen des österreichischen Erbfolgekrieges nahm die Stadt großen Schaden und erholte sich lange Zeit nicht davon. Manfred Niedl zitierte den Reformer und Aufklärer Josef von Hazzi, der um 1800 über die Stadt schrieb: „Nun nach Landau, wo man mir schon voraus sagte, dass man wegen des schlechten Wegs das Halsbrechen riskiert. Die Stadt ist am Berg hingelehnt, schlecht gebaut … Man findet nicht einmal ein ordentliches Wirtshaus, überall Schmutz und Elend. Landau besteht meist aus Bettlern, selbst die 13 Brauer sind nicht in guten Umständen. Seit dem Krieg von 1742 kann sich Landau nicht mehr erholen.“

    Am Oberen Stadtplatz fanden neben dem Kastenhof mit Kastnerhaus das Wegmann-Haus, das Weiße Rößl, die Stadtapotheke, die 1803 als erste und lange Zeit einzige Apotheke in Landau gegründet wurde, das frühere Kaufhaus Zinner / Angstl und  das Haus des Hufschmieds Anton Zettl Erwähnung. In der Gaststätte „Zum Oberen Krieger“, die seit dem Jahr 1677 als Gaststätte urkundlich belegt ist, beendete Manfred Niedl den äußerst interessanten und informativen Rundgang.


  • Jugendkulturtage 2018

    Jugend im Rampenlicht – Vernissage im Landauer Heimatmuseum

    Im Rahmen der Jugendkulturtage stellen auch dieses Jahr wieder junge Künstler aus dem Landkreis ihre Werke vor. Am Dienstag, den 6. März 2018 fand die Vernissage statt. Die Ausstellung kann noch am Donnerstag Nachmittag, Samstag und Sonntag von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr im Heimatmuseum besucht werden.
    Vielen Dank an Sabrina Melis für die Fotos!


  • Gerhardinger-Haus

    Abschied von einem der ältesten Häuser Landaus – hier noch ein paar Impressionen:


  • Dem Verfall preisgegeben

    Unter diesem Titel stellen die „Fotofreunde Dingolfing“ ihre Bilder im Heimatmuseum in Landau, vom 28. März bis 3. Mai, zu den üblichen Museums-Öffnungszeiten aus.

    Ob Bauwerke, Häuser, Pflanzen oder Handwerk, alles unterliegt dem zeitlichen Wandel und so manches verschwindet langsam und unbemerkt aus unserem Leben und unseren Augen.

    Spät, oft zu spät, erst bemerken wir dessen Verlust und können uns nur noch in Gedanken an das Gewesene erinnern.  Erst das Verlorene weckt in uns wieder die Erinnerung.

    Damit diese Erinnerung auch fotografisch festgehalten wird, haben sich die Fotografen der „Fotofreunde Dingolfing“ auf den Weg gemacht und versucht diese Bauwerke, Häuser usw. auf Bildern zu fixieren. Oft entfalten aber erst bei genauerer Betrachtung diese scheinbar verwahrlosten und heruntergekommenen Gebäude einen besonderen Charme. Auch wenn kein menschliches Leben mehr in den Gebäuden steckt so entfalten diese ihr eigenes Leben und verändern langsam aber stetig ihr aussehen. Das sind die Momente die die Aufmerksamkeit der Fotografen wecken.

    Nicht nur Gebäude, auch Berufe oder Arbeitstechniken unterliegen dem Wandel der Zeit und werden durch moderne Arten und Verfahren ersetzt. In Wirklichkeit sind es nostalgische Erinnerungen von der „guten alten Zeit“ die das schwere Handwerk verklären, beschönigen und in einem nostalgischen Licht erscheinen lassen.

    Besonders Pflanzen und Früchte entfalten beim Verfall einen stetigen Wandel. Wie beim jährlichen Jahreszeitenwechsel unterliegen sie einer permanenten Veränderung. Bei genauerer Betrachtung wird der Prozess sichtbar und es entstehen ständig neue grafische Formen, Muster und Farben.

    Diese Augenblicke auf ein Foto zu bannen ist unser Bestreben.

    Das Heimatmuseum Landau mit seinem Charme bildet einen idealen Rahmen, unsere Bilder, Ihnen, liebe Besucher, zu präsentieren. War doch auch dieses Haus beinahe dem „Verfall preisgegeben“, hätte sich nicht der Kulturverein „Die Förderer“ dessen angenommen und ihm wieder Leben eingehaucht.

    Wir, die „Fotofreunde Dingolfing“, laden Sie ein und wünschen Ihnen viel Freude bei der Betrachtung unserer Werke und schöne Erinnerungen an die „gute alte Zeit“.


  • Virginia Luque wieder zu Gast in Landau

    Donnerstag, 3. August 2017

    Konzert


    Die spanische Gitarrenvirtuosin Virginia Luque gibt heuer wieder ein Konzert in der Friedhofskirche in Landau a. d. Isar. Die Musikerin, die bereits seit ihrem vierten Lebensjahr Gitarre spielt und im Alter von sieben Jahren ihr erstes Konzert gab, wurde schon mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Sie feiert sowohl als Solokünstlerin als auch in Symphonie-Orchestern weltweit Erfolge. Virginia Luque vereint die klassische Musik und den Flamenco im romantischen spanischen Stil und inspiriert das Publikum zum Eintauchen in Sommerträume. Mit musikalischem Feingefühl und hervorragender technischer Virtuosität werden die Zuhörer in ihren Bann gezogen. Freuen Sie sich auf einen wunderschönen Abend mit der Weltklasse-Künstlerin Virginia Luque.

    Veranstaltungsort: Friedhofskirche in Landau a. d. Isar
    Beginn: 20 Uhr
    Karten zum Preis von 15 € pro Person ab 19 Uhr an der Abendkasse


  • „Wenn`’s weihrazt“

    Mittwoch, 14. Dezember 2015

    Lesung

    „“Wenn´s weihrazt” – Lesung mit Karl-Heinz Reimeier“

    „Genau a so is` gwen“ – „Die Geschichte ist wirklich wahr!“ So oder ähnlich enden die meisten der Geschichten, welche den Gewährsleuten entweder durch Erzählungen bekannt sind oder die sie vielleicht sogar am eigenen Leib erlebt haben. Nur – und das ist das Rätselhafte an diesen „Weihraz- oder Spukgeschichten“, – eine schlüssige Erklärung hat noch keiner gefunden. Seit der Kindheit oder Jugendzeit tragen Menschen ihre Erlebnisse mit sich, Jahrzehnte lang, ein Leben lang. Manche können mit diesen unerklärlichen Erlebnissen entspannt umgehen, sie erzählen gerne davon. Andere wiederum tragen sie gleichsam verborgen mit sich, um in entsprechenden Situationen oder Gesprächen schmerzlich daran erinnert zu werden.

    Seit gut vier Jahrzehnten ist Karl-Heinz Reimeier diesen Geschichten auf der Spur, Am interessantesten: die Menschen hinter den Geschichten, ihr Umfeld, ihre Erziehung, ihre Ängste, ihre Lebensbewältigung…

    Cactus Buchladen und “Die Förderer” laden zu diesem Abend ein

    Beginn: 19:30 Uhr, Veranstaltungsort: Cactus Buchladen, Ludwigstraße 9
    94405 Landau an der Isar

    Karten gibt es nur im Vorverkauf im Cactus Buchladen 09951-6844 oder cactusbuchladen@t-online.


  • Buchvorstellung: Leinenhemd und Lederhose


    Georg Haas (rechts) übergibt ein druckfrisches Exemplar an den Autor und zuküftigen Schriftleiter Manfred Niedl

    Am Dienstag, den 8. November wurden vom langjährigen Schriftleiter Georg Haas im Herzogssaal des Kastenhofes der
    32. Band der Historischen Heimatblätter präsentiert.
    Autoren sind Stadtarchivar Manfred Niedl mit seinem Beitrag
    „Leinenhemd und Lederhose – Zur Geschichte der Tracht in Landau und
    Umgebung“
    und der Kreisheimatpfleger im Landkreis Straubing-Bogen, Hans Neueder, mit
    dem Aufsatz „Josef Ried – ein vergessener Landkreis-Pfarrer und
    unbekannter Schriftsteller“.
    Das Heft kann im Heimatmuseum erworben werden und wird auch auf dem
    Christkindlmarkt vom 9. bis 11. Dezember angeboten.

     

     


  • Lesung mit Jan-Philipp Sendker

    Montag, 7. November 2016

    Cactus Buchladen und “Die Förderer” laden ein:

    “Am anderen Ende der Nacht”

    Lesung mit Jan-Philipp Sendker

    Eine bewegende Geschichte über die Macht der Liebe, die Angst vor Verlust und die Kraft der Menschlichkeit.

    Auf einer Chinareise erleben Paul und Christine einen Albtraum: Ihr vierjähriger Sohn wird entführt. Zwar gelangt David durch glückliche Umstände wieder zu ihnen, doch die Entführer geben nicht auf. Der einzig sichere Ort für die Familie ist die amerikanische Botschaft in Peking. Aber Bahnhöfe, Straßen und Flughäfen werden überwacht. Ohne Hilfe haben sie keine Chance, dorthin zu gelangen. Wer ist bereit, ihnen Unterschlupf zu gewähren und dabei sein Leben aufs Spiel zu setzen? Wem können sie trauen?

    Am anderen Ende der Nacht erzählt von Menschen, die nicht mehr viel zu verlieren haben und sich gerade deshalb ihre Menschlichkeit bewahren.

    Jan-Philipp Sendker, geboren in Hamburg, war viele Jahre Amerika- und Asien-Korrespondent des Stern. Er lebt mit seiner Familie in Potsdam. Seine Romane sind in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Mit weltweit über 3 Millionen verkauften Büchern ist er einer der aktuell erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren.

    Karten im Cactus Buchladen 09951-6844 info@cactus-buchladen@t-online.de

    Beginn: 19:30 Uhr im Herzogsaal im Kastenhof.


  • Tag des offenen Denkmals

    Sonntag, 11. September 2016

    Tag des offenen Denkmals

    …zur Website „Tag des offenen Denkmals“


  • Gitarrenkonzert mit Aliosha De Santis

    Sonntag, 7. August 2016

    Gitarrenkonzert mit Aliosha De Santis

    Romantische und feuerige Klänge
    Hochkarätige Gitarristen gastieren während des „Internationalen Gitarrenseminars Reisbach“
    in der Friedhofskirche in Landau a. d. Isar

    Im Rahmen des Internationalen Gitarrenseminars in Reisbach finden in der Friedhofskirche in Landau a. d. Isar wieder zwei Konzerte statt, wobei am Sonntag, 07.08.2016, um 20 Uhr der italienische Gitarrist Aliosha De Santis gastiert.
    Er erhielt seine Ausbildung im Fach klassische Gitarre am Conservatorio di Santa Cecilia in Rom und gewann ein Stipendium für Musik des 19. Jahrhunderts. Zu seinen Lehrern zählten vor allem David Russell, Flavio Ciatto und Marco Socias. De Santis besuchte zahlreiche Meisterkurse bei international bekannten Gitarristen und Dirigenten. Inzwischen konzertiert er in seinem Heimatland Italien und im Ausland. Es folgten zahlreiche Radioaufnahmen. 2012 wurde er Gewinner des vierten Internationalen J. S. Bach Wettbewerbes und zweiter Preisträger des Mario Gangi Wettbewerbes in Cassino in Italien. Auch ist er Preisträger weiterer internationaler Wettbewerbe. Aliosha de Santis wird Klänge aus verschiedenen Epochen anstimmen. Die Zuhörer erwarten Stücke von u. a. von D. Scarlatti, F. Tarrega, I. Albeniz, J. Malats und können sich auf einen wunderschönen Abend freuen, der einzigartig sein wird, denn der Künstler versteht es, die Gitarre auf hohem Niveau zu spielen.

    Die Liebhaber der Gitarrenmusik dürfen sich am Dienstag, 09.08.2016, um 20 Uhr, in der Friedhofskirche in Landau a. d. Isar, erstmalig auf Andrew York aus USA freuen. Andrew York überquert stilistische Grenzen mit ungewöhnlicher Kompetenz. Neben seinem klassischen Wirken hat er einen umfangreichen Background als Jazz-Gitarrist. Seine Kompositionen vereinen die Stile altertümlicher Epochen mit modernen musikalischen Richtungen. Er erhielt einen GRAMMY als Mitglied des Los Angeles Guitar Quartetts während seiner 16 Jahre mit diesem erstklassigen Ensemble. Konzertauftritte schließen USA, Rom, Bogota Peking, Ankara, Deutschland, Belgien, Finnland, Estland, Spanien, Portugal, Tschechische Republik und Andrews zwölfte Japan-Tournee mit ein. Mit dem Atlanta Symphonie Orchester gewann er zwei GRAMMY Awards. Andrew erhielt sein Diplom als „Magister der Musik“ von der Universität von Süd-Kalifornien (USC) und er ist der einzige USC-Absolvent in der Geschichte der Universität, der zwei Mal die Auszeichnung „Hervorragender Absolvent des Jahres“ erhalten hat.
    Freuen Sie sich auf einen einzigartigen Abend.

    Karten sind für die Konzerte jeweils ab 19:15 Uhr an der Abendkasse zum Preis von je 15 EUR pro Person erhältlich


  • Bierbrauen

    Dienstag, 4. Juni 2016

    Bierbrauen im Heimatmuseum


  • Lesung mit Barbara Krohn

    Dienstag, 8. März 2016

    Lesung


  • Weihnachtsmarkt 2015

    Freitag, 11. Dezember
    Samstag, 12. Dezember
    Sonntag, 13.Dezember

    Weihnachtsmarkt


    Verkaufsbuden im Hof des Heimatmuseums und Handwerker in den Museumsräumen – wie alle Jahre am zweiten Wochenende im Dezember: Der Weihnachtsmarkt der „Förderer“. Wie immer gibt es köstliche Maroni vom „Maroni-Max“ und die Musik kommt nicht aus Lautsprechern sondern vom Balkon des Museums. Am Bücherstand sind die Bücher aus den Reihen „An der unteren Isar und Vils“ sowie die „Historischen Heimatblätter“ erhältlich.

    Geöffnet:
    Freitag von 17 bis 20 Uhr
    Samstag von 16 bis 20 Uhr
    Sonntag von 15 bis 20 Uhr


  • Lesung und Gespräch mit Norbert Niemann

    Dienstag, 17. November 2015

    Lesung und Gespräch mit

    Norbert Niemann – „Die Einzigen“

    Ein großer Roman über Musik und die Liebe

    Marlene Krahl lebt für die Musik. Als ihr früherer Bandkollege Harry Bieler sie in Venedig wiedertrifft, ist er noch immer fasziniert von ihr als Frau und Künstlerin. Er sucht Zugang zu ihren Sphären und nimmt sie sich zum Vorbild, um das familieneigene Unternehmen radikal neu zu erfinden. Ein Roman über Kunst und Liebe in Zeiten des entfesselten Marktes.

    Norbert Niemann zählt zu den provokativsten und kraftvollsten Erzählern unserer Zeit. Wie kein anderer nimmt er mit seinen Ausführungen zur unwiderstehlichen Macht der Musik das Ganze unserer Gegenwart in den Blick. »Die Einzigen« ist ein monumentaler Künstler- und Liebesroman – durchdringend, klug und sehr unterhaltsam.

    Norbert Niemann, geb. 1961 in Landau an d. Isar, studierte Literatur, Musikwissenschaft und Geschichte. Für seinen ersten Roman »Wie man’s nimmt« (1998) erhielt er den Klagenfurter Ingeborg-Bachmann-Preis. 2001 erschien sein zweiter Roman, »Schule der Gewalt«, sowie 2008 der für den deutschen Buchpreis nominierte Roman »Willkommen, neue Träume«. Seit 1997 lebt er als freier Schriftsteller in Chieming am Chiemsee.

    Cactus Buchladen und “Die Förderer” laden zu diesem Abend ein

    Beginn: 19:30 Uhr, Veranstaltungsort: CACTUS-Buchladen in Landau
    Karten im CACTUS Buchladen 09951-6844 oder cactusbuchladen@t-online.de


  • Lesung und Gespräch mit Karin Kalisa

    Mittwoch, 5. November 2015

    Lesung und Gespräch mit

    „Karin Kalisa – „Sungs Laden““

    Am Anfang ist es nur eine alte vietnamesische Holzpuppe, die in der Aula einer Grundschule Kin-der und Lehrer bezaubert. Noch ahnt keiner, dass binnen eines Jahres der Prenzlauer Berg auf den Kopf gestellt werden wird: Das Szene-Viertel entdeckt seinen asiatischen Anteil und belebt seine anarchisch-kreative Seele neu.

    In diesem wunderbaren Roman werden ständig Vorurteile und bürokratische Hürden über den Haufen geworfen. Es entsteht eine berührende, mit Leichtigkeit gepaarte Solidarität in der Nachbarschaft! Ein gelungenes Beispiel für Integration, ein Appell, über den eigenen Tellerrand zu schauen.

    Kalisas größtes Kunststück ist, diese Geschichte, dieses kleine Sommermärchen, so leicht und beschwingt zu erzählen; so wohltuend warmherzig, dass man sich fragt, warum es eigentlich nicht häufiger solche wunderbaren kleinen Bücher gibt, die das Schöne im Menschen, das Schöne in den menschlichen Möglichkeiten besingen.

    Karin Kalisa, geboren 1965, lebt nach Stationen in Bremerhaven, Hamburg, Tokio und Wien seit einigen Jahren im Osten Berlins. Sowohl als Wissenschaftlerin als auch mit dem Blick einer Literatin forscht sie in den Feldern asiatischer Sprachen, philosophischer Denkfiguren und ethnologi-scher Beschreibungen. „Sungs Laden“ ist ihr erster Roman.

    Cactus Buchladen und “Die Förderer” laden zu diesem Abend ein

    Beginn: 19:30 Uhr, Veranstaltungsort: CACTUS-Buchladen in Landau


  • Lesung mit Friedrich Ani

    Mittwoch, 21. Oktober 2015

    Lesung

    „Friedrich Ani liest aus „Der namenlose Tag”“

    Mit diesem Roman startet eine Reihe um Ex-Kommissar Jakob Franck. Friedrich Ani und seine Kunst der Konstruktion gewöhnlich-außergewöhnlicher Kriminalistikrätsel; Friedrich Ani und seine Sprache, die vom Tod auf das Leben melancholisch gelöste Perspektiven wirft – Friedrich Ani und seine Kunst erreichen in seinem neuen Roman unvorhersehbare Dimension. Mit seinem neuen Buch steht Friedrich Ani auf dem ersten Platz der Krimi-Bestenliste.

    Friedrich Ani, geboren 1959, lebt in München. Er schreibt Romane, Gedichte, Jugendbücher, Hörspiele und Drehbücher. Sein Werk wurde mehrfach übersetzt und vielfach prämiert, u.a. mit dem Deutschen Krimipreis, dem Adolf-Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis. Seine Romane um den Vermisstenfahnder Tabor Süden machten ihn zu einem der bekanntesten deutschsprachigen Kriminalschriftsteller. Friedrich Ani ist Mitglied des Internationalen PEN-Clubs.

    Cactus Buchladen und “Die Förderer” laden zu diesem Abend ein

    Beginn: 19:30 Uhr, Veranstaltungsort: Herzogsaal des Kastenhofes, Landau

    Karten gibt es nur im Vorverkauf im Cactus Buchladen 09951-6844 oder cactusbuchladen@t-online.


  • Vortrag – Heilkunst, Gifte und Magie

    Freitag, 18. September 2015

    Vortrag

    „Siegfried Nyssen referiert im Kastenhof“

    In diesem Vortrag geht es um die wichtigsten Kräuter in Niederbaiern und wie sie früher zu Heilzwecken verwendet wurden. Neben der „Ringelblumenschmier“ geht es aber auch um magische Kräuter, die von Hexen und gegen Zauberei Verwendung fanden oder auch Kräuter, die die Liebe wecken oder Verliebte zueinander führen sollten. Die Herstellung und Anwendung von Giften für die Bären- oder Wolfsjagd oder die Verwendung von Zunderschwämmen als Futtermaterial für Jacken und auch die Anlage eines Bauerngartens wird dabei auch behandelt.

    Die Ortsgruppe des Bundes Naturschutz Landau organisieren zusammen mit den Förderern diesen Vortrag.

    Beginn: 19 Uhr, Veranstaltungsort: Herzogsaal des Kastenhofes


  • Gitarrenkonzert mit Virginia Luque

    Donnerstag, 5. August 2015

    Konzert


    Die spanische Gitarrenvirtuosin Virginia Luque gibt ein Konzert in der Friedhofskirche in Landau a. d. Isar. Die Musikerin, die bereits seit ihrem vierten Lebensjahr Gitarre spielt und im Alter von sieben Jahren ihr erstes Konzert gab, wurde schon mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Sie feiert sowohl als Solokünstlerin als auch in Symphonie-Orchestern weltweit Erfolge. Virginia Luque vereint die klassische Musik und den Flamenco im romantischen spanischen Stil und inspiriert das Publikum zum Eintauchen in Sommerträume. Mit musikalischem Feingefühl und hervorragender technischer Virtuosität werden die Zuhörer in ihren Bann gezogen. Freuen Sie sich auf einen wunderschönen Abend mit der Weltklasse-Künstlerin Virginia Luque.

    Veranstaltungsort: Friedhofskirche in Landau a. d. Isar
    Beginn: 20 Uhr
    Karten zum Preis von 15 € pro Person ab 19 Uhr an der Abendkasse


  • Lesung – Jetzt schreibt der Zinner auch noch!

    Dienstag, 14. Juli 2015

    Lesung

    „Stephan Zinner liest aus „Flugmango”“

    Gibt es etwas, was der Zinner nicht kann? Er hat Theater an bekannten Häusern gespielt, taucht in Filmen wie „Räuber Kneißl“ oder „Dampfnudelblues“ auf, gibt Gastspiele im Tatort, spielt unheimlich gut Gitarre zu seiner Reibeisenstimme, macht Kabarett – und verkörpert natürlich seit über zehn Jahren in unvergleichlicher Weise den Markus Söder beim Nockherberg-Singspiel.

    Jetzt schreibt Stephan Zinner auch noch. Und ja, auch das kann er. Sein erstes Buch „Flugmango“ (lichtung verlag, April 2015) ist eine Sammlung von Erzählungen, die zum Teil für die Bühne entworfen und für das Buch zu Prosa umgearbeitet wurden, zum Teil ganz neu entstanden sind.

    Stephan Zinner, geboren 1974 in Trostberg, Schauspielausbildung, Theater u.a. am Salzburger Landestheater und an den Münchner Kammerspielen, Rollen in Film und Fernsehen, seit 2006 Kabarett, Musiker. Lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in München. Illustrationen von Christoph Gremmer ergänzen die Geschichten.

    Cactus Buchladen und “Die Förderer” laden zu diesem Abend ein

    Beginn: 20 Uhr, Veranstaltungsort: Kuki, Marienplatz 6, Landau

    Karten gibt es nur im Vorverkauf im Cactus Buchladen 09951-6844 oder cactusbuchladen@t-online.


  • Lesung – „gehen lernen“

    Donnerstag, 26. Februar 2015

    Lesung

    „gehen lernen“
    Die 50er und 60er Jahre – gesehen mit den Augen eines Kindes


    Eine Kindheit in den Fünfziger- und  Sechzigerjahren, als die Fahrt von Regensburg nach Straubing noch eine Weltreise war, die Krimiserie Dicky Dick-Dickens im Radio lief und kleine Schwestern noch vom Storch gebracht wurden. Damals gab es einen Eisernen Vorhang und brave Kinder erhielten zum Lohn für ihre Geduld im Schuhgeschäft ein Lurchi-Heft. Die Russen schießen eine Rakete ins Weltall, im Fernsehen kommt die Heimkehrerserie „Soweit die Füße tragen“.

    Ein Kind beginnt Wörter auszuprobieren. Manche sind ihm zu eng, andere zu weit. Vor allem aber lernt es, dass es neben den glänzenden Wörtern auch kratzige Wörter gibt. „Wörter, dass die Fetzen fliegen“. Schritt für Schritt schärft es seinen kritischen Blick auf die Menschen und die Dinge ringsum. Vor allem aber muss es sich auch mit dem kriegsversehrten Vater auseinandersetzen.

    Nur mühsam lernt es sich in einer Welt mehrerer Sprachebenen zurechtzufinden: Bairisch – wie alle anderen Kinder – soll es nicht reden. Da heißt es nur „Red anständig!“

    Schlesisch wie Mutter und Großmutter – das versteht kein Mensch.

    Schriftdeutsch? Da machen sich die anderen Kinder lustig.

    Also wie dann? Lateinisch wie die Ministranten? Englisch wie die Amisoldaten? Das Kind redet leiser und leiser. Kein Wunder, dass es die Lehrerin schon bald „Zeiserl“ nennt und, dass in seinem Zeugnis steht: „Der ruhige zurückhaltende Schüler sollte mehr aus sich herausgehen.“

    Bio-Bibliografie
    Harald Grill, geboren am 20.7.51 in Hengersberg, Kindheit und Jugend Regensburg, lebt seit 1978 mit seiner Familie in Wald /Landkreis Cham,
    1973 bis 1988 Pädagogischer Assistent, seit 1988 Freier Schriftsteller,
    1989/ 1990 Drehbuchwerkstatt / Hochschule für Film und Fernsehen in München,
    seit 1991 regelmäßig Features für den Bayerischen Rundfunk
    2000/ 2001 Projekt „Zweimal heimgehen“ – zwei Spaziergänge, einmal vom Nordkap und danach von Syrakus zu Fuß nach Regensburg
    Mitglied des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) und des PEN-Zentrums der BRD.

    Auszeichnungen (u.a.)
    Friedrich-Baur-Preis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1992)
    Marieluise-Fleißer-Preis (2003)
    Kulturpreis des Bezirks Oberpfalz (2006)
    Literaturpreis des Oberpfälzer Jura (2006)
    Landshuter Literaturtage „Harald Grill und der bairische Dialekt“ (2011)
    Aufenthalt in der Villa Concordia, Bamberg (2012/2013)

    Veröffentlichungen (u.a.):
    •  Gute Luft – auch wenn’s stinkt. Reinbek 1983
    •  Da kräht kein Hahn nach dir. Erzählung. Reinbek 1990
    •  wenn du fort bist, gedichte. Hauzenberg 1991
    •  hinüber, gedichte. Viechtach 1996
    •  bairische gedichte. Viechtach 2003
    •  Hochzeit im Dunkeln. Roman. München 2008
    •  auf freier strecke. gedichte. München 2008
    •  Gesichter eines Dorfes. Foto-Text-Band zus. mit Stefan Winkelhöfer. Amberg 2009
    •  gehen lernen. Roman in Geschichten. München 2010
    •  Via Crucis. Foto-Text-Band zusammen mit Stefan Winkelhöfer. München 2011
    •  a glaander aus luft. bairische nachdichtungen. Viechtach 2011

    Weitere Informationen: http://www.haraldgrill.de

    Veranstaltungsort: Pfarrsaal St.Johannes
    Beginn: 19:30 Uhr
    Karten an der Abendkasse


  • Lesung – Christliche Bräuche und Traditionen

    Dienstag, 10. Februar 2015

    Lesung

    Christliche Bräuche und Traditionen,
    mehr Freude im Leben durch bewusste Pflege.

    Lebensfreude leicht gemacht.
    Wie christliches Brauchtum das Leben begleitet und positiv bestärkt, auch und gerade in einer säkularisierten Gesellschaft, das beschreibt Dr. Maximilian Seefelder in seinem neuen Buch „Christliche Bräuche und Traditionen. Mehr Freude im Leben“

    Der publizierende Kulturfachmann, erfahrene BR-Hörfunkmoderator und niederbayerische Bezitksheimatpfleger bringtbringt seine langjährige praktische Erfahrung ein; er zeigtkulturhistorisch, lebenspraktisch und kurzweilig die heilsame Wirkung von lebendigem Brauchtum und leistet gleichzeitig die zeitgemäße Interpretation der „alten Bräuche“.

    Das Buch ist in der topos plus-Reihe erschienen.

    Referent: Dr. Maximilian Seefelder, M.A., Landshut

    Beginn: 19:30 Uhr
    Karten an der Abendkasse


  • Lesung Teja Fiedler

    Mittwoch, 21. Januar 2015

    Lesung

    Teja Fiedler liest aus
    Mia san mia – die andere Geschichte Bayerns.

    Seit die „Boiari“ aus dem Nebel der Völkerwanderung aufgetaucht sind, halten sie sich für etwas Besonderes. Nichtbayern, Nachbarn oder Feinde sehen das mit einer Mischung aus Abscheu und Bewunderung, aber sie nehmen es hin. Teja Fiedler spannt ein Panorama, das vom Frühmittelalter bis zur Gegenwart reicht. da gibt es Kaiser (nicht nur im Fußball), Könige (normale und verrückte), Kriege um Land, Religion und Bier, aufsässige Bauern und große Literaten, Kunst und Kultur wie in kaum einer anderen Region. Bayern ist weit mehr als Ludwig-Kult, Laptop und Lederhose, das zeigt Teja Fiedler ebenso amüsant wie spannend.

    Teja Fiedler,
    1943 geboren, in Niederbayern aufgewachsen, studierte in München Geschichte und Germanistik. Als Stern-Korrespondent berichtete er viele Jahre aus Rom, Washington, New York und zuletzt aus Mumbai/Indien

    Beginn: 19:30 Uhr
    Eintritt: 8.-€
    Karten im Cactus Buchladen (09951 6844 oder cactusbuchladen@t-online.de) oder an der Abendkasse


  • Buchvorstellung Bewegte Zeiten

    der „Historischen Heimatblätter“

     

    Im Beisein von 1.Bürgermeister Dr. Helmut Steininger sowie des 2. und 3. Bürgermeisters, zahlreicher Stadträte, Mitgliedern der „Förderer“, Verwandten und Weggefährten von Frau Olga Nothaft und vielen Bewohnern des Seniorenheimes „Heiliggeist-Bürgerspital-Stiftung stellte der Vorsitzende der „Förderer“, Dr. Ludwig Husty den neuen Band der Historischen Heimatblätter vor.

    Das Seniorenheim wurde vor allem deshalb als Veranstaltungsort gewählt damit Frau Olga Nothaft, die in diesem Seniorenheim lebt, dabei sein konnte. In diesem Buch sind ihre Erinnerungen und persönlichen Erlebnisse vor allem der 30er Jahre, der Kriegs- und frühen Nachkriegszeit festgehalten. Niedergeschrieben wurde diese Lebensgeschichte von Nick Söltl.

    Ein weiterer Abschnitt gibt eine Beschreibung der letzten Tage vor Kriegsende in Landau und die ersten Nachkriegstage wieder wie sie Johannes Bader dokumentiert hat.

    Mit diesem Buch ist aber nicht nur ein persönliches Schicksal niedergeschrieben sondern es macht auch die Geschichte der ganzen Stadt Landau jener Tage lebendig.



  • Lesung mit Dieter Bednarz

    „Zu jung für alt – Vom Aufbruch in die Freiheit nach dem Arbeitsleben“

    Veranstalter: Cactus Buchladen in Zusammenarbeit mit der Freiwilligenagentur.

    Lesung am 12. Februar
    im Heimatmuseum
    um 19 Uhr

    Eintrittspreis: 5 Euro. Karten sind erhältlich bei der FreiwilligenAgentur, Pfarrplatz 3, Dingolfing oder im Cactus Buchladen, Ludwigstraße 9, Landau.

    Was tun, wenn das Berufsleben endet, man sich aber viel zu jung fühlt, um zum alten Eisen zu gehören? Bestseller-Autor Dieter Bednarz hat sich mit dieser Frage intensiv auseinandergesetzt und die Ergebnisse in seinem Buch „Zu jung für alt – Vom Aufbruch in die Freiheit nach dem Arbeitsleben“ festgehalten. Humoristisch, aber auch nachdenklich, präsentiert er seine Erkenntnisse auf einer deutschlandweiten Lesereise.

    Die FreiwilligenAgentur Dingolfing-Landau rund um Kreisvorsitzende Gudrun Zollner und der Cactus Buchladen holen ihn am 12. Februar in unseren Landkreis. Unterstützung erhalten Sie dabei von der Katholischen Erwachsenenbildung Dingolfing-Landau, der Stadt Landau und den Förderern. Bei der Lesung mit anschließendem Autorengespräch finden die Zuhörer Gelegenheit, von den Erfahrungen des Autors zu profitieren.

    Dieter Bednarz, über 30 Jahre SPIEGEL-Redakteur, kommt schwer ins Grübeln, als seine Firma den Vorruhestand propagiert. Aber er wäre nicht erfolgreicher Journalist und Bestseller-Autor, wenn er mit dieser Situation nicht höchst produktiv und unterhaltsam umgehen würde. Mit viel Humor und Neugier, angetrieben von den Spötteleien seiner drei jungen Töchter und seiner zehn Jahre jüngeren Frau, begibt er sich auf die Suche nach Menschen, die wie er überzeugt sind: Da geht noch was!

    Auf seiner deutschlandweiten Recherche-Reise trifft Dieter Bednarz Experten für Vorruhestand und Rente, aber auch für Vielfalt am Arbeitsmarkt; er befragt Coachs, Psychotherapeuten und Altersforscher. Er schaut hinter die Kulissen eines Ü-70-Chors auf St. Pauli, schnuppert Theaterluft in einem Senioren-Kabarett, besucht aber auch Kumpels auf der letzten Zeche des Ruhrgebiets, für die vorzeitig Schicht im Schacht ist. Und er besucht in dessen neuem Leben Phillip Lahm, den Kapitän der Fußballweltmeister 2014, der ihm entscheidende Tipps gibt und ihn ermutigt, noch mal ein ganz neues Spiel zu eröffnen.
    ­
    ­
    ­

  • Tag des offenen Denkmals

    „Jenseits des Guten und Schönen: unbequeme Denkmäler?“

    Am zweiten Sonntag im September wird in vielen europäischen Ländern der Tag des offenen Denkmals abgehalten. In diesem Jahr hieß das Motto „Jenseits des Guten und Schönen: unbequeme Denkmäler?“. „Die Förederer“ beteiligten sich daran mit einer Wanderung zur Gedenkstätte im Polenhölzl. 26 Teilnehmer trafen sich beim Gasthaus Pleintinger in Wolfsdorf und wanderten zum Plolenhölzl. Der Erste Vorsitzende,Herr Dr. Husty erläuterte die Bedeutung des Tages des offenen Denkmals und erinnerte an die Ereignisse, die zur Errichtung dieser Gedenkstätte führten. Anschließend lasen Herr und Frau Husty abwechseln aus dem Buch „Verbrechen Liebe“ von Thomas Muggenthaler Passagen vor, die von den Ereignissen in Landau handelten.


  • Gedenkstätte bei Möding

    Am Montag, 24. September 2012 wurde im sogenannten „Polenhölzl“ in der Nähe von Möding im Beisein von Landrat Heinrich Trapp, ürgermeister Josef Brunner, dem polnischen Generalkonsul Aleksander Korybut-Woroniecki, dem Autor Thomas Muggenthaler und dem Förderer-Vorsitzenden Dr. Ludwig Husty ein Marterl feierlich enthüllt. Es erinnert an den damals 22-jährigen polnischen Zwangsarbeiter Josef Berdzinski, der am 6.August 1941 an dieser Stelle ermordet wurde.

    Am 3.April 2012 hielt der BR-Redakteur und Autor Thomas Muggenthaler im Heimatmuseum eine Lesung, die unter dem Titel „Verbrechen Liebe“ Nazi-Verbrechen zum Thema hatte. Er schilderte dabei Schicksale von polnischen Zwangsarbeitern in Bayern, die Liebesbeziehungen zu deutschen Frauen hatten und deshalb von SS-Hinrichtungskommandos ohne Prozess gehängt, also ermordet wurden, während die Frauen ins KZ kamen. Auch in der Nähe von Landau geschah so ein Verbrechen.

    Nach der Lesung hatten sich „Die Förderer“ spontan entschlossen, zur Erinnerung an diese Tat eine Gedenkstätte einzurichten. Dazu sollte eine Stele mit eine Bronzeplastik, ein zerissenes Herz mit Stacheldraht darstellend, am Ort des Verbrechens aufgestellt werden.

    „Die Förderer“ danken Landrat Heinrich Trapp für die Unterstützung, Herrn Josef Paleczek für den Entwurf der Bronzeplastik, die von der Straubinger Gießerei Gugg ausgeführt wurde. Weiters Herrn Hans Störringer, der die Holzstele entworfen und gefertigt hat und Herrn Hubert Aigner für die Bereitstellung des Grundstückes sowie dem Bauhof der Stadt Landau für die nötigen Arbeiten zur Aufstellung der Stele.